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Jugendeuropameisterschaften Boulder, Vertikale Brixen

Jugendeuropameisterschaften Boulder, Vertikale Brixen
 
 
22.09.2019 -
Triumph für Frankreich mit dreimal Gold mit Naile Meignan, Paul Jenft (beide Youth A) und Oriane Bertone (Youth B). Silber für Miriam Fogu aus Perugia.
Österreichischer Doppelsieg bei den Junioren mit Sandra Lettner und Stefan Scherz. Silber für Camilla Moroni aus Genua.
Gold für Großbritannien mit Toby Roberts (Youth B).
Johannes Egger (AVS Bruneck) ausgezeichneter achter im Halbfinale.
 

“Sonne, Klettern und mehr”. Am zweiten Wettbewerbstag ging es bereits ans Eingemachte in der Kletterhalle Vertikale in Brixen bei den Jugendeuropameisterschaften Boulder. Mit Camilla Moroni kam die erste Italienerin als zweitplazierte  auf das Podium. Sie hatte bereits im Halbfinale als einzige alle vier Tops geschafft, aber nach einem Einspruch wurde ihr Block zwei wegen Zeitüberschreitung nicht anerkannt. Sie wurde hinter der Österreicherin Sandra Lettner zweite, da sie zwei Versuche auf den Zonen mehr hatte als Sandra. Im Finale lag sie bis zum Schluss mit drei Tops im ersten Versuch in Führung, Als es Sandra Lettner (A) am letzten Block als einzige das Meisterstück gelang, diesen zu kletteren und die Führung mit einer Zone Vorsprung übernahm. Dritte wurde Clohaut Flavy (F).
Bei den Männern siegte der Österreiche Stefan Scherz souverain mit vier Tops im ersten Versuch, nachdem er sich als sechter kanpp für das Halbfinale qualifiziert hatte. Er kletterte die vier Boulder mit beeindruckender Leichtigkeit on-sight. Zweiter wurde sein Teamkollege Nicolai Uznik und dritter der Brite Maximilian  Milne
Zwei Italiener waren im Halbfinale. Pietro Biagini aus Genua kam auf den undankbaren siebten Rang, um nur einen Versuch raus vom Finale. Sein Teamkollege Matteo Baschieri wurde neunter. Er verschenkte den Finaleintritt, nachdem er im Halbfinale den einfachsten Boulder nicht kletterte.
Johannes Egger (AVS Bruneck) nutzte das Heimvorteil aus und hatte sich  als bester der italienischen Mannschaft auf den zehnten Rang für das Halbfinale qualifiziert. Dort konnte er sich auf den ausgezeichneten achten Rang verbessern, was für das Finale aber nicht reichte. Es führte im Halbfinale der Franzose Jenft vor seinem Teanmkollegen Burtin und dem Belgier Ferrari, welche am Sonntag Abend das Finale bestreiten. Giorgio Tomatis wurde 11. und Andrea Zappini 18. Am späten Nachmittag fanden die Halbfinalrunden der Under 16 statt. Es war keine Überraschung, dass Orianna Bertone mit großem Vorsprung das Halbfinale anführte. In überragender Weise schaffte sie alle vier Tops im ersten Versuch. Hinter ihr die Slovenin Copar und die Britin Flockhart. Die „Azzura“ Papetti konnte sich als zehnte nicht für das Finale qualifizieren. In der männlichen Kategorie führte überragend der Brite Toby Roberts vor dem Ungarn Gergö Valyi, aber der Italiener Alessandro Mele erzielte mit dem vierten Rang eine Bestleistung und alle bestreiten das Finale der besten sechs.
Es ist noch zu früh Bilanz zu ziehen, sicher ist dass die Veranstaltung jeder Erwartung übertroffen hat und mit den vielen freiwilligen Helfern des Alpenvereins.
​Die Finalrunden am letzten Wettbewerbstag waren nichts für schwache Nerven. Die Entscheidung fiel jeweils am letzten Boulder und die zahlreichen Zuschauer hielten bis zu Schluss den Atem an. Die Organisatoren schätzten an die 2.000 Personen auf den Tribünen, auch wenn bei freiem Eintritt die genaue Zahl nicht ermittelt werden konnte. Miriam Fogu aus Perugia hat alles gegeben für Gold, aber eine leichte Verletzung am kleinen Finger am ersten Top hat ihren Start im Finale verlangsamt. Sie konnte sich dann wieder fassen, zog an und holte hinter der Französin Naile Meignan Silber. Die Siegerin erreichte als einzige Athletin drei Tops und vier Zonengriffe. Sie fand die Lösung auch am letzten Boulder. Auch wenn haarscharf an Gold vorbei, so kommentierte Fogu gelassen: „Das Finale war hart umkämpft. Das Problem mit dem Finger im ersten Block hat meine Konzentration geschwächt, auch wenn zu Glück nichts schlimmes passiert ist. Am dritten Block hatte ich mich wieder erholt, konnte mich voll motivieren und das leisten was ich mir vorgenommen hatte. Jetzt gehts weiter mit hartem Training."
Der Absprung vom Top und der Applaus für Meignan, dann die Umarmung mit Teamkollege Paul Jenft, der gleichzeitig den vierten Block schaffte, was ihm den Sieg brachte. „Ich bin überglücklich, wie ich geklettert habe“, meinte Naile, „dieser Bewerb war sehr wichtig für mich. Ich weiß nicht genau, was mich jetzt erwartet, aber ich werde mir ein paar Tage zum Feiern gönnen. Ein Doppelerfolg für Frankreich. Paul Jenft hat mit Eleganz und mit scheinbarer Leichtigkeit als einziger alle vier Tops geschafft vor den beiden Spaniern Bazan Martin und Gines Lopez. Besonders letzterer war enttäuscht, denn er hat sich mehr erwartet.
Bei der abschließenden Preisverteilung vor dem zahlreichen Publikum glänzte Frankreich mit drei Goldmedaillen, Österreich mit zwei und Großbritannien mit einer Goldmedaille.
Mit diesem Finale hatte sich nun der Vorhang geschlossen, zur Zufriedