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Was wollen und können Kinder?

Mit Kindern unterwegs
 
 

Nicht wir nehmen die Kinder mit ins Gebirge – sie nehmen uns mit! Und wer diesen Wechsel der Blickrichtung wagt, kann etwas erleben ... Wer Kinder ins Gebirge „locken“ will, muss sich in ihre Welt hineinversetzen können. Kinder beschreiben, malen und erzählen ihre Wünsche, Träume und Phantasien; wer gut zuhört und sensibel wahrnimmt, kann Touren für Kinder und mit ihnen gemeinsam planen. Und wenn Sie es sich überlegen: Wollen Sie nicht auch lieber mit Ihren Kindern ins Gebirge, um es mit deren Augen zu entdecken?





Was wollen und können Kinder?

Was wollen und können Kinder?
 
 

Kinder brauchen weder „Gipfelsieg“ noch „Bergkameradschaft“. Kinder suchen spannende Abenteuer und Geheimnisvolles in den Bergen. Kein Bach ist zu mächtig, um ihn nicht mit einem selbstgebauten Staudamm zur Umkehr zwingen zu können und hinter jedem Stein lauern Fabelwesen, die es zu entdecken gilt.


Die körperliche Entwicklung von Kindern erlaubt ihre Mitnahme auf kurze Wanderungen in Tragetüchern und Kraxen bereits ab dem Zeitpunkt, ab dem sie stabil sitzen können, also etwa ab dem ersten Geburtstag. Solche Wanderungen sollten jedoch nicht länger als zwei bis drei Stunden dauern und immer wieder durch Pausen aufgelockert werden, denn Kinder, die getragen werden, müssen sich durch „Bewegung“ erholen. Kinder, die selbst gehen, sollten nicht überfordert werden.

Im Kindergartenalter weisen Knochenbau und Weichteile noch eine geringe Festigkeit auf, die es vor Überforderungen z. B. durch einen schweren Rucksack zu schützen gilt. Als Faustregel gilt: Rucksack nicht schwerer als zehn Prozent des Körpergewichts! Auch die für Kinder typische Schnelligkeit und Gelenkigkeit kann durch zu hohe Beanspruchung eingeschränkt werden und zu rascher Ermüdung führen. Sie erholen sich jedoch bald auf spielerische Weise. Kinder haben durchaus genügend Kraft für kurzzeitige Anstrengungen wie beim Klettern. Ihnen fehlt jedoch Ausdauer, die sich erst im Laufe der Zeit mit zunehmendem Alter und geistiger Reife einstellt und meist auch von einer entsprechenden Motivation gespeist wird. Ängste sollten besonders bei kleineren Kindern ernst genommen werden. Reiche Phantasie und außergewöhnliche Erlebnisse zeigen oft heftige Wirkungen, die sich in Blässe, Frieren oder in veränderter Stimmlage ausdrücken können. Körperlicher Kontakt und An-die-Hand-Nehmen helfen meist sehr rasch. Auf Dauer sollten ängstigende Elemente bei Touren im Gebirge jedoch vermieden werden.



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