2. UIAA Eiskletterbewerb-Saas Fee
24.01.2012 -
An der Eiskletterspezialistin vom AVS-Kletterteam führt zurzeit kein Weg vorbei: Auch im zweiten Weltcup-Bewerb in Saas Fee holte sie sich die Goldmedaille und zugleich auch den Europacuptitel, der ihr nach den zwei Weltmeistertiteln 2009 und 2011 in ihrer Sammlung noch fehlte.Der Eispalast im Parkhaus des traditionsreichen Schweizer Bergsteigerdorfes Saas Fee hatte Angelika Rainer auch schon in der Vergangenheit Glück gebracht: Insgesamt drei Siege hat sie dort schon errungen.
Angelika Rainer ist es im Finale gelungen, sich gegen ihre stärkste Konkurrentin, die Russin Anna Galyamova, durchzusetzen und bis zum Top durchzuklettern, ohne jedoch die letzte Zwischensicherung zu klippen. In der Finalroute wechselten sich sehr kraftvolle Maximalzüge mit delikaten, technischen Plattenzügen ab. Dies erforderte von den Athleten höchste Konzentration. Rainer ist es sehr gut gelungen, die anfängliche Nervosität unter Kontrolle zu halten und sie in Kraft umzuwandeln, welche ihr schließlich zum verdienten Sieg verholfen hat. In der Gesamtwertung führt Angelika Rainer nun klar mit 40 Punkten Vorsprung auf Galyamova.
Bei den Männern siegt der Favorit Maxim Tomilov (Russland), der als einziger Athlet das Top erreichen konnte. Der Österreicher Markus Bendler hatte wie bereits in Südkorea kein Glück und wurde Neunter. Auch der Vorjahres-Gesamtsieger Park Hee Yong aus Südkorea erreichte diesmal keinen Podiumsplatz. Mauro Dorigatti aus dem Fassatal erbrachte eine gute Leistung, erreichte das Finale aber nicht und wurde 17.
Im Schnelligkeitsklettern ist die russische Mannschaft ein Klasse für sich. Fünf von sechs Podiumsplätzen gingen nach Russland. Es siegten Maria Krasavina und Alexey Tomilov.
Angelika Rainer zeigte sich erleichtert, den ihrer Meinung nach „schönsten Bewerb des Weltcupzirkels“ gewonnen zu haben und schaut schon zuversichtlich dem Heimrennen, dem Icefight-Master am 28. und 29. Jänner in Rabenstein im Passeiertal, entgegen.
Der Weltcup geht am 4. Februar in Valoise (Frankreich) weiter.
Hier die Gesamtergebnisse.
Text: Ulla Walder
Foto: Marco Seravalli
Im Bild: Angelika Rainer beim Eisweltcup in Saas Fee
Angelika Rainer ist es im Finale gelungen, sich gegen ihre stärkste Konkurrentin, die Russin Anna Galyamova, durchzusetzen und bis zum Top durchzuklettern, ohne jedoch die letzte Zwischensicherung zu klippen. In der Finalroute wechselten sich sehr kraftvolle Maximalzüge mit delikaten, technischen Plattenzügen ab. Dies erforderte von den Athleten höchste Konzentration. Rainer ist es sehr gut gelungen, die anfängliche Nervosität unter Kontrolle zu halten und sie in Kraft umzuwandeln, welche ihr schließlich zum verdienten Sieg verholfen hat. In der Gesamtwertung führt Angelika Rainer nun klar mit 40 Punkten Vorsprung auf Galyamova.
Bei den Männern siegt der Favorit Maxim Tomilov (Russland), der als einziger Athlet das Top erreichen konnte. Der Österreicher Markus Bendler hatte wie bereits in Südkorea kein Glück und wurde Neunter. Auch der Vorjahres-Gesamtsieger Park Hee Yong aus Südkorea erreichte diesmal keinen Podiumsplatz. Mauro Dorigatti aus dem Fassatal erbrachte eine gute Leistung, erreichte das Finale aber nicht und wurde 17.
Im Schnelligkeitsklettern ist die russische Mannschaft ein Klasse für sich. Fünf von sechs Podiumsplätzen gingen nach Russland. Es siegten Maria Krasavina und Alexey Tomilov.
Angelika Rainer zeigte sich erleichtert, den ihrer Meinung nach „schönsten Bewerb des Weltcupzirkels“ gewonnen zu haben und schaut schon zuversichtlich dem Heimrennen, dem Icefight-Master am 28. und 29. Jänner in Rabenstein im Passeiertal, entgegen.
Der Weltcup geht am 4. Februar in Valoise (Frankreich) weiter.
Hier die Gesamtergebnisse.
Text: Ulla Walder
Foto: Marco Seravalli
Im Bild: Angelika Rainer beim Eisweltcup in Saas Fee










