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Gipfel-Kino in Bozen

Gipfel-Kino in Bozen
 
 
02.05.2012 -

Der Filmclub Bozen präsentiert vom 2. bis zum 4. Mai drei Abende rund um das 60. TrentoFilmfestival  mit den Berg-Filmen des Wettbewerbs. Nächste Woche werden dann wieder die preisgekrönten Filme des Festivals gezeigt.


MITTWOCH, 2. MAI 2012
18.30 Uhr
LA GRANDE GUERRA SULL’ALTOPIANO DI ASIAGO
von Melanco Mirco und Massa Federico 53 min
Der Dokumentarfilm basiert auf bisher unveröffentlichtem Archivmaterial, das Mario Rigoni Sterns Bericht über die Geschehnisse während des Ersten Weltkriegs auf der Hochebene von Asiago enthält. Die Erzählung beginnt an einer Feuerstelle, die im Laufe der Jahrhunderte die großen Persönlichkeiten der Geschichte ebenso wie kleine Soldaten vorbeiziehen sah. Ein magischer Ort, der die guten Geister der Berge anzieht, die man in den langen Wintermonaten noch hören kann. Der große Schriftsteller erzählt vom Krieg aus der Sicht derer, die „unten“ waren, die in den Schützengräben um ihr Leben kämpften. Sterns Blick auf das Kriegsgeschehen spiegelt also sozusagen die historische Erinnerung dieser Orte auf der Hochebene wider, ist aber vor allem Zeugnis der menschlichen Schicksale, die sich dort abspielten. Sterns Worte vermitteln auch heute noch seine enorme Ehrfurcht vor all den Zeichen und Symbolen, die der Krieg in der Naturlandschaft hinterlassen hat, die an eine tragische Vergangenheit erinnern und die nicht vergessen werden dürfen.

WEISSER HORIZONT von Entress Humbi 54 min
Im Mittelpunkt des Dokumentarfilms steht der Italiener Robert Peroni (ursprünglich aus Bozen) und seine Leidenschaft für das östliche Grönland und die Kultur der Inuit. Der Extremsportler und Abenteurer Peroni muss nun, da er an einer unheilbaren Blutkrankheit leidet, hilflos mit ansehen, wie die Kultur der Inuit vom Untergang bedroht wird. Humbi Entress dokumentiert Peronis letzte Reise ins grönländische Inlandeis und dessen Projekt zur Entwicklung eines nachhaltigen Tourismus, der die Einheimischen wirtschaftlich unterstützen könnte. Humbi Entress begleitet den von seiner fortschreitenden Krankheit gezeichneten Peroni auf dieser Expedition, auch um ihm bei der Erfüllung seines Traum zu helfen: ein letztes Mal den weißen Horizont im ewigen Eis Grönlands zu sehen.

20.30 Uhr
STOFF DER HEIMAT
von Othmar Schimiderer 97 min
Aus welchem Stoff wird die beliebte Trachtenkleidung in den deutschen, österreichischen und Schweizer Alpen gefertigt und wie ist er beschaffen? Wie fühlt er sich an? Der Film geht dem Phänomen der Tracht in all ihrer Vielfalt von gestern bis heute auf den Grund und lässt dabei auch nicht ihre kulturelle und politische Bedeutung sowie die nationalen Legenden, die sich um sie ranken, außer acht. Die verschiedenen Beispiele stammen aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und Südtirol.
Der Fokus richtet sich auf den jeweiligen Habitus und Kleidercode einzelner Personen oder Gruppen, auf Rituale und Lebenshaltungen in ihrer politischen und sozialen Bedeutung und den überbordenden Symbolcharakter. Der Film zeigt auch den unterschiedlichen Umgang mit Traditionen im Spannungsfeld der Moderne, in Auseinandersetzung mit den unvermeidlichen Einflüssen der Mode und des sich ändernden Geschmacks. Aber es geht auch ganz allgemein um die Konstruktion von Identität und um die Idee von Heimat, die mit der Vorstellung von Vaterland in Verbindung steht.

