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Alpenpflanzen-Plakat neu aufgelegt

Alpenpflanzen-Plakat neu aufgelegt
 
 
11.07.2014 -
Im Rahmen der Maßnahmen zur Umweltbildung auf Schutzhütten sollen Hütten und Berg-Gasthäuser mit dem neu erschienen Alpenpflanzen-Plakat ausgestattet werden, welches 44 Pflanzen aus dem Alpenraum detailgetreu nachgezeichnet zeigt. Das Plakat entstand auf Initiative des Deutschen Alpenvereins und des Vereins zum Schutz der Bergwelt in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Alpenverein und dem Alpenverein Südtirol.

Liebevoll gestaltete Neuauflage eines Klassikers

Die Härchen sind so fein, dass das bloße Auge sie kaum erkennen kann. Der zarte Flaum umhüllt nicht nur die Blätter der Frühlingsküchenschelle, sondern auch ihren Stängel und ihre Blütenblätter. In akribischer Feinstarbeit hat der Münchner Kunstmaler und Fotograf Stefan Caspari das Pflänzlein portraitiert - und mit ihm 43 weitere. Die Pulsatilla vernalis, wie die Küchenschelle wissenschaftlich korrekt heißt, ist Teil des neuen Plakats „Geschützte Alpenpflanzen“, das der Deutsche Alpenverein (DAV) gemeinsam mit den Partnerorganisationen aus Österreich (OeAV) und Südtirol (AVS) und dem Verein zum Schutz der Bergwelt herausgibt. Ziel ist es, zu zeigen wie wunderschön, aber auch sensibel die Pflanzenwelt und ihr Lebensraum in den Alpen ist.

Winzige Pflanzen, großartige Leistung
Das Plakat gibt zu jedem Portrait den deutschen Namen der Pflanzen und die wissenschaftlich korrekte Bezeichnung,  dazu die Blütezeit der jeweiligen Art, sowie die Höhenlage, in der sie gedeiht. Das zeigt, welch erstaunliche Fähigkeiten manche von ihnen mitbringt. So wächst beispielsweise die Behaarte Primel (Primula hirsuta) sowohl auf 1500 Metern als auch auf 3600 Metern. Eine großartige Leistung, übertroffen nur vom Gletscherhahnenfuß (Ranunculus glacialis) und dem Gletscher- oder Alpen-Mannsschild (Androsace alpina), die es, wie die Namen schon sagen, sogar noch auf über 4000 Metern aushalten.

Viel zu entdecken

Es ist wie mit Wimmelbildern für Kinder: Je länger der Betrachter auf das Plakat blickt, umso mehr kann er entdecken. Jeder Pflanze ist ein kleines farbiges Dreieck zugeordnet, blau, rosa oder beides. Sie geben an, in welchem Teil der Alpen und somit auch in welchem Gestein die Pflanzen zu Hause sind. Blau steht für die nördlichen und südlichen Kalkalpen mit basischem Gestein, rot für das saure Urgestein der Zentralalpen. Die Anordnung auf dem Plakat gibt die Wuchsstandorte wieder: Links stehen jene Arten, die nur basisches Milieu tolerieren, rechts jene, die sich im sauren wohlfühlen und in der Mitte die, die beide Milieus mögen.

Kunstmaler und Biologe: Ein bewährtes Duo
Um die Pflanzen so naturgetreu wiedergeben zu können, waren Fotos nicht ausreichend. Stefan Caspari brauchte die Originale. Er bekam sie vom Botaniker Dr. Thomas Schauer, mit dem er bereits mehrere Pflanzenführer herausgegeben. Für die aktuelle Zusammenarbeit war Thomas Schauer den kompletten Sommer 2013 unterwegs und hat mehr als 5000 Kilometer und einige Höhenmeter zurückgelegt, um die „Modelle“ in den Alpen zu finden - und nur dort mitzunehmen, wo sie in größerer Anzahl wuchsen.

Erstes Plakat von 1903
Das Plakat, das jetzt dabei herauskam, steht in einer langen Tradition. Bereits 1903 brachte der Verein zum Schutz der Bergwelt, der sich zur Jahrhundertwende gegründet hatte, die erste Version heraus. Für die aktuelle, siebte Auflage, wurde das Einzugsgebiet erweitert: Erstmals sind auch Pflanzen der südlichen Kalkalpen vertreten.

Das neue Alpenpflanzenplakat wird auf Alpenvereins- und anderen Schutzhütten und in Gaststätten aushängen. Interessierte Betriebe können sich in der AVS-Geschäftsstelle melden. Alle Pflanzenbilder sind außerdem in einer Fotostrecke auf der Webseite des Deutschen Alpenvereins zu sehen.



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Lydia
Sektion Welschnofen
Mutter von 2 Kindern, seit über 25 Jahren Mitglied im AVS, weil ich mir meine Freizeit nicht ohne Natur, Berge, Wasser, Wetter, Menschen, Gefühle, Spaß, Hetz, vorstellen kann! ...
 


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