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Spielekette für den Winter

Kinder haben die große Gabe sich in Spiele mit Leib und Seele hineinzuversetzen. Damit ihnen das noch besser gelingt, kannst du verschiedene Spiele in eine Geschichte einbetten. Dabei kannst du deiner Fantasie freien Lauf lassen. Du hast dabei die Rolle des Regisseur und die Kinder Spielen die Akteur. Ich bin sicher du hast dabei selber großen Spaß. In diesem Tipp möchte ich dir ein Beispiel für eine Spielekette, welche sich für die Winterzeit eignet, mitgeben. Zum Schluss werde ich die in der Spielekette angeführten Spiele genauer beschreiben.
Ich möchte mich bei Georg Pardeller bedanken, der mir die Idee für diesen Tipp des Monats gegeben hat. Auf gut deutsch, wenn diese Spielekette nicht funktioniert, könnt ihr euch bei unserem ehemaligen Pädagogen Georg bedanken.
Viel Spaß!

Eisbären, Inuits und Pinguine on Tour eine Spielekette für den Winter

Für den Beginn - Energietanz
Ein ideales kurzes Spiel um die Zusammengehörigkeit, die Gruppenenergie aufzuputschen und zu spüren. Ein Spiel zum Aufwachen, aber auch zum Abreagieren…
Die Gruppe stellt sich in einem engen Kreis nebeneinander auf. Dann werden gemeinsam kleine Seitenschritte gemacht und laut dazu gezählt: 8 x rechts, 8 x links, 4 x rechts, 4 x links, 2 x rechts, 2 x links, 1 x rechts, 1 x links uuuund „Uuuaaahhh“ – am Schluss, wenn sich die ganze Energie angesammelt hat folgt ein lauter Energieschrei mit entsprechender Bewegung!

Spielekette
Die Antarktis ist eine unendliche Weite aus Schnee und Eis. Dort leben die Eskimos, die so genannten Inuits, mit den Eisbären und den Pinguinen friedlich zusammen.
Gruppeneinteilung mit Maoam. Der Spielleiter teilt den Kindern Maoams mit drei verschiedenen Farben aus, alle Kinder welche dieselbe Farbe haben bilden eine Gruppe.

Einmal im Jahr machen die Eskimos, die Pinguine und die Eisbären zusammen eine weite Reise um den jeweiligen Stammesheiligen zu huldigen und sie um genügend Nahrung zu bitten

Damit sich die 3 Gruppen nicht unterwegs verlieren, brauchen sie ein Erkennungsband und das stellen wir jetzt mit einem Kennenlernspiel her. Ein einfaches lustiges Spiel zum Kennen lernen ist das Zeitungsschlagen.

Sobald alle Reisenden ihr Band haben, kann die lange Reise zum „Berg, wo die Lichter die Erde berühren“ beginnen.

Die einzelnen Gruppen fahren mit Hundeschlitten, so kommt man schneller voran und spart jede Menge Zeit.

(Husky-Rennen sehend)
Wir haben jetzt einiges an Strecke zurückgelegt. Die Sonne strahlt hell vom Himmel und der Schnee glitzert richtig. Doch das ist für uns ein großes Problem. Wir haben nämlich vergessen unseren Hunden eine Schneebrille aufzusetzen und nun sind sie schneeblind geworden.

Lange Jammern hilft jetzt auch nicht viel, deshalb versuchen wir mit den blinden Hunden noch ein Stück weiter zu kommen.

(Husky-Rennen blind)
Also, mit den Hunden wird das wohl nichts mehr werden. Viel zu müde sind sie mittlerweile geworden. Sie können uns fast nicht mehr weiterziehen und außerdem ist es für uns auch zu gefährlich, wenn die Hunde nicht sehen, wohin sie uns ziehen sollen. So beschließen wir, die Hunde mit ausreichend Futter und Wasser zu versorgen und sie an dieser Stelle zurückzulassen, auf dem Rückweg werden wir sie dann wieder mit nach Hause nehmen.

Ohne die Hunde sind wir viel langsamer, dennoch müssen wir weiter, notgedrungen zu Fuß mit die „Schneatreta“ und als ob der Weg nicht so schon mühsam genug wäre, bekommen einige aus unserer Gruppe, genau wie zuvor die Hunde, die Schneeblindheit.

So wird unser Weg noch gefährlicher und schwieriger. Doch wie es alter Eskimo, Pinguin und Eisbärbrauch ist, hilft man sich gegenseitig. So können auch die schwierigsten Hindernisse überwunden werden.