DONNERSTAG, 3. MAI 2012
18.30 Uhr
SCHNEE
von August Pflugfelder 73 min
Jedes Jahr werden die Alpen zum Wintereinbruch von Millionen von Touristen überflutet. Doch immer öfters wird der Schneemangel für viele Skiorte zu einem großen Problem. Der Dokumentarfilm ist in verschiedene Episoden unterteilt, die diesem Phänomen und den damit verbundenen Problematiken auf den Grund gehen. Die Kamera begibt sich auf eine Reise durch die Winterlandschaften der Alpen und zeigt zahllose Menschen, die vom Tourismus leben und deren Aktivität beziehungsweise Verdienst von den Schneeverhältnissen abhängt. Die Protagonisten bleiben aber nur kleine Rädchen in einem System der Urlaubsinszenierung und der Wintertourismusindustrie, das sich wie ein Karussell immer schneller zu drehen scheint.

20.30 Uhr
PICCOLA TERRA
von Michele Trentini 54 min
Valstagna, der Brenta-Kanal, Valsugana und die Provinz Vicenza: Auf diesen „Fleckchen Erde“, einst Tabak-Anbaugebiete, entscheidet sich das Schicksal verschiedener Personen, die versuchen, einer sich mehr oder weniger selbst überlassenen Terrassenlandschaft neues Leben einzuhauchen: Einer klammert sich beispielsweise beharrlich und voller Stolz am alten Familienbesitz fest, ein Anderer gibt seine Stelle als Grubenarbeiter auf, um sich selbst zu finden. Ein Dritter beschließt, aus einem städtisch geprägten Umfeld kommend, die Felder und Trockenmauern dank eines innovativen „Patenschaftprojektes“ zu pflegen. Ein Vierter kommt aus Marokko, ist mit einer Tschechin verheiratet, betreibt eine Pizzeria und träumt von der gelungenen Integration seiner Kinder, ohne die geliebten Düfte und Aromen der eigenen Kindheit zu vergessen. Der Film will eine Botschaft der Hoffnung für Randgebiete in den Bergen vermitteln, indem er vom universellen Wert der Heimatverbundenheit jenseits von wirtschaftlichen Interessen, politischen Hindernissen und kulturellen Schranken erzählt. Die „Welt der Besiegten“ der 1960er Jahre, verewigt vom Regisseur Giuseppe Taffarel, wird hier neu beleuchtet, um die Gegenwart besser zu verstehen: Heute sehen wir eine Bergwelt, die wieder aufblüht.

VERTICALMENTE DEMODE’ von Davide Carrari 18 min
„Sie ist nicht die schwierigste Route der Welt, sondern schlichtweg die in ‚sportlicher Hinsicht‘ schwierigste Route, die ich jemals durchklettert habe. Die Geschichte ist lang und beginnt in dem Moment, als ich mich zum ersten Mal gefragt habe, wie wohl diese Orte beschaffen sind, hinter denen die Sonne jeden Abend verschwindet. Eternit, versteckt genau da oben, in einer einsamen und vergessenen Landschaft dieser Bergwelt, klein und ‚vertikal demodè‘, auf halber Strecke zwischen der Gegend, in der ich geboren wurde, und der, in der ich gelebt habe.“ Manolo

COLD von Fogel Anson 19 min
Anfang Februar 2011 erreichte Simone Moro zusammen mit dem Kasachen Denis Urubko und dem US-Amerikaner Cory Richards den Gipfel des Gasherbrum II in einer Höhe von 8.035 Metern. Es handelte sich nicht nur um die erste Winterbesteigung dieses Riesens, sondern überhaupt um die erste Winterbesteigung einer der fünf Achttausender im Pakistan-Karakorum. Der Startschuss für die Expedition fiel am 27. Dezember in Italien. Die drei Extremsportler mussten gegen Eiseskälte (mit Temperaturen bis minus 50 Grad) und Stürme (mit Geschwindigkeiten bis zu 200 Kilometer pro Stunde) kämpfen, um den Gipfel zu erklimmen. Für Simone Moro war es die dritte erste Winterbesteigung eines Achttausenders (nach dem Shisha Pangma 2005 und dem Makalu 2009). Cory Richards, Expeditionsteilnehmer, Cineast und Fotograf, hält dieses Abenteuer am Gasherbrum II inmitten eines dunklen und unglaublich harten Winters aus direkter und ungeschönter Perspektive mit der Kamera fest. Der Film zeigt eindrucksvoll, auch dank der lebhaften Gespräche der Protagonisten, wie groß die Anstrengung, Zweifel und Ängste waren. Der Zuschauer erfährt auch, wie schrecklich nach dem Gipfelsieg der Abstieg war, bei dem Moro, Urubko und Richards Gefahr liefen, zu erfrieren oder vom Weg abzukommen.

