Sicherheit am Berg
Mehrere Millionen Personen suchen in den Alpen beim Wandern und Bergsteigen Erholung und Abenteuer. Nicht jeder hat die fachliche Kompetenz, die Erfahrung oder das Wissen, die Gefahren und Tücken am Berg zu erkennen. Gerade das richtige Verhalten kann hier aber lebensrettend sein. Die nachstehenden Tipps und Verhaltensregeln sollte jeder beachten, um sich und andere nicht zu gefährden:
Zehn Tipps
Wandern und Bergsteigen erfordert körperliche Vorbereitung sowie die Fähigkeit, das eigene Können und die eigene Erfahrung richtig einzuschätzen.
Die folgenden 10 Tipps zum sicheren Wandern und Bergsteigen als (PDF-Dokument) möchten auf oft beobachtetes Fehlverhalten aufmerksam machen und helfen diese zu vermeiden, damit die Südtiroler Bergwelt für alle Wanderer und Bergsteiger zum sicheren Erlebnis werden kann.
Alpine Gefahren beachten:
- Gewitter :
Berggipfel, Bäume, Grate, Erhebungen und Rinnen meiden; keine Drahtseile berühren; die Kauerstellung bietet den besten Schutz. - Nebel :
Verhindert jede Orientierung. Keinesfalls einen Weg verlassen, sitzenbleiben bis wieder Sicht herrscht oder Hilfe kommt. - Schneefelder :
Die in höheren Lagen bis weit in den Sommer hinein vorhanden sind, unbedingt meiden! Eine scheinbar lustige Rutschpartie endet oft mit einem tödlichen Absturz. - Verlasse...
...auf keinen Fall markierte Wege und Steige. Abkürzungen enden oft mit einer Katastrophe (Absturz, Steinschlag) und schaden der Natur. - Beim Schifahren
markierte und gesicherte Pisten nicht verlassen! In Varianten herrscht meist Lawinengefahr! Felsabstürze sind von oben oft nicht zu erkennen!
Verhalten in Bergnot:
|
Der Alpine Unfall:
Sollte sich dennoch ein Unfall ereignen, so sichern und versorgen Sie den oder die Verletzten. Leisten Sie Erste Hilfe nach eigenem Können und Möglichkeiten, holen Sie Hilfe und lasen Sie den bzw. die Verletzten nicht allein.
Folgende Informationen sind für die Retter besonders wichtig:
- wo ist der Unfall geschehen
- was ist wie , wann geschehen
- welche Verletzung und
- wie viele Verletzte
- wer meldet und Angaben über Standort, Wetter und Landemöglichkeit für den Hubschrauber
Internationale Notruf-Signale:
Notruf:
6 akustische oder optische Signale pro Minute (ein Signal jede 10 Sekunden), eine Minute Pause
Antwort:
3 akustische oder optische Signale pro Minute (ein Signal jede 20 Sekunden), eine Minute Pause
|
Wenn man Hilfe braucht, sind beide Arme hochzuheben, sodass der Körper die Form eines Ypsilon (Yes) animmt. Bedeutung: "brauche Hilfe", "hier landen", "Ja" (als Antwort auf eine Frage von Seiten des Hubschrauberpiloten oder der Besatzung). |
|
Ist keine Hilfe notwendig, sollte man einen Arm nach oben und einen nach unten halten, sodass der Körper die Form eines N (Nein) annimmt. Bedeutung: "brauche keine Hilfe", "nicht landen", "Nein" (als Antwort auf eine Frage von Seiten des Hubschrauberpiloten oder der Besatzung). |












