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AVS-Film und Vortrag: Alpen unter Druck

AVS-Film und Vortrag: Alpen unter Druck
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AVS-Film und Vortrag: Alpen unter Druck
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13.02.2014 -

Mit dem Film "PEAK - Über allen Gipfeln" von Hannes Lang und dem Vortrag "Von Paradiesen und Apokalypsen" von Lois Hechenblaikner widmet sich der AVS am 19. und 20. Februar dem Thema (Über)Erschließung und Winter(massen)tourismus.


Lois Hechenblaikners und Hannes Langs Bilder sind einmalig. Scheinbar alltägliche Szenen werden durch ihren Blick zum schonungslosen Spiegelbild einer überbordenden alpinen Spaßgesellschaft. Hechenblaikner selbst beschreibt den Antrieb für seine Arbeiten als „fruchtbaren Humor der Verzweiflung“.
Der Alpenverein Südtirol widmet sich in zwei Themenabenden der technischen (Über)Erschließung für den Winter(massen)tourismus und den daraus resultierenden Folgewirkungen und Abhängigkeiten. Sowohl Hannes Lang als auch der bekannte Nordtiroler Fotograf Lois Hechenblaikner sehen sich als Beobachter einer zunehmenden Kommerzialisierung und zeichnen in ihren Werken ein Bild, welches die Tourismuswerbung nur zu gerne verschweigt.
Nach dem Film führt Thomas Hainz ein Gespräch mit Regisseur Hannes Lang und Markus Breitenberger vom AVS-Referat für Natur und Umwelt. Lois Hechenblaikner steht nach seinem Vortrag ebenfalls für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung.

Wann und Wo:
PEAK - Mittwoch, 19.02., 20.00 Uhr, Filmclub, Bozen
LOIS HECHENBLAIKNER – Donnerstag, 20.02., 20.00 Uhr, EURAC, Bozen, EINTRITT FREI!

Trailer PEAK:

„Die Alpen sind das am stärksten erschlossene Hochgebirge der Welt. Ausschließlich technisch-wirtschaftlich orientierte Maßnahmen gefährden langfristig den Lebensraum Alpen und die Lebensqualität seiner Bewohner.“ (AVS-Grundsatzprogramm „Für Natur & Umwelt“)

PEAK – Über allen Gipfeln

Der Südtiroler Regisseur Hannes Lang zeigt in spektakulären und gleichsam brachialen Bildern die Zwiespältigkeit der Industrialisierung der Alpen, die neben dem Raubbau an der Natur, für die Bevölkerung aber auch den notwendigen Tourismus erhält.
Gezielt setzt er die Kamera als Beobachter ein, lässt die ebenso faszinierenden wie verstörenden Aufnahmen für sich sprechen. Ergänzt werden die Darstellungen von den Geräuschen vor Ort. Nicht selten weichen hier die idyllische Ruhe und der Klang des Volkstümlichen den Geräuschen von Ski-Lift, Diskothek und nicht zuletzt dem dröhnenden Lärm von Schneemaschinen.
Mit PEAK ist dem Regisseur ein intensiver und kraftvoller Dokumentarfilm gelungen, der die Industrialisierung der Alpen ins Visier nimmt und einen Blick hinter die Kulissen des Massentourismus wirft. In beeindruckenden Panoramaaufnahmen und mit aufrechten Stimmen von den Bewohnern der Alpen erschließt sich dem Zuschauer die bizarre neue Natur, die eine bereits verschwundene imitieren soll.

PEAK erhielt 2011 den Dokumentarfilmpreis des Goethe Instituts.

Inhalt
Skifahren – eine der beliebtesten Freizeitsportarten im Winterurlaub: perfekter Pulverschnee, Sonne, Berge, frische Luft und am Abend feiern beim Après Ski.
Vor allem in den Alpen hat sich der Massentourismus ausgebreitet und prägt das dortige Landschaftsbild. Doch das Paradies kränkelt. Durch den Klimawandel und die resultierende Schneearmut ist ein massiver Einsatz von Technik notwendig, um unabhängig von natürlichen Wetterbedingungen eine perfekte Winterlandschaft zu produzieren.
Das heutige Gebiet der Alpen ist zu einem bizarren Hybriden aus Technik und Natur geworden, gleichzeitig aber auch zu einem Spiegelbild unserer Gegenwart. Die Skigebiete müssen technisch ständig aufgerüstet werden, damit der Ski- und Snowboard-Tourismus weiterhin auf seine Kosten kommt.
PEAK beobachtet über ein Jahr lang die Bau- und Produktionsprozesse rund um den Ski-Tourismus und offenbart, was den Wintertouristen sonst unter der dichten Kunstschneedecke verborgen bleibt. Er zeigt die Modifikation von Landschaft und die bleibenden Spuren, die diese Eingriffe hinterlassen. PEAK fragt nach dem Verhältnis von Technik und Natur. Wie künstlich darf oder kann eine Landschaft sein? Oder: Wie künstlich muss sie sein, damit sie unserer Sehnsucht nach Urlaubsspaß und Erholung gerecht wird? Gleichzeitig erfährt der Zuschauer von den Protagonisten, wie schwierig das Überleben in den Alpen ist, wenn man sich nicht mehr auf das Wetter verlassen kann.

Weitere Informationen: http://www.farbfilm-verleih.de/filme/peak.html




LOIS HECHENBLAIKNER: Von Paradiesen und Apokalypsen. Erzählungen & Bildgeschichten aus den Bergen

Wir sehen Massen in grellen Anoraks vor Liftanlagen; Snowboarder auf einer Halfpipe, die gigantische Zuschauermenge von bunten Lichtkegeln angestrahlt; ein Gletscherfeuerwerk und dann plötzlich Leere: Verwaiste Schneebars im Après-Ski-Dekor, Müllberge am Ende eines Skitags und schrundige Pistenlandschaften im Sommer.

Lois Hechenblaikner zeigt wie die Kommerzkultur die Berge in Besitz genommen hat, wie sie die Natur zerfurcht, mit technischer Infrastruktur überzieht und dabei Tiroler Traditionen bis zur Unkenntlichkeit pervertiert. Was Hechenblaikner beim Fotografieren seiner Heimat Tirol antreibt, ist ein äußerst fruchtbarer Humor der Verzweiflung.

Referent:
Lois Hechenblaikner, geboren 1958, ist im Tiroler Alpbachtal aufgewachsen. Nachdem er fast zwei Jahrzehnte lang in vielen Ländern Asiens als Reisefotograf tätig war, setzt er sich seit den 1990er Jahren mit dem tourismusbedingten Wandel seiner Heimat auseinander. Hechenblaikners Arbeiten waren in zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen zu sehen. Für Furore sorgte zuletzt die Ausstellung „Intensivstationen“, die 2012/13 im Alpinen Museum in Bern gezeigt wurde. Hechenblaikner hat seine Fotos auch in Bildbänden veröffentlicht. Der jüngste Bildband „Winter Wonderland“ ist 2011 im Steidl Verlag erschienen.

Weitere Informationen: www.hechenblaikner.at





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Hanspeter Eisendle
Meine Vision wäre es, dass der AVS, was das traditionelle Alpinklettern betrifft, sich weiterhin und noch entschiedener abhebt von den Verflachungen des Zeitgeistes und ihn mit klaren Aussagen und mit dem Wertvollen aus der Tradition beeinflusst und prägt....
 


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