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Stellungnahme des AVS-Referats für Natur & Umwelt zur „Bike and Ski Night Race“ am 5. Januar 2018 auf der Seiser Alm

Stellungnahme des AVS-Referats für Natur & Umwelt zur „Bike and Ski Night Race“ am 5. Januar 2018 auf der Seiser Alm
 
 
14.01.2018 -
„Coole Typen und heiße Öfen“ lautet der Titel zum Beitrag über die „Bike & Ski“-Massenveranstaltung auf der Seiser Alm in der Zett vom 7. Jänner 2018. Die Idee eines Spaß-Wettkampfes zwischen Teams aus je einem Profi-Skifahrer und Harley-Fahrer ist großartig und hat alle Zutaten, die es für eine erfolgreiche Veranstaltung braucht. Eine respektable Summe für kranke Kinder ist auch zustande gekommen. Kann es jedoch gerechtfertigt werden, dass eine Benefizveranstaltung in einem Landschaftsschutzgebiet stattfindet, trotz ablehnendem Gutachten seitens Landesverwaltung und fehlender Lizenz von der Gemeinde?

Der Landschaftsschutz auf der Seiser Alm ist durch den Landschaftlichen Gebietsplan Seiser Alm (Dekret LH Nr. 269/V/81 vom 10. Februar 1992) geregelt. Im Schutzgebiet ist es verboten, „die Ruhe im Gebiet durch lästige und unnötige Geräusche zu stören“. Ermächtigungen für Veranstaltungen erlässt die Abteilung Natur, Landschaft und Raumentwicklung.
Bei der Veranstaltung am 5. Januar waren sich Behörden und Politiker einig: Es gab ein geschlossenes Nein von Seiten der Abteilung  Natur, Landschaft und Raumentwicklung, das auch von Landesrat Richard Theiner bestätigt wurde. Infolgedessen hat die Gemeinde Kastelruth die Genehmigung für die Veranstaltung verweigert.
An die 2000 Personen nutzten das Angebot, um Weltklasse-Skifahrer und Harley-Maschinen zu bewundern. Die ganze Veranstaltung, ein klarer Verstoß gegen bestehende Gesetze und Regeln! Wie weit wollen die Veranstalter noch gehen? Der umweltverträgliche Tourismus ist selbst im Tourismus-Leitbild der Seiser Alm festgeschrieben. Haben die Seiser Alm Marketing und die Jungen Alpler diesen Aspekt in der Vorfreude auf die große Gaudi etwa vergessen? Wohl kaum! Der mangelnde Respekt gegenüber den Vorgaben des Landschaftsschutzes wirft ein schlechtes Licht auf die Veranstalter.
Der Tourismusdruck auf die Landschaft in Südtirol hat enorm zugenommen, insbesondere im und um das UNESCO-Gebiet. Leitbilder und Entwicklungspläne setzen auf Nachhaltigkeit und wollen dem Naturschutz größere Bedeutung einräumen. Die Veranstalter setzen mit diesem Event ein Zeichen in die falsche Richtung.
Massenveranstaltungen, die den Natur- und Landschaftsschutz mit Füssen treten, sind auf der Seiser Alm fehl am Platz.

Bildquelle: Wolfgang Moroder, wikimedia.org





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Ivone Stimpfl
Schriftführerin Ortsstelle Leifers
Habe auf Einladung von Freunden an Veranstaltungen und Wanderungen des AVS teilgenommen. Das gute Verhältnis, die nette Aufnahme und die stets freundliche Runde haben mich dazu bewogen Mitglied zu werden. Die Natur im Kreise von netten Menschen zu genießen ist sehr schön und entspannend. Ich kann jedem raten es einmal zu versuchen und ich bin sicher, er wird es nicht bereuen. Schade, dass ich nicht schon früher AVS-Mitglied war....
 


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