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Die neue AVS-Landesgeschäftsstelle

Die neue AVS-Landesgeschäftsstelle
 
 
04.04.2016 -
Am Freitag, den 1. April 2016 fand die Eröffnungsfeier der neuen AVS-Landesgeschäftsstelle in der Giottostraße statt. Aus diesem Anlass werfen wir einen kurzen Rückblick auf die Entwicklung und die Baugeschichte der neuen Räumlichkeiten.


Liebe Alpenvereinsfamilie,

Es war 1971, der AVS zählte bereits 13.300 Mitglieder, als die Hauptversammlung für die zunehmende Verwaltung aus Rücklagen und, teils durch Mittel aus dem staatlichen Entschädigungsfonds für die enteigneten Schutzhütten, den Ankauf des ersten eigenständigen Vereinssitzes am Sernesiplatz beschließt, mit 2 Arbeitsplätzen, einem Chefbüro und einem Sitzungsraum.
1989, 18 Jahre später, wird im Vintlerdurchgang mit 300 m² ein größerer Vereinssitz erworben und umgebaut. Die Mitgliederanzahl hat sich zwischenzeitlich auf über 28.500 mehr als verdoppelt und entsprechend steigt der Bedarf an hauptamtlichen Mitarbeitern. Ursprünglich sind es 3 Mitarbeiter die dort einziehen, doch schnell wird aufgestockt, mit der Einsatzzentrale des Bergrettungsdienstes und im Bereich der Jugend. Auch 2 Zivildiener haben nun Platz.

Keine 5 Jahre vergehen, da sind wir gezwungen für neue Arbeitsplätze den großen Sitzungsaal zu halbieren und wenig später wird aus logistischen Gründen noch das Magazin im Kampill-Center am Stadtrand dazugekauft - im Grunde bereits die zweite Notlösung in kurzer Zeit.
Damit starteten wir 2010 auf die Suche nach einer langfristigen Bleibe mit der Vorgabe: ca. 700 m² Bürofläche mit 200 m² Magazin und einigen Stellplätzen. Zwei Jahre Begutachtung einer Dutzend Liegenschaften brachten die vorläufige Erkenntnis, dass 3 bis 5 Mio. Euro nicht finanzierbar waren, bzw. die Angebote nicht unseren Vorstellungen entsprachen.

Dann, 2013, geht alles ganz schnell: in der Giottostraße befindet sich eine Konkursmasse, in geeigneter Lage, 1000 m² im 5. Stock in Rohbau und 500 m² Magazin sowie mehrere Stellplätze. Die Belegschaft ist dem neuen Standort wohlgesinnt, denn Erreichbarkeit mit dem öffentlichen Nahverkehr, zentrale Lage an der Autobahn und MeBo sprechen für sich - heute kommen sogar mehrere Mitarbeiter mit dem Fahrrad zur Arbeit.
Die Hauptversammlung stimmt dem Vorhaben zu und bei der Versteigerung sind wir die einzigen Bieter. Ein gutes Jahr gibt es noch Verzug um den Zukauf der Dachfläche als Voraussetzung für die notwendige Isolierung und einer Photovoltaikanlage zur autarken Energieversorgung sicherzustellen.
Nun wird es konkret: bei der Ausschreibung für die Planung überzeugen das Architekturbüro architects mit Martin Willeit und Johannes Niederstätter in Kooperation mit Marlene Roner. Die Bauleitung geht an Ing. Georg Kofler, für die Detailplanung Elektrowird Ing. Roberto Covi und für Heizung, Lüftung und Sanitäre Ing. Michele Carlini beigezogen.
Die Planungsgruppe wird seitens des Auftraggebers durch Georg Simeoni, meine Wenigkeit und mit der wichtigsten Person, unserem Baukoordinator Ing. Elmar Knoll besetzt.
Bis Ende April 2015 finden 13 Sitzungen der gesamten Planungsgruppe und eine Vielzahl von Detailbesprechungen statt. Mit der Bündelung aller Gewerke in 3 Ausschreibungen gehen folgende Firmen als Sieger hervor:

• die Firma Bernard Bau für die Bauausführung
• die Firma Heizungsbau GmbH für Heizung, Lüftung und
• und die Firma Elektro Holzmann

Die Baukonzession liegt frühzeitig vor, sodass Anfang Juni 2015 die erste Baustellensitzung erfolgt, bis Bauabschlussmeldung werden es noch weitere 24 sein. Den Grundsatz, nur heimische Firmen beizuziehen, verfolgten wir auch bei der Ausschreibung der Einrichtung und holten uns dazu auch Referenzen seitens unserer Sektionen. Hier gingen die Zuschläge an folgende Firmen:

• für die Serienmöbel an die Firma Arte
• für die Maßmöbel an die Firma Kager
• und für die Bibliothekseinrichtung an die Firma Pedacta.

