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106. Hauptversammlung in Algund

106. Hauptversammlung in Algund
 
 
12.05.2013 -
90 Sektionen und Ortsstellen mit über 58.900 Mitgliedern, Tendenz stark steigend: die Geschichte des Alpenvereins Südtirol ist eine Erfolgsgeschichte, aber das schnelle Wachstum erfordert einen organisatorischen Umbau. Bei der 106. Hauptversammlung in Algund hat der Alpenverein ein neues Strukturkonzept verabschiedet und versucht damit noch näher am Mitglied zu sein.

Bei Hauptversammlung blickt der Alpenverein immer auch zurück: 2012 stand für den AVS neben den vielfältigen Tätigkeiten in den Bereichen Alpin, Natur & Umwelt, Jugend & Familien, Sportklettern, Familien, Kultur, Hütten und Wege vor allem im Zeichen der Überarbeitung der vereinsinternen Arbeitsabläufe und der Neustrukturierung.

Stärkere Einbindung der Basis
Bereits bei einer Klausurtagung der Landesleitung, dem entscheidendem Gremium des Alpenvereins, im Jänner 2012 ist die notwendige Anpassung der Vereinsstruktur angeregt worden. Daraufhin durchleuchtete eine Arbeitsgruppe die Struktur und Satzung des Vereins und erarbeitete ein neues Organisationskonzept. Das Ergebnis liegt nun in Form einer neuen Vereinsstruktur und- satzung vor. 

Aus Vorsitzendem wird Präsident
Auf den ersten Blick fällt vor allem eine sprachliche Modernisierung auf: Georg Simeoni wird vom Ersten Vorsitzenden zum Präsidenten und der Landesleitungsausschuss zum Präsidium. Modernisiert wird der Alpenverein aber auf allen Ebenen. Kernthema ist vor allem die stärkere Einbindung der Sektionen in die landesweiten Entscheidungsprozesse durch die Aufnahme von Bezirksvertretern in die Landesleitung. Mit der Neustrukturierung haben die Sektionen und somit auch die Basis direkteren Einfluss auf die Entscheidungen, während die Entscheidungsprozesse gestrafft werden.

Appell an die Politik in den Bereichen Wege und Hütten
Wesentliche Aussagen in der Hauptversammlungsrede von Präsident Simeoni galten hingegen zwei Kernthemen des Alpenvereins: den Wegen und Hütten. Kritisiert wurde die nach wie vor geltende Unklarheit bezüglich Zuständigkeit, Finanzierung und Nutzungsarten der Wege. Simeoni appellierte an die zukünftige Landesregierung, sich der Materie dringend anzunehmen und klare Lösungen vorzugeben.
Kritik in Richtung Politik ging beim Thema Schutzhütten im Landesbesitz: CAI und Alpenverein hatten angeboten, die Hütten gemeinsam zu führen. Mit der Absicht der Landesregierung, die Hütten für längere Zeiträume direkt zu verpachten, würden die ehrenamtlich erbauten und geführten Hütten jedoch zu Spekulationsobjekten einiger weniger degradiert. Die ehrenamtliche Grundidee werde missachtet und die Hütten würden eine Zweckentfremdung erfahren. Deshalb gehe an die Landesregierung der Appell, den eingeschlagenen Weg zu revidieren, so Simeoni.

Impulsreferat: Alpenverein und Tourismus
Gastreferent der diesjährigen Hauptversammlung war der Volkskundler und Direktor des Landesmuseums für Tourismus Paul Rösch. Über die Geschichte der ersten Bergsteiger und den Wandel der Wahrnehmung der Berge von „hässlichen Warzen“ zur romantisierten Landschaft führte er die Zuhörer zum aktuellen Bergtouristen und spürte der Frage nach, welche Erlebnisse der Tourist heute in den Bergen sucht. Für Rösch haben sich die Erwartungen der Touristen an jene der Einheimischen angepasst: Eine große Zahl der Einheimischen wird an den Wochenenden zum Touristen im eigenen Land und sucht gleich wie der Urlauber aus dem Ausland das authentische Bergerlebnis. Alpenverein und Touristiker stehen durch die vermehrten Ansprüche vor der Herausforderung, dieses Bergerlebnis in enger Zusammenarbeit für Einheimische und Touristen gleichermaßen erlebbar zu machen.

Neuwahlen und Überarbeitung des Leitbildes
Nach den Grußworten der Ehrengäste Franz-Josef van de Loo, Vizepräsident des Deutschen Alpenvereins, dem Bürgermeister von Algund Ulrich Gamper, Landesrat Elmar Pichler-Rolle und SVP-Spitzenkandidat Arno Kompatscher ging die Versammlung zu den anstehenden Wahlen über. Bestätigt wurde Othmar von Sternbach in seiner Rolle als Vizepräsident des Alpenvereins, neu gewählt wurden die Vertreter für die Bezirke Vinschgau, Etschtal/Burggrafenamt, Bozen/Unterland, Eisacktal/Wipptal, Pustertal und Ladinien, die das Führungsgremium des Alpenvereins nun ergänzen werden.
Schließlich wurden erste Ergebnisse einer Umfrage unter Alpenvereinsmitgliedern präsentiert, die als Initialprojekt zur Erneuerung des Leitbildes durchgeführt wurden. Mit dieser inhaltlichen Standortbestimmung wird nach dem organisatorischen Umbau ein weiterer Erneuerungsprozess eingeleitet, damit der Alpenverein auch in Zukunft seine Rolle als erster Ansprechpartner für die Belange der Berge in Südtirol wahrnehmen kann.



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Ivone Stimpfl
Schriftführerin Ortsstelle Leifers
Habe auf Einladung von Freunden an Veranstaltungen und Wanderungen des AVS teilgenommen. Das gute Verhältnis, die nette Aufnahme und die stets freundliche Runde haben mich dazu bewogen Mitglied zu werden. Die Natur im Kreise von netten Menschen zu genießen ist sehr schön und entspannend. Ich kann jedem raten es einmal zu versuchen und ich bin sicher, er wird es nicht bereuen. Schade, dass ich nicht schon früher AVS-Mitglied war....
 


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