FREITAG, 4. MAI 2012
18.30 Uhr
NOTES FROM THE SKY
von Lisa Wimmer und Luca Saggin 11 min
Die Leidenschaften von Christian Mader kennen keine Grenzen: Die üblichen Skeptiker hielten es nicht für möglich, in einem Heißluftballon über die Berge Südtirols zu fliegen. Aber Christian wollte ihnen beweisen, dass sie sich irren. Seit 25 Jahren ist er von Beruf Clown – das hilft ihm, seinen Geist auf neue Herausforderungen einzustimmen. Für ihn ist das Leben eine kontinuierliche Suche nach sich selbst, auf der Bühne wie in der Luft, ohne Ängste, aus reiner Neugier, was übrigens auch jeden authentischen Reisenden vorantreibt. Der Flug mit dem Heißluftballon wird zu einer Metapher für das Leben: die Kontrolle verlieren, das Unerwartete akzeptieren, auf die eigenen Fähigkeiten vertrauen und sich dem Wind, der uns fortträgt, im richtigen Augenblick überlassen.

PEAK von Hannes Lang 91 min
Hunderttausende Touristen stürzen sich jedes Jahr ins Winterparadies der verschneiten Bergwelt. Mittlerweile bleiben auch die abgelegensten Orte nicht vom Massentourismus verschont, der seine unauslöschbaren Spuren in die Natur eingräbt; der Klimawandel und der Schneemangel tun ihr übriges. Um das Bild einer idyllischen Landschaft, unabhängig von den Einflüssen der Natur, aufrecht erhalten zu können, mussten riesige Maschinen entwickelt werden. Heute gleicht die Alpenwelt einer Angst einflößenden Mischung aus Technologie und Natur. Ein Jahr lang hat der Dokumentarfilmer diese Veränderungen mit der Kamera beobachtet und alles aufgedeckt, was normalerweise vor den Touristen unter den künstlichen Schneemassen versteckt wird. Der Film folgt den Wandlungen der Landschaft und den zerstörerischen Spuren der Menschen in der Natur.

20.30 Uhr
HOW I ENDED THIS SUMMER
von Alexei Popogrebsky 125 min
Eine kleine Polarstation auf einer einsamen Insel im Arktischen Meer. Sergei, ein Meteorologe der alten Schule, und Pavel, der gerade sein Studium abgeschlossen hat, verbringen zusammen einige Monate, abgeschlossen von der Außenwelt, in einer der alten und renommierten Forschungsstationen. Als Pavel einen wichtigen Funkspruch entgegennimmt, sucht er nach dem richtigen Moment, um es seinem Kollegen zu sagen. Doch Angst, Lügen und Verdächtigungen vergiften bald die Atmosphäre.


Die Vorführungen finden im FILMCLUB in der Streiter Straße 8d statt.

EINTRITTSPREIS: regulär 6.50 – ermäßigt 5.00

Ermäßigungen für:
Erwachsene über 65 Jahre
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre
Mitglieder von CAI, SAT und AVS
Freiwillige des nationalen Zivildienstes

VORFÜHRUNG DER PREISGEKRÖNTEN FILME
7., 8. und 9. MAI
, BOZEN, FILMCLUB, Streiter Straße 8d,
17.30 – 19.30 – 21.30 Uhr




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Ich bin Mitglied beim AVS weil ich weiß, dass dieser Verein viel Gutes leistet. Bin selbst nicht aktiv dabei, will jedoch mit meinem Mitgliedsein Euch unterstützen....
 


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