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Bergfilmabend: Bergtod - Der Preis der Leidenschaft

Bergfilmabend: Bergtod - Der Preis der Leidenschaft
 
 
15.01.2015 -
Beim Bergfilmabend am 23. Jänner widmet sich der AVS dem Thema Bergtod. Gezeigt werden die Filme "Karl" und "Gerfried Göschl - Der letzte Weg". Zwischen den Filmen sprechen Silke Unterkircher und Heike Göschl-Grünwald mit dem Autor Jochen Hemmleb und Moderator Thomas Hainz über ihren tragischen Verlust, aber auch über ihr „Glück, einen Teil des Lebens mit einem sehr besonderen Menschen verbracht zu haben“.

Das Bergsteigen ist für viele Menschen Leidenschaft und Lebensinhalt. Der kontrollierte Umgang mit der Gefahr lässt sie oft über sich hinauswachsen und immer wieder Kraft aus ihrer Passion schöpfen. Sie sind Vorbild und Inspiration nicht nur für die Menschen in ihrem Umfeld, sondern für uns alle, die manchmal aus der abgesicherten und normierten Alltagswelt ausbrechen möchten. Sie leben den Drang nach Wildnis und Freiheit, den wohl jeder manchmal spürt.
Diese Leidenschaft endet aber auch allzu oft mit einem Bergunfall in einer Tragödie. Die Opfer hinterlassen zuhause Familie und Freunde in tiefer Trauer. Öffentlichkeit und Medien sind schnell mit dem Vorwurf des Egoismus und der Verantwortungslosigkeit zur Hand.
Beim Themenabend "Bergtod - Der Preis der Leidenschaft" zeigen wir die beiden Filme „Karl“ und „Gerfried Göschl – Der letzte Weg“. Sie porträtieren die beiden Profibergsteiger Karl Unterkircher und Gerfried Göschl, die sich mit unbändiger Lebenslust ihrer Leidenschaft, dem Bergsteigen, widmeten und schließlich am Berg den Tod fanden. Sie lassen aber auch Familie und Freunde zu Wort kommen, die lernen mussten, das Loch, das der Tod ihres Mannes, Vaters, Sohnes, Bruders oder Freunds in ihr Leben gerissen hatte, wieder zu füllen.

Wann: Freitag, 23. Jänner um 20:00 Uhr
Wo: Filmclub Bozen



„Karl“
von Valeria Allievi (italienisch mit deutschen Untertiteln)


„Karl war ein Alpinist, der etwas zu sagen hatte. Und es auch sagte.“ Der tragische Bergtod von Karl Unterkircher im Juli 2008 beim Versuch die berüchtigte Rakhiot-Wand am Nanga Parbat zu durchsteigen, scheint einem vorgefertigten Drehbuch zu folgen: Extremalpinismus, Risiko, Tragödie. Eine allseits bekannte Abfolge von Ereignissen, hinter der aber eine in der Welt des Alpinismus einzigartige Persönlichkeit steckt: einfach, selbstsicher und von vielen dafür bewundert in nur wenigen Jahren Alpinismusgeschichte geschrieben zu haben. Der Film porträtiert Karl als Alpinisten, aber auch als Mensch. Er zeigt die Biographie Karl Unterkirchers, ausgehend von der Besteigung des Everest und des K2 ohne Sauerstoff innerhalb von nur 63 Tagen im Jahr 2004. Dieser unglaubliche Erfolg eröffnete für Karl Unterkircher die Möglichkeit, seine Idee von einem weiterentwickelten Alpinstil an den Wänden der höchsten Bergen der Welt umzusetzen.



„Gerfried Göschl – Der letzte Weg“
von Hans-Peter Stauber

Die Besteigung des Hidden Peaks über eine neue Route, die erste Winterbesteigung des Berges und die erste Winterüberschreitung eines Achttausenders in der Geschichte des Höhenbergsteigens war Gerfried Göschls großer Traum.
Jahrelang hat er auf dieses Abenteuer hingearbeitet. Zwei Mal war er schon am Hidden Peak (Gasherbrum I) unterwegs, um die Strecken vorzubereiten, hat er Bücher und Karten studiert und jedes mögliche Problem durchdacht. Er hat sich mit dem Schweizer Cederic Hählen und Nisar Hussein aus Pakistan die besten und erfahrensten Bergkameraden für dieses Projekt ausgesucht und mit Darek Zaluski aus Polen einen wintererfahrenen Alpinisten und Kameramann mitengagiert.
Die Dokumentation „Der letzte Weg“ von Hans-Peter Stauber zeigt den Beginn der Expedition – den schnellen Anmarsch und die Vorarbeiten, aber auch die Schwierigkeiten wie Temperaturen bis -45°C und Sturmböen über 140 km/h. Der Kameramann Darek Zaluksi und die Bergsteigerin Tamara Stys schildern ihre Erlebnisse von der Expedition. Der angesehene Wetterexperte und langjährige meteorologische Berater von Gerfried Göschl, Karl Gabl, erklärt die Wetterprobleme während der Tour. Und Gerfrieds Ehefrau Heike erzählt vom erfolgversprechenden Beginn des Abenteuers und dem Zeitpunkt, wo Bangen und Hoffen in traurige Gewissheit übergegangen sind.
Der Steirer Gerfried Göschl war einer der besten Bergsteiger Österreichs. Seit Ende der 1990er Jahre war er auf den höchsten Bergen der Welt unterwegs. Sieben Achttausender hat er bereits bestiegen. Darunter 2005 den Mount Everest (8.848 m) ohne Zuhilfenahme von zusätzlichem Sauerstoff. 2009 gelang ihm die Besteigung des Nanga Parbat (8.125 m) über eine neue Route im Alpinstil.

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Hanspeter Eisendle
Meine Vision wäre es, dass der AVS, was das traditionelle Alpinklettern betrifft, sich weiterhin und noch entschiedener abhebt von den Verflachungen des Zeitgeistes und ihn mit klaren Aussagen und mit dem Wertvollen aus der Tradition beeinflusst und prägt....
 


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