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Digeridoo

Digeridoo
 
 
20.10.2010
So wird`s gemacht:
Das Original wird aus einem Ast des Eukalyptusbaumes hergestellt. Dieser Ast ist von Termiten ausgehöhlt worden und muss nur mehr zugeschnitten werden.
Da es bei uns aber keine Eukalyptusbäume und auch keine Termiten gibt, werden wir zu etwas Modernerem greifen.
Ihr besorgt euch in einem Laden für Hydraulikerbedarf Abflussrohre (ca. 1 €/m), oder andere billige Rohre. Ihr benötigt ca. 1,5 Meter pro Kopf. Für das Mundstück, welches ein Rohrende verengen sollte, verwendet ihr Bienenwachs, Knetwachs oder eine ähnliche Knetmasse.
Das Rohr selbst könnt ihr mit buntem Isolierband, Wachsplatten, Klebefolien, bemalten Papierklebestreifen und vielen anderen Dingen verzieren.
Jetzt das Mundstück noch der Mundgröße anpassen und fertig ist das Musikinstrument.

Wie entlockt ihr diesem Instrument seine Töne?

Der Grundton:
Macht einen Schmollmund indem ihr die Lippen nach vorne stülpt. Achtet darauf, dass eure Lippen ganz entspannt sind.
Blast die Luft aus dem Mund heraus. Das Geräusch, das dabei entsteht sollte einem "Furz" ähneln. Beachtet was passiert, wenn ihr den Anpressdruck der Lippen verändert.
Setzt das Instrument an euren Mund und achtet darauf, dass beide eine Einheit bilden. Es darf keine Lücke zwischen Mund und Instrument sein!
Blast sanft in das Instrument. Die Qualität des Sounds hängt nicht von der Kraft ab, mit der ihr hineinbläst, sondern von der Kontrolle eurer Lippenspannung.


Zirkulationsatmung:
Die Zirkularatmung ist eine Atemtechnik, welche euch gestattet das Digeridoo zu spielen ohne dabei immer absetzen zu müssen, um Luft einzuatmen.
Atmet kurz und kräftig durch die Nase ein. In kurzer Zeit muss möglichst viel Luft eingesogen werden.
Blast die Backen auf, presst die Luft heraus und macht das klassische "Furzgeräusch".
Atmet nun gleichzeitig kurz und kräftig durch die Nase ein und presst die Luft aus dem Mund. Wichtig: in dem Moment, wo ihr das Geräusch vom Ausatmen hört, müsst ihr kurz durch die Nase einatmen!!!
Falls ihr diese ganz wichtige Atemkoordination so nicht hinbekommt, macht es wie die Aborigenees: Füllt euren Mund mit Wasser, spuckt es aus und atmet dabei durch die Nase ein. Jetzt versucht es noch einmal mit Luft.
Erzeugt jetzt einen Ton mit dem Didgeridoo, indem ihr die Luft aus euren vollen Backen presst.
Erweitert diese Technik, indem ihr beim Herauspressen der Luft aus euren Backen kurz und kräftig Luft durch die Nase einatmet.
Integrieret diese Technik (das ist bereits die Zirkulationsatmung!) mehr und mehr in euer Spiel. Ärgert euch nicht, wenn es nicht gleich so klappt, wie ihr es möchtet. Habt eine wenig Geduld mit eurem Körper. Er muss die neu erlernten Techniken durch Praxis verankern. 

Tolles „gefurze“!

Digeridoo
 
 
Digeridoo
 
 

 



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Hubert, 49 Jahre
In der heutigen schnelllebigen Zeit, wo es oft nur um Geld und Leistung geht, schätze ich gerade ein gutes Vereinsleben. Ein Verein sollte niemals als Selbstverständlichkeit angesehen werden, sondern man sollte jeden Verein in seiner Art schätzen und unterstützen. Was wäre ein Dorf ohne Vereine? Ich selbst unterstütze den AVS, weil ich dort meine Interessen wahrnehmen kann!...
 


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