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AVS-Bergfilmabend: Hermann Buhl am Nanga Parbat

AVS-Bergfilmabend: Hermann Buhl am Nanga Parbat
 
 
09.10.2013 -
Am 30. Oktober um 20 Uhr kommen alle Hermann Buhl-Fans voll auf ihre Kosten. Anläßlich des 60-Jahr Jubiläums der Erstbesteigung des Nanga  Parbats durch den österreichischen Ausnahmebergsteiger zeigt der Alpenverein Südtirol den Film "Nanga Parbat" von Hans Ertl und die Dokumentation "Zwischen Licht und Schatten – Piz Badile-Nordostwand". Als besondere Gäste sind Eugenie und Kriemhild Buhl, Frau und Tochter von Hermann Buhl mit dabei. Kriemhild Buhl wird als Einführung aus ihrem Buch "Mein Vater Hermann Buhl" lesen.

Hermann Buhl bestieg vor genau 60 Jahren als erster im Rahmen der deutsch-österreichischen Willy-Merkl-Gedächtnisexpedition den Nanga Parbat.
Diese Expedition gilt bis heute als einer der Höhepunkte im historischen Wettlauf auf die höchsten Gipfel der Erde. Von einem Höhenlager in 6.100 Metern wagte eine kleine
Gruppe einen Vorstoß zum Gipfel. Doch der Gipfelsturm scheiterte. Hermann Buhl versuchte es im Alleingang – und schaffte es!
Die packende Dokumentation „Nanga Parbat“ von Hans Ertl ist auch ein cineastisches Juwel, das unter härtesten Bedingungen entstand.
Vor dem Hauptfilm wird Kriemhild Buhl, die Tochter des österreichischen Ausnahmebersteigers aus ihrem Buch „Mein Vater Hermann Buhl“ lesen. Nach dem Film werfen sie und der Alpinhistoriker Jochen Hemmleb im Gespräch mit Thomas Hainz einen Blick auf den Mensch Hermann Buhl.
Abgeschlossen wird der Abend mit der aktuellen Dokumentation "Zwischen Licht und Schatten – Piz Badile-Nordostwand". Dort schrieb Buhl bereits ein Jahr vor seiner Achttausenderbesteigung Alpingeschichte: Er schaffte die Nordostwand als erster im Alleingang in nur viereinhalb Stunden – und das nachdem er mit dem Fahrrad aus Tirol angereist war.

Wann: Mittwoch, 30. Oktober um 20 Uhr
Wo: Filmclub Bozen



Mit freundlicher Unterstützung von:




Nanga Parbat von Hans Ertl (1953)
In den fünfziger Jahren setzte ein Run auf die höchsten Gipfel der Erde ein. Im selben Jahr, als die Erstbesteigung des Mount Everest gelang, schaffte der deutsche Bergsteiger Hermann Buhl im Alleingang die Erstbesteigung des Nanga Parbat.
Buhl hatte, begünstigt durch einen Wetterumschwung nach einem ersten Monsuneinbruch, zusammen mit Walter Frauenberger, Hans Ertl und Otto Kempter am 2. Juli das Lager V in 6900 m Höhe erreicht, wo er und Kempter die Nacht verbrachten, während die beiden anderen mit den Trägern ins Lager IV abstiegen. Noch in der Nacht brach Buhl gegen 2.30 Uhr im Alleingang und ohne künstlichen Sauerstoff zum Gipfel auf und erreichte ihn trotz des zu bewältigenden enormen Höhenunterschiedes von ca. 1300 Höhenmetern schließlich mit letzter Kraft gegen 19.00 Uhr, während Kempter, der eine Stunde später nachgefolgt war, in ca. 7400 m Höhe auf dem Plateu am Silbersattel wegen eines Schwächeanfalls hatte aufgeben müssen und schließlich ins Lager V zurückkehrte; dort wartete er mit Frauenberger und Ertl, die wieder heraufgekommen waren, auf Buhls Rückkehr. Als Beleg seiner Besteigung ließ Hermann Buhl seinen Eispickel und die pakistanische Flagge am Gipfel zurück.
Hans Ertl hielt die Expedition, die unter härtesten Bedingungen stattfand, mit der Kamera fest und schuf damit einen atemberaubenden Dokumentarfilm.


"Zwischen Licht und Schatten – Piz Badile-Nordostwand" (2012)
Düster, kalt, abweisend, steil: Die alpinen Nordwände sind der Inbegriff des extremen Bergsteigens. Ganz besonders gilt dies für die Nordwände von Eiger, Matterhorn, Grandes Jorasses, Piz Badile, Großer Zinne und Aiguille du Dru - sie verkörperten im 20. Jahrhundert jene Ziele, die ein Bergsteiger gemacht haben musste, um zur Elite zu zählen. Bis heute bilden diese Wände eine beliebte und zugleich äußerst gefährliche Arena für Extreme.

Die Piz Badile Nordostwand
Dem österreichischen Ausnahmebergsteiger Hermann Buhl (1924-1957) gelang 1952 eine bemerkenswerte Tour de Force: vom österreichischen Landeck radelte er ins schweizerisch-italienische Bergell, durchstieg in viereinhalb Stunden die Nordostwand des Piz Badile als Erster im Alleingang und fuhr anschließend mit dem Fahrrad wieder zurück nach Österreich - wobei er kurz vor dem Ziel wegen Übermüdung in den Inn stürzte.

Für den Film begibt sich der junge Tiroler Hansjörg Auer auf die Spuren Hermann Buhls. Dabei werden die Stationen von Buhls Unternehmung, die Auer bei seinem Alleingang durch die Badile-Nordostwand passiert, zu einer Metapher für Buhls Lebensweg - vom kometenhaften Aufstieg zum Bergsteigerstar (Nanga Parbat-Erstbesteigung im Alleingang 1953) bis zu seinem tödlichen Absturz im Alter von 32 Jahren an der Chogolisa im Karakorum (Pakistan).

Das Porträt, das der Film durch berührende Interviews mit Buhls Witwe und Töchtern zeichnet, zeigt den Menschen hinter dem Mythos - einen Menschen, der auch im sonstigen Leben oft ein Alleingänger war und sich wie am Piz Badile zwischen Licht und Schatten bewegte.


Bilder:
1. Hermann Buhl nach Ersteigung des Broad Peak in Lager I (ca. 5.800 m, Karakorum-Expedition des Oesterreichischen Alpenvereins 1957) © Kurt Diemberger.
2. Hermann Buhls Schuhe, getragen bei der Nanga Parbat Erstbesteigung 1953 © Alpenverein-Museum, Innsbruck.

AVS-Bergfilmabend: Hermann Buhl am Nanga Parbat
 
 

 



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