Anzumerken ist hierbei, dass nach Möglichkeit auch bestehendes Mobiliar der alten Landesgeschäftsstelle übernommen bzw. angepasst wurde.
Der spezielle Charakter des Vereins wurde durch einzigartige alpine Silhouetten Südtirols unterstrichen, die unsere Grafikagentur Mugele’s auf die Glaswände zeichnete.
An dieser Stelle ergeht nun unser Dank an alle Planer, an alle Firmen sowie an die zahlreichen Subunternehmen. Abgesehen von den vertretbaren Kinderkrankheiten können wir - und ich kann nach drei Monaten Testphase wohl auch für die gesamte Belegschaft sprechen - eine technisch funktionale und ästhetisch einladende Geschäftsstelle vorweisen. Bis heute hat noch keiner eine Träne dem alten Ambiente nachgeweint, obwohl auch dieses einzigartig war.
Mit dem Umzug noch kurz vor Weihnachten ist auch für die Miteigentümer im Kondominium Giottostraße wieder Ruhe eingekehrt. Ein Dank gilt allen Miteigentümern und dem Verwalter für das Verständnis, denn immerhin mussten sie 6 Monate Baustelle mit Staub- und Lärmbelästigung ertragen.

Es ist uns ein besonderes Bedürfnis, dem Landeshauptmann Arno Kompatscher für die finanzielle Unterstützung zu danken.
Wir verstehen dies als Wertschätzung für unsere Bemühungen zum Wohl und im Interesse der Allgemeinheit und wir sehen es auch als Vertrauensvorschuss für unseren künftigen Einsatz.

Ihnen als Wirtschaftsvertreter sei auch versichert, dass regionale Wirtschaft für uns ein Grundsatzanliegen ist und jeder geförderte Euro doppelt in den lokalen Kreislauf zurückfließt. Ebenso gilt unser Dank der für uns zuständigen Landesabteilung unter der Leitung von Hansi Felder und Hannsjörg Haller bei der Klärung der finanztechnischen Fragen.
Stets wohlwollend ist uns die Stiftung Südtiroler Sparkasse gesinnt. Auch bei ihr bedanken wir uns für die Unterstützung.
So wurde mit den genannten Beiträgen, den eigenen Rücklagen und dem Verkauf der alten Landesgeschäftsstelle die Finanzierung dieses Projektes gesichert.

Dankbar für diese breite Unterstützung, möchten wir unsererseits jenen helfen, denen es nicht so gut geht. Deswegen freuen wir uns besonders, bei dieser Eröffnungsfeier auch die insgesamt 70.000 Euro Spenden für die Erdbebenhilfe in Nepal überreichen zu dürfen, die wir gesammelt haben.

Lasst uns nun gemeinsam nach vorne blicken. Auf zentraler Ebene wie auch vor Ort in den Sektionen erwarten uns zahlreiche Herausforderungen: die Sicherung und die Ausbildung der ehrenamtlichen Mitarbeiter, die Entwicklung der Schutzhütten und des Wegenetzes als Naherholungsraum zum Eigennutz wie auch als touristische Infrastruktur, der Einsatz für Jugend und Familien, die attraktive Gestaltung unserer Kletteranlagen und die Bewusstseinsbildung für einen nachhaltigen Umgang mit unserem Lebensraum. Nicht zuletzt gilt unser Bestreben, das Bergsteigen in all seinen Facetten und Spielformen zu fördern und zu pflegen.
Unsere Verwaltungsstruktur ist dafür gerüstet, nun liegt es an uns allen, die Zukunft weiterhin erfolgreich zu gestalten.

Möge uns der Maler, Bildhauer und Architekt Giotto di Bondone nicht nur in unserer Anschrift ständiger Begleiter und Vorbild sein. Er ist Wegbereiter der italienischen Renaissance-Malerei und in vielerlei Hinsicht ein Erneuerer: in der Brillanz der Farbgebung; in der Wiedergabe der Perspektive und in der Einbeziehung der Landschaft. Für die damalige Zeit war Giotto ein Meister der Berglandschaften und er lehrte die Menschen, die Berge zu schauen.
Danke für die Aufmerksamkeit, Berg Heil und vorab ein Prosit auf unser gemeinsames Werk.

Gislar Sulzenbacher

Die neue AVS-Landesgeschäftsstelle
 
 
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Dagmar
Sektion Welschnofen
Ich bin jetzt seit über zehn Jahren Mitglied beim AVS und hatte in dieser Zeit viele schöne Erlebnisse. Ich unternehme sehr gerne Bergtouren, und durch den AVS habe ich sehr viele Menschen kennengelernt und kam in Gegenden hin, die ich vorher noch nicht kannte. Ich glaube, der AVS ist ein sehr wichtiger Verein, er fördert das Gemeinschaftsgefühl, bietet alten und jungen Leuten eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung und trägt dazu bei, dass wir Südtiroler unsere herrliche Bergwelt besser kennenlernen. ...
 


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