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ALPINIST: Alpintage Eis 2015

ALPINIST: Alpintage Eis 2015
 
 
Vom 24. bis 28. Juni waren 6 junge AlpinistInnen gemeinsam mit Simon Kehrer und Matthias Hofer rund um das Schutzhaus "Rifugio Torino" unterwegs. Hier ihr Bericht und Bilder der Alpintage!






Wie geplant trafen wir uns in Bozen, um uns auf den Weg in die Westalpen zu machen. Die Wettervorhersagen waren vielversprechend und so brachen wir voller Motivation auf. Im Kleinbus fuhren wir über Mailand nach Courmayeur, wo wir mit der neuen Seilbahn "Skyway" mit der Panoramagondel bis auf 3500m schwebten. Dort angekommen, erblickten wir bei traumhaftem Wetter die geplanten Ziele der nächsten Tage, die uns gleichsam ins staunen und träumen brachten. Sogleich stürmten wir mit unseren beiden Bergführern auf den Gletscher, wo wir wertvolle Tipps erhielten und uns akklimatisierten. Mit der letzten Talfahrt um 17:00 Uhr ging es wieder ins beschauliche Courmayeur zurück, wo wir uns für die bevorstehenden Tage mit einer guten Pizza und einem kalten Bier stärkten.

Dente du Géant (4013m)

Am Donnerstag fuhren wir mit der ersten Bahn zum Rifugio Torino, wo wir unsere Sachen verstauten um leichten Fußes aufzubrechen. Unser erstes Ziel war der Dente du Géant (4013m), der bereits in der Morgensonne strahlte und nicht unser letzter 4000er dieser Tage sein sollte. Zunächst über den Gletscher, dann über kombiniertes Gelände kamen wir zum Frühstücksplatz und Einstieg dieses beeindruckenden Granitpfeilers. In schöner Kletterei stiegen wir bei windigen Verhältnissen di SO Wand empor. Nach 6 Seillängen, teilweise im 5.Schwierigkeitsgrat, erreichten wir den Gipfel und erblickten zum ersten Mal das gesamte Massiv des Mont Blanc und die Gipfel der Monte Rosa Gruppe. Das Abendessen lockte bereits und so seilten wir uns zügig ab und ließen den Abend auf dem Rif. Torino gemeinsam ausklingen.

Tour Rone NW
Gestärkt durch das Frühstück marschierten wir am Freitagmorgen kurz nach 7 Uhr los. Einer von uns konnte an diesem Morgen, wegen starker Kopfschmerzen, nicht an der Besteigung der Tour Ronde teilnehmen. Unter geschichtsträchtigen Pfeilern vorbei, wie den Gran Capucin, mit der Bonatti Führe und den Mount Tacul, gelangten wir zum Einstieg der Tour Ronde NW. In Zweierseilschaften stiegen wir in der Firnwand auf, die durch einen Felsriegel geteilt ist. Am Ende der Firnwand angekommen, erwartete uns noch der Gipfelaufbau, den wir, dank Simon Kehrer, durch eine knackige Verschneidung erreichten. Am Gipfel genossen wir bei herrlich-blauem Himmel und Windstille unsere Schokolade und staunten über die umliegende Berglandschaft. Den Abstieg bewältigten wir über den Normalweg der über den Südgrat auf den Gletscher zurückführte.

Rochefort Grat
Am Samstag stand der Rochefort Grat auf unserem Programm. Vom Dente du Géant zieht der Rochefortgrat über die Aiguille de Rochefort zu den Grandes Jorasses. Für uns war der Aiguille de Rochefort mit 4001m das Tagesziel. Über den schneidig überwechteten Schneegrat, sowie kurzen Felsstellen vorbei, erreichten wir den Gipfelaufbau. Ab dort kletterten wir über großteils felsigem Gelände empor und standen somit auf unseren zweiten 4000er. Am Gipfel angekommen, ließ der Berg den Nebel aufreisen und der Grat bot sich mit umherziehenden Nebelschwaden in all seiner Wildheit. Der Weg zu unserem Stützpunkt zurück führte uns über den Aufstiegsweg. Auf halbem Weg setzte sich die Sonne durch, und so ging auch dieser Tag mit Abendrot zu Ende.

Aiguilles Marbrées / Marbrée Grat (3536m)
Mit dem Sonntag rückte der Tag unserer Heimreise immer näher und darum beschlossen wir, an dem Tag noch vor Sonnenaufgang aufzubrechen um den Marbéegrat zu versuchen. Unter sternenklarem Himmel brachen wir auf, während es im Tal noch Nacht war. Oben, in dieser Höhe, erblickten wir bereits die ersten Farbspiele in magischer Bergkulisse. Am Beginn des Grates angelangt, turnten wir über den herrlichen Blockgrad hinauf, bis die Sonne all die Gipfel erhellte. So schnell die Tage dieser Bergfahrt vergingen, war auch dieser Genussgrat vorbei und am frühen Vormittag schwebten wir vom Eis und Schnee ins sommerlich warme Courmayeur zurück.

Die „jungen Alpinisten“ Mirko, Julia, Paul, Alex, Elias und Stefan bedanken sich herzlich beim AVS für die Ermöglichung dieser überaus lehrreichen und tollen Tage. Ein großer Dank geht an dieser Stelle an unsere beiden Bergführer Matthias Hofer und Simon Kehrer, die uns viele wertvolle Tipps gegeben haben und uns immer mit Rat zur Seite standen.

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Dagmar
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Ich bin jetzt seit über zehn Jahren Mitglied beim AVS und hatte in dieser Zeit viele schöne Erlebnisse. Ich unternehme sehr gerne Bergtouren, und durch den AVS habe ich sehr viele Menschen kennengelernt und kam in Gegenden hin, die ich vorher noch nicht kannte. Ich glaube, der AVS ist ein sehr wichtiger Verein, er fördert das Gemeinschaftsgefühl, bietet alten und jungen Leuten eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung und trägt dazu bei, dass wir Südtiroler unsere herrliche Bergwelt besser kennenlernen. ...
 


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