(Schneeschuhstaffel)
Nach langem Weg mit vielen großen und kleinen Hindernissen sind wir nun am Berg, wo die Lichter die Erde berühren, angekommen und zu Ehren des Hl. Manitu bauen die Inuits ein Denkmal. Die Pinguine huldigen dem Hl. Großschnabel mit einer Skulptur und die Eisbären danken der Hl. Bärentatze ebenfalls mit einem in die Landschaft gemahlenem Bild. Erfinderisch und kreativ wie die Reisenden eben sind, benutzen sie dafür alle Materialien, die sie in der Natur finden.

(Snowart)
Nachdem wir uns bei unseren Göttern bedankt haben, wollen wir wieder den Rückweg antreten. Auf dem Weg nach Hause werden wir von einem gewaltigen Schneesturm überrascht. Wir müssen schauen so schnell wie möglich wieder herauszukommen ansonsten werden wir in dieser kalten Landschaft verhungern.

(Schneesturm)
Geschafft, aber nun knurren unsere Mägen wirklich und wir brauchen dringend Nahrung. Also machen wir uns auf die Suche. Wenn wir uns in der Natur einwenig umschauen und aufmerksam alles beobachten, werden wir bestimmt etwas Essbares finden!!! Denn zuvor haben wir ja nicht umsonst zu unseren Göttern um Nahrung gebetet, diese lassen uns jetzt bestimmt nicht im Stich und helfen uns mit nützlichen Hinweisen!

(Piepssuche)
Gestärkt und mit vollen Mägen kehren wir jetzt wieder nach Hause zurück. Nun geht wieder jeder Stamm seinen eigenen Weg, doch alle freuen sich schon wieder nächstes Jahr zum Berg, wo die Lichter die Erde berühren zurück zu kehren.

Spiele:

Zeitungsschlagen: Alle stehen in einem Kreis. In der Mitte steht ein Kind mit einer Zeitung in der Hand. Ein Mitspieler aus dem Kreis ruft den Namen eines anderen Mitspielers. Der Spieler in der Mitte mit der Zeitung muss versuchen den eben genannten auf dem Kopf zu hauen bevor dieser einen anderen Namen der Gruppe genannt hat.

Trifft der kleine Böse Mann in der Mitte den zu letzt genannten bevor dieser einen andern Namen nennt geht der am Kopf geschlagene Mitspieler in die Mitte und wird somit zum Schläger. Aufzupassen ist, dass nicht immer die selben Namen genannt und die Kinder nicht zu grob werden.

Husky rennen: Es werden Zweier –Teams gebildet. Eine Person ist der Schlittenhund, der vorausgeht oder läuft. Die zweite Person ist der Hunde-Führer der unseren Husky von hinten lenkt. Der Hundeführer hat beide Hände auf der Schulter des Huskys. Ein leichter Druck auf der rechten oder linken Seite dirigiert den Hund auf die entsprechende Seite.

Werden beide Hände gedrückt so bedeutet dies Stopp. Der Hundeführer muss besonders bei den blinden Huskys darauf achten, dass die Hunde die ihm ihr ganzes Vertrauen schenken nicht zusammenstoßen.

Schneestaffel: Sie funktioniert wie jede andere Stafette nur dass die Teilnehmer Schneeschuhe anstatt Turnschuhe tragen. Du kannst dabei besondere Hindernisse wie 5mal um einen Stecken kreisen einbauen.

Snowart: Unter Snowart verstehe ich Kunstwerke die mit dem Schnee gemacht werden. Dazu zählen: Skulpturen, Konstruktionen und Bilder.

Schneesturm: Dabei stellen sich zwei Gruppen im Abstand von zwei-drei Metern gegenüber auf und werfen Schnee in die Gasse. Die dritte Gruppe muss sich durch den Schneesturm hindurchkämpfen.

Jede Gruppe darf mindestens einmal durch den Schneesturm gehen.

Piepssuche: Auch da kannst du deiner Fantasie freien Lauf lassen. Den Kindern machen Schatzsuche Spiele mit LVS-Geräten großen Spaß. Wichtig dabei ist dass es für sie nicht zu schwierig ist, dass alle Teilnehmer an der Schatzsuche beteiligt sind und nicht nur passiv hinterher latschen. Deshalb empfehle ich die Schatzsuche in Kleingruppen durchzuführen.

Quellen:
Persönliches Archiv von Georg Pardeller
Binz C. et al. (2000). Ciao. Spielend kennen lernen. Rex Verlag. Luzern.
Kaderli M. (1999). Spontane Gruppenspiele mit Schnee. Rex Verlag. Luzern.




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Hubert, 49 Jahre
In der heutigen schnelllebigen Zeit, wo es oft nur um Geld und Leistung geht, schätze ich gerade ein gutes Vereinsleben. Ein Verein sollte niemals als Selbstverständlichkeit angesehen werden, sondern man sollte jeden Verein in seiner Art schätzen und unterstützen. Was wäre ein Dorf ohne Vereine? Ich selbst unterstütze den AVS, weil ich dort meine Interessen wahrnehmen kann!...
 


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