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Kilimanjaro "3 Mädels - Trip"

Kilimanjaro "3 Mädels - Trip"
 
 
23.09.2016 -
Jüngste HG - Anwärterin Evelyn Gafriller auf dem Kilimanjaro :

 Sieben Monate haben wir uns auf unseren „Mädels-trip“ gefreut: 7 Tage Kilimanjaro über die Lemosho Route. Dann endlich am 23. September war es soweit und nach etlichen Stunden Flug erreichten wir den Kilimanjaro Airport.
Den ersten Schrecken hatten wir schon bei der Suche nach unseren Koffern, denn der von Jasmin war aufgeplatzt und in Folie gewickelt, sodass wir in nicht sofort erkannten. Gott sei Dank war aber noch alles drinnen. Schon auf dem Weg zum Hotel lernten wir unseren Guide und unseren Koch kennen, mit denen wir auch kurz auf den Markt gingen um zu besprechen was für die nächsten 7 Tage an Lebensmitteln gekauft werden muss. So weit so gut, im Hotel dann angekommen gab es dann nochmal eine Diskussion darüber, was wir alles effektiv brauchen werden, da wir beschlossen hatten unser persönliches Gepäck alles selbst zu tragen und somit auf weitere „Porter“ zu verzichten. Heraus kam so ein ca. 14kg schwerer Rucksack und eine immer noch aus 9 Leuten bestehende Mannschaft (2 Guides, 1 Koch, 6 Porter) – aber immer noch kleiner als bei den meisten anderen Gruppen wir dann später feststellten.

Am nächsten Tag ging`s dann endlich los: Noch im Hotel lernten wir unsere Mannschaft kennen und fuhren dann im Kleinbus zum Gate, wo alles nochmal gewogen wurde und wir uns registrieren mussten. Bis zum 1. Camp war es nicht besonders weit; wir wanderten auf einem bestens präparierten Weg durch den Dschungel, sahen hier und dort ein paar ungewöhnliche Pflanzen und die ersten freilebenden Affen. Im Camp angekommen staunten wir dann nicht schlecht über die vielen Touristen und deren Luxusausstattungen, die vom Esszelt mit Stühlen und Tischen sogar bis zum eigenen Toilettenzelt reichten. Wir hingegen begnügten uns alle Speisen in unserem Schlafzelt einzunehmen. Beim Abendessen kam mir dann die glorreiche Idee einen Affen mit Popcorn anzulocken und ihn zu füttern, das allerdings ging tierisch daneben, denn der Affe wurde aggressiv und griff mich an…geblieben sind zum Glück nur ein paar Kratzer ;-) 

Am zweiten und dritten Tag mussten wir die längsten Strecken zurücklegen und so haben wir uns die Zeit mit Singen und Scherzen vertrieben. Vor allem über die „Teletubbies“ konnten wir immer wieder lachen (so haben wir die anderen Touristen mit den winzigen Rucksäcken genannt). Schon krass wie so manche „Bürohengste“ auf die Idee kommen einen 5895 Meter hohen Berg zu besteigen ohne jemals vorher überhaupt auf einen Berg gestiegen zu sein…Naja zumindest konnten wir uns darüber amüsieren.  

Umso höher wir nun also kamen umso mehr veränderte sich auch allmählich die Landschaft. Vom tiefsten Dschungel ins Buschland, weiter hinauf bis zur „alpinen Wüste“. Was sich jedoch von oben bis unten nie änderte war der viele Staub, es war sogar so arg, dass wir trotz langer Hosen trotzdem bis zu den Knien hoch schwarz vor Staub waren, von Armen und Gesicht gar nicht zu reden… Das ging sogar soweit, dass wir schon dachten wir wären brauner geworden, genug in der Sonne wären wir ja auch gelaufen – aber nein, es war nur Dreck. Soviel Dreck sogar, dass er uns vor dem Braun werden schützte. 
 
Das Absolute Highlight war dann unsere Gipfelbesteigung am 6. Tag. Um 23 Uhr wurden wir geweckt und bekamen wie jeden Tag eine üppige Mahlzeit bestehend aus Suppe, Hauptspeise und Obst als Nachtisch und wie jeden Tag war es wieder super lecker aber viel zu viel. Gegen 12:00 Uhr waren wir Startbereit und es ging hinaus in die finstere Nacht. Nach ein paar hundert Metern gelangten wir ans Ende des Camps und staunten nicht schlecht über das Lichtermeer aus Stirnlampen. Sooo viele Gipfelanwärter hatten wir uns nicht erwartet – etwa 400 (inkl. Guides) schätzte unser Führer. Beim Aufstieg war es bitterkalt, ca. -25°Grad mit leichten Windböen und schon bald mussten wir uns darauf konzentrieren unsere Zehen und Finger in ständiger Bewegung zu halten. Am Wegesrand saßen immer wieder andere Touristen und übergaben sich reihenweise - kein sehr schöner Anblick, doch eine gute Bestätigung, wie gut wir uns doch selbst akklimatisiert hatten. Und dann endlich konnten wir den Stellapoint sehen, dieser befindet sich nur mehr eine knappe Stunde vom Gipfel entfernt auf 5745 Metern Höhe. Hier genossen wir den Sonnenaufgang und setzen dann zu unserem letzten Stück Richtung Gipfel an. Um ca. 07:00 Uhr erreichten wir dann endlich das Dach Afrikas – den Uhuru Peak. Glücklich und viele Fotos reicher, machten wir uns eine halbe Stunde später wieder an den Abstieg. Im Camp angekommen, dann eine Überraschung: der Rest der Mannschaft erwartete uns bereits und empfing uns singend und tanzend – ein wahres Spektakel. Im Gegenzug revanchierten auch wir uns dafür mit einem Song, den wir während der Wanderungen an den Vortagen einstudiert hatten. Nun ging es wieder hinunter in ein tiefergelegenes Camp und am nächsten Tag bis ganz hinunter zum Ausgangsgate. Abschließend genehmigten wir uns noch einige Kilimanjaro-Bier und verabschiedeten uns von unserem echt tollen Team um uns auf unsere anschließende Safari vorzubereiten. Somit ging ein wunderbarer Gipfel in Erfüllung.
Ende.

Reiseteilnehmer:
Evelyn Gafriller, Jasmin Frei und Tanja Sonntagbauer
 

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Ich war einmal in Bergnot, wo mir der BRD geholfen hat. Seither bin ich Mitglied beim AVS!...
 


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