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ALPINIST: Alpintage Eis 2016

ALPINIST: Alpintage Eis 2016
 
 
Vom 22. bis 26. Juni ging es für vier junge Alpinisten in die Westalpen. Es erwarteten sie fünf Alpintage voller Erlebnisse, Erfahrung und Abenteuer rund um den Mont Blanc. Ihr Tourenbericht ...


„Kennst Di aus, woaßt, wos i moan? A Berg is nix anders wia a mords Trum Stoan.
Aba drob’n auf’m Gipfel, des sog i allemoi, is‘ vui schena wie drunt’n im Toi!“

(Hubert von Goisern)

Mittwochmorgen starteten wir hochmotiviert um 3:00 Uhr von Südtirol nach Courmayeur.
Der erste Tag stand im Zeichen der Akklimatisierung, deshalb fuhren wir von La Palud mit der neuen Bahn „Skyway Monte Bianco“ auf die Ponte Helbronner.
Dort angekommen bereiteten wir uns auf die bevorstehenden Tage im Eis und Granit vor. Mit Simon Kehrer und Max Willeit, unseren Bergführern, wiederholten wir verschiedenste Seil- und Rettungstechniken.
Mit Spaß und Geschick verstrich der Nachmittag wie im Flug, und gegen Abend ging es wieder zurück ins Tal, wo wir die Tourenplanung der nächsten Tage machten.

Bei warmen und herrlichem Wetter starteten wir frühmorgens wieder auf das Hochplateau rund um die Turiner Hütte. Für den heutigen Tag war der über 4000m hohe Dent du Geant geplant.
Mit flottem Schritt gingen wir bis zur Randspalte, wo wir uns in 2er Seilschaften aufteilten.
Durch steiles und abwechslungsreiches Gelände ging es zum Einstieg der Klettertour. Bei idealen Kletterverhältnissen ließen wir das fix eingerichtete Tau links liegen, bis zur Schlüsselstelle. Diese wurde von Benedikt geprüft, getestet und für nicht gut befunden. Kurzerhand griffen wir doch auf den Strick zurück und konnten diese schlüpfrigen 2 m trotz unserer Bergschuhe überwinden. Dem Gipfelsieg stand nichts mehr entgegen.

Am dritten Tag war die Nordwand der Tour Ronde auf dem Programm. Zeitig starteten wir und mussten dennoch wegen der viel zu warmen Temperaturen der letzten Tage über kaum tragfähigen Schnee zum Einstieg stapfen.
Nachdem wir die Randspalte überwunden hatten, konnten wir bis zum blanken Steilstück – auf halber Höhe der Wand - gelangen. Nach mehreren Seillängen und Mixed-Stellen gelangten wir zum Gipfel.
Für den Abstieg wählten wir den objektiv sichereren Grat, da durch die Hitze und daraus entstandenen schlechten Verhältnisse das Abseilen nicht möglich war. Im Gletscherbecken angekommen machten wir uns auf den Rückweg zu unserem Stützpunkt der Turiner Hütte.

Tag 4: Am Frühstückstisch sitzend konnten wir schon Blitz und Donner beobachten, so hieß es zunächst Plan B-ett. Drei Stunden später verbesserte sich zwischenzeitlich die Wettersituation und wir wagten doch noch eine Grat-Tour in Hüttennähe. Aiguille de Toule.
Leider mussten wir diese - eigentlich schöne und tolle Tour - aufgrund eines erneut heranziehenden Gewitters abbrechen. Schnell stellte sich heraus, dass unsere Entscheidung goldrichtig war, da wir zum - Glück noch sicher - bei zuckenden Blitzen, grollenden Donnern und geladener Luft zwar eingeschauert, aber heil die Hütte erreichten. Der restliche Tag war wechselhaft und wir nutzen die Zeit, diesen Bericht gemeinsam zu verfassen.

Traumhafte Verhältnisse erwarteten uns am letzten Tag, das Wetter war gut und die Temperatur endlich der Jahreszeit entsprechend kälter. Trotz der anstehenden Rückreise, beschlossen wir den Tag nicht ungenutzt zu lassen und machten uns auf dem Weg zum Aiguilles Marbrées
Schneller und geübter bewegten wir uns auf dem Grat vorwärts, die vorherigen 4 Tage mit Simon und Max machten sich bereits bezahlt. Ein rascher Standplatzbau, Seil- und Sicherungstechniken gingen uns leicht von der Hand, deshalb kam uns der Grat sehr kurz vor.
Gut gelaunt sind wir dann gegen Mittag die Heimreise angetreten. Wir haben neue Techniken, Übung, Erfahrung und lustige Max-Witze von den Alpintagen Eis mitgenommen, und freuen uns nun voll motiviert auf viele weitere Touren.
Deshalb ein großes DANKESCHÖN dem AVS für die tolle Möglichkeit bei dem Projekt Alpinist dabei gewesen sein zu dürfen, und auch unseren 2 super Bergführern ein mega "Giulan" (Ladinisch) für die tollen Tage, Geduld und Freude, die ihr mitgebracht habt!

Benedikt, Kurt, Andreas & Manuela


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Was mir am AVS besonders gefällt, ist die Tatsache, dass er einer der wenigen (wenn nicht der einzige) mir bekannte Verein ist, in dem vom Kleinkind bis zum Senior jeder etwas findet, das ihm und seinen Interessen entspricht. Beim letzten Kletterausflug des AVS St. Leonhard haben wir sage und schreibe 4 Generationen gezählt!...
 


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