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AVS unterstützt Memorandum gegen die Alemagna und Cavallino-Pläne

AVS unterstützt Memorandum gegen die Alemagna und Cavallino-Pläne
 
 
11.07.2017 -
Seit Jahrzehnten kursieren Pläne Venedig und den norditalienischen Raum durch die „Alemagna“-Autobahn alpenquerend mit Süddeutschland zu verbinden. Am 5.7. unterzeichneten politische Vertreter und Vereine aus dem Veneto, Süd- und Osttirol - darunter auch der AVS und die AVS-Sektion Hochpustertal - ein Memorandum gegen die Alemagna-/Cavallino-Pläne (Verlängerung A 27).

„Die Alemagna“ ist inzwischen zum Synonym für nicht realisierte, hochrangige Straßenprojekte geworden. Generationen von Politikern auf allen institutionellen Ebenen setzten sich damit auseinander. Das „Alemagna“-Projekt führte u.a. zum völkerrechtlich verbindlichen Verzicht auf die Errichtung neuer hochrangiger Straßen für den alpenquerenden Verkehr. Sowohl in Italien als auch in Österreich sowie in der Europäischen Union besitzt dieses verkehrspolitische No-go verbindlichen und unmittelbar anzuwendenden Rechtscharakter im Verkehrsprotokoll der Alpenkonvention.

Trotz der eindeutigen Rechtslage tauchen die Pläne zum Weiterbau der „Alemagna“, die bis in die 1950-iger Jahre zurückreichen, in unregelmäßigen Zeitabständen auf verschiedenen politischen Ebenen und getragen von unterschiedlichen Überlegungen immer wieder auf. In Italien wurde und wird für die Verlängerung der Autobahn sehr viel Aufwand betrieben, in Österreich und Südtirol ist die Ablehnung ungebrochen stark.

Deshalb unterstrichen am vergangenen Freitag, den 5.7. die Gegner des Alemagna-Weiterbaus aus dem Veneto, Süd- und Osttirol ihre Ablehnung des Projekts mit der Veröffentlichung und Unterzeichnung eines Memorandums unter Federführung von CIPRA Österreich. Die Unterzeichnung fand im Rahmen der alpenpolitischen Wanderung „whatsalp 2017“ von Wien nach Nizza in St. Oswald /Gemeinde Kartitsch in Osttirol statt. Die Osttiroler Gemeinden Kartitsch und Sillian würden im Bezirk Lienz bei einer Verwirklichung der Alemagna-Verlängerung in Richtung Südtirol bzw. Osttirol zu den am zuerst betroffenen Hauptverlierern an Lebensqualität gehören.

In dem 12 Punkte umfassenden Memorandum begründen die unterzeichnenden Bürgermeister und Delegierte der Vereine – darunter der Alpenverein Südtirol (AVS) und die AVS-Sektion Hochpustertal – und Vertreter der Zivilgesellschaft ihre Ablehnung. Sie fordern von allen Gebietskörperschaften und politischen Ebenen die strikte Einhaltung des völkerrechtlich verbindlichen Verkehrsprotokolls der Alpenkonvention. Das Memorandum wurde von Alessandra Cason (Peraltrestrade) und Peter Haßlacher (CIPRA Österreich) vorgetragen. Es enthält zudem:
  • die unabdingbare Forderung nach verstärkter Zusammenarbeit über Grenzen hinweg,
  • die Abhaltung von jährlichen Treffen
  • den Appell an die politischen Verantwortungsträger aller Ebenen zur Mitwirkung und Unterstützung

Fotos: (Quelle: Josef Essl, CIPRA Österreich)

Titelbild: Bürgermeister und Vizebürgermeister von Kartitsch, Strassen, Heinfels und Sillian mit dem Memorandum
Foto 2: Beim Verlesen der 12 Punkte des Memorandums durch Alexandra Cason und Peter Haßlacher
Foto 3: Kerngruppe von whatsalp_G. Stürzlinger, D. Siegrist und H. Spiess

AVS unterstützt Memorandum gegen die Alemagna und Cavallino-Pläne
 
 
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Christine, 58 Jahre
Ich war einmal in Bergnot, wo mir der BRD geholfen hat. Seither bin ich Mitglied beim AVS!...
 


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