So schmecken die Berge
So schmecken die Berge nennt sich eine Aktion zur Unterstützung der heimischen Landwirtschaft, welche vom DAV initiiert wurde und auch vom OeAV mitgetragen wird. Mittlerweile tragen über 80 Schutzhütten die Plakette mit dem Logo von So schmecken die Berge. Mit Beginn der Sommersaison beteiligen sich auch mehrere AVS-Schutzhütten am Projekt.
Warum braucht es ein Projekt wie So schmecken die Berge?
Die typische Kulturlandschaft Südtirols wurde über Jahrhunderte hinweg von Bergbauern geformt und hat einen hohen Stellenwert für Erholungssuchende. Damit die Kulturlandschaft weiter erhalten werden kann, muss dem Bergbauern ein sicheres Einkommen garantiert werden, denn er trägt durch seine Bewirtschaftung und Pflege der Landschaft eine große Verantwortung.
Der Alpenverein möchte mit So schmecken die Berge ein Zeichen für die Wertschätzung der Arbeit der Bauern setzen. Unsere Überzeugung soll an möglichst viele Bergfreunde weitergeben werden.
Vorteile für alle
Von So schmecken die Berge profitieren alle Beteiligten: Der Hüttenwirt leistet durch sein großes Engagement einen Beitrag für die nachhaltigen heimischen Berglandwirtschaft. Der Hüttengast kann die Bergregion auch kulinarisch erleben: Er erhält ein Angebot an regionaltypischen Spezialitäten und weiß die Herkunft der Lebensmittel aus möglichst nahe gelegenen Betrieben zu schätzen. Die Bergbauern profitieren von zusätzlichen Absatzmöglichkeiten und vom Werbeeffekt für ihre Produkte.
„Es ging mir in erster Linie darum, regionale Produkte und traditionelle Gerichte anzubieten und den Leuten bewusst zu machen, dass man auch aus der Umgebung der Hütte einheimische Lebensmittel beziehen kann, wenn man will (…). Man muss einfach mit der Überzeugung leben, dass man bäuerliche Kleinbetriebe so unterstützen kann.“ (Andreas Pobitzer, Wirt der Sesvennahütte)
Die Wirte der teilnehmenden Schutzhütten haben sich dazu bereit erklärt, über einen Zeitraum von mindestens 3 Jahren Produkte aus der regionalen Landwirtschaft anzubieten und möglichst regionaltypische Speisen zuzubereiten.
Da nicht der Gesamtbedarf des Speisen- und Getränkeangebots dadurch gedeckt werden kann, verpflichtet sich der Hüttenwirt täglich
- mindestens ein Fleisch- und ein vegetarisches Gericht
- mindestens ein alkoholisches und ein nicht-alkoholisches Getränk aus der Region
auf seiner Speisekarte anzubieten. In der Realität wird es meist eine deutlich umfangreichere So schmecken die Berge Palette geben.
Überall dort, wo Sie das Kampagnenschild von So schmecken die Berge sehen, werden Produkte aus der heimischen Landwirtschaft verwendet.
Unsere beteiligten Schutzhütten: Sesvennahütte (Sesvennagruppe), Oberetteshütte (Ötztaler Alpen), Schlernbödelehütte (westl. Dolomiten), Radlseehütte (Sarntaler Alpen), Tiefrastenhütte (Pfunderer Berge), Rieserfernerhütte (Rieserfernergruppe) und Dreischusterhütte (Sextner Dolomiten).













