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107. Hauptversammlung in Laas

107. Hauptversammlung in Laas
 
 
10.05.2014 -

Die Verleihung des alpinen Förderpreises, die Verabschiedung des neuen Leitbildes, eine abwartende Haltung zur Ausschreibung der Schutzhütten im Landesbesitz, ein Appell an die Politik für den Bereich Wege und kulturelles Engagement – das ist die Bilanz der Jahreshauptversammlung des Alpenvereins Südtirol am 10. Mai in Laas.


Vertreter aus den 91 Sektionen und Ortsstellen, aus Politik und den Partnervereinen waren nach Laas gekommen, um der 107. Hauptversammlung des Alpenvereins beizuwohnen. Georg Simeoni, Präsident des Alpenvereins, konnte in seinem Jahresrückblick umfangreiche Tätigkeiten präsentieren. Vor allem die laufende Umstrukturierung des Vereins sei im vergangenen Jahr gut vorangeschritten, so Simeoni. Hinzugekommen ist das Referat Ausbildung, womit einer der wichtigsten Aufgaben des Alpenvereins, die alpine Aus- und Weiterbildung, gestärkt wird. Positiv beurteilte Simeoni auch die Einbindung der Bezirke in die Landesleitung, dem entscheidenden Gremium im Alpenverein, die durch die Aufnahme von Vertretern der Bezirke Vinschgau und Eisacktal/Wipptal im Rahmen der diesjährigen Versammlung vervollständigt wurde. Abgerundet wurde das nun über zwei Jahre laufende Strukturprojekt mit der Verabschiedung des neuen Leitbildes, das dem Alpenverein für die kommenden Jahre als Richtungsvorgabe dienen wird.

Schutzhütten und Wege
Ein mehr als aktuelles Thema ist der Bereich Schutzhütten. Die Ausschreibung der Schutzhütten im Landesbesitz sollte demnächst stattfinden, an der sich der Alpenverein und der CAI in Form einer Bietergemeinschaft beteiligen möchten. Allerdings nur, wenn die alpinen Vereine die Möglichkeit haben, auch das Ehrenamt und ihr Know-How als Dienstleistung im öffentlichen Interesse einzubringen.
Zunehmend komplexer wird die Wegematerie. Hier bestehe politischer Handlungsbedarf, so Simeoni. Der Alpenverein hat eine bessere Zusammenarbeit bei der Ausweisung von Mountainbike-Strecken gefordert, um Konflikte durch die Mehrfachnutzung zu vermeiden. Auch richtet Georg Simeoni einen Appell an die Politik, zur Wegehalterschaft und zur Finanzierung derselben endlich Stellung zu beziehen.

Kultur, ein Schwerpunktthema
Nach dem Dank Simeonis für den ehrenamtlichen Einsatz, der auch im vergangenen Jahr geleistet wurde, präsentierte Kulturreferentin Vera Bedin die kulturellen Tätigkeiten des Alpenvereins. Das Kulturreferat bemüht sich schon seit einigen Jahren in besonderem Maße um die Vereinsgeschichte. Nach einer Gemeinschaftspublikation mit OeAV und DAV zur Geschichte des Alpenvereins in der Zwischenkriegszeit folgte im vergangenen Jahr eine Ausstellung zum selben Thema in Bruneck, Bozen und Schlanders.
Neben dem historischen Engagement ist vor allem das Patenschaftsprojekt des Alpenvereins eine Herzensangelegenheit. Seit über zehn Jahren unterstützt der Alpenverein die Sherpamädchen in Nepal und sorgt für die Schulausbildung von zehn Patenkindern.
Anschließend unterstrich Geschäftsführer Gislar Sulzenbacher anhand aufschlussreicher Zahlen die Bedeutung des Alpenvereins für die Verbreitung des Wanderns und Kletterns. Der Alpenverein wirke damit wesentlich dem Bewegungsmangel entgegen. Mit dem Toureninformationsportal alpenvereinaktiv.com stehe nun ein weiteres Hilfsmittel für Wanderer, Bergsteiger und Mountainbiker bereit.

Ehrungen und alpiner Förderpreis
Es folgten die Ehrungen: Die Sektion Schlern sicherte sich sowohl den Preis für die Sektion mit dem höchsten Mitgliederzuwachs als auch jenen für den höchsten Jugendanteil.
In den Bereich der Ehrungen gehört auch der alpine Förderpreis, der im Zweijahresrhythmus vergeben wird und diesmal an den Pusterer Mark Oberlechner für seine herausragenden alpinistischen Leistungen in Fels und Eis ging. Laudator Simon Gietl zeichnete den Lebensweg des 22-jährigen Geographie-Studenten von den ersten Kletterschritten bis hin zu seinen beeindruckenden alpinen Begehungen in den Dolomiten nach. Oberlechner klettert seit rund sieben Jahren, ist Routenbauer und Jugendtrainer; seine Königsdisziplin ist jedoch das Onsight-Klettern im alpinen Gelände. Der mit 1.000 Euro dotierte Preis soll Nachwuchstalenten Anerkennung und zugleich Ansporn sein.

Impulsreferat: Vinschger Kulturlandschaft im Wandel
Das Impulsreferat hielt Gianni Bodini. Der Fotograf zeigte anhand beeindruckender Bilder den Wandel der Vinschgauer Kulturlandschaft zwischen Berglandwirtschaft und Obstbau in den vergangenen Jahrzehnten auf. Denn, der Bezug zum Thema ist intensiver denn je, wenn die Landschaft als Grundlage des Wirtschaftens und gleichzeitig als Kulisse und Lebensraum für Freizeit und Tourismus dienen soll. Gerade bei der aktuellen Entwicklung im Obervinschgau wird das Spannungsfeld zwischen Naturnutz und Naturschutz deutlich, mit der Bereitschaft für Dialog und Lernbereitschaft von allen Seiten.

Grußworte und Neuwahlen
Nach den Grußworten der Ehrengäste aus den Partnervereinen und von Landesrat Richard Theiner ging die Versammlung zu den anstehenden Wahlen über. Bestätigt wurde Ingrid Beikircher in ihrer Rolle als Vizepräsidentin und Referentin für Kommunikation, Judith Bacher als Referentin für Jugend und Familie und Damian Lamprecht für den Bereich Sportklettern. Neu gewählt wurden hingegen die Bezirksvertreter Albert Platter für den Vinschgau und Helmut Dorfmann für das Eisacktal/Wipptal. Im Anschluss wurde die Veranstaltung intern fortgesetzt, der Haushalt genehmigt und verschiedene Anträge der Sektionen und der Landesleitung behandelt.


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