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Eiskletterweltcup Rabenstein

Eiskletterweltcup Rabenstein
 
 
01.02.2016 -
Zwei neue Siegergesichter gab es am Sonntag, 31. Januar beim Eiskletter-Weltcup in Rabenstein, der vom Verein Eisturm Rabenstein unter der Trägerschaft des Alpenvereins ausgetragen wurde. Im Schwierigkeitsklettern setzten sich in einem hochklassigen Finale der Slowene Janez Svoljšak und die Koreanerin Han Na Rai Song durch. In Rabenstein geht es nach dem Weltcup weiter: Von Freitag, 5. bis Sonntag, 7. Februar werden die Weltmeisterschaften in der Altersklassen U22, U19 und U16 ausgetragen.

Bei strömendem Regen gab es bei den Männern einen packenden Zweikampf. Aber der fand nicht wie eigentlich erwartet zwischen dem russischen Weltmeister Maxim Tomilov und Vize-Champion Hee Yong Park (Korea) statt, sondern wurde zwischen dem Slowenen Janez Svoljšak und dem Schweizer Yannick Glatthard ausgetragen, zwei aufstrebende Talente im internationalen Eiskletterzirkus. Am Ende hatte Svoljšak das bessere Ende für sich, der es als einziger Teilnehmer bis ans Top – also ans Ende der Route – schaffte. 
Der 22-jährige Slowene durfte sich über seinen ersten Weltcupsieg freuen und kürte sich zudem auch zum Europameister, denn dieser Titel wurde im Rahmen der Etappe in Südtirol vergeben. Park belegte im Weltcup den dritten Platz, während Alexey Tomilov aus Russland die EM-Bronzemedaille gewann. Die Weltcup-Gesamtwertung im Schwierigkeitsklettern holte sich hingegen Maxim Tomilov. 
Als Vorbereitung für die Jugendweltmeisterschaften am 6. und 7. Februar nahmen auch drei junge AVS-Athleten am Event teil. Erste Wettbewerbserfahrung überhaupt sammelte Severin Marsoner (AVS Meran). Er wurde 69. Der Sportkletter-Landeskaderathlet David Oberprantacher(AVS Meran) wurde 45. Sicherlich ein guter Einstieg ins Eiskletterwettkampfgeschehen. Neu im Feld bei den Jugendweltmeisterschaften ist der starke Heimathlet Christof Pfitscher (AVS Passeier). Er war für eine Teilnahme am Weltcup noch zu jung.
 
Rainer rutscht im Finale von einem Griff ab
Die Siegerin bei den Damen heißt indessen Han Na Rai Song. Die Koreanerin, die ebenfalls als einzige Finalistin das Top erreichte, gab Petra Klingler aus der Schweiz und der Russin Maryam Filippova das Nachsehen. Klingler kürte sich zur Europameisterin, vor Filippova und deren Landsfrau Ekaterina Vlasova. Angelika Rainer, die dreifache Weltmeisterin aus Meran, riskierte im Finale alles, rutschte aber von einem Griff ab und belegte den fünften Platz im Weltcup, bzw. Rang vier in der EM-Wertung. Die Weltcup-Gesamtwertung im Schwierigkeitsklettern holte sich die Russin Maria Tolokonina. Sie stand schon vor der Etappe in Rabenstein, wo sie nach drei Siegen in Folge nicht über Rang acht hinauskam, als Gewinnerin fest. 
 
Russland trumpft im Speedklettern auf 
Im Speedklettern geht es darum, 15 Meter am Eisturm in der Horizontalen so schnell als möglich zurückzulegen. In dieser Disziplin sind die russischen Athleten eine Klasse für sich und sie wurden ihrer Favoritenrolle gerecht. Bei den Männern setzte sich bereits am Samstag Radomir Proshchenko mit einer Zeit von 8,29 Sekunden durch. Er verwies bei seinem ersten Weltcupsieg die beiden Landsmänner Egor Trapeznikov (8,77) und Pavel Batushev (8,97) auf die Plätze. Bester Nicht-Russe war der Iraner Mohammadreza Safdarian Korouyeh (9,42). Maxim Tomilov, der Weltcup-Gesamtsieger in dieser Disziplin, musste sich mit Rang 13 zufrieden geben. 
Auch bei den Damen standen drei Klettererinnen aus dem flächenmäßig größten Land der Erde am Stockerl. Den Sieg holte sich Maria Tolokonina (11,44), die damit im Weltcup auch in dieser Disziplin drei von vier Wettkämpfen in dieser Saison gewonnen hat und sich somit auch diesen Disziplinen-Weltcup holte. Platz zwei ging an Ekaterina Koshcheeva (12,66), dritte wurde Maryam Filippova (12,96). Proshchenko und Tolokonina dürfen sich jetzt auch Europameister im Speedklettern nennen, denn der kontinentale Titel wurde auch hier im Rahmen des Weltcups in Rabenstein vergeben. 
 

Eiskletterweltcup Rabenstein
 
 
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Ivone Stimpfl
Schriftführerin Ortsstelle Leifers
Habe auf Einladung von Freunden an Veranstaltungen und Wanderungen des AVS teilgenommen. Das gute Verhältnis, die nette Aufnahme und die stets freundliche Runde haben mich dazu bewogen Mitglied zu werden. Die Natur im Kreise von netten Menschen zu genießen ist sehr schön und entspannend. Ich kann jedem raten es einmal zu versuchen und ich bin sicher, er wird es nicht bereuen. Schade, dass ich nicht schon früher AVS-Mitglied war....
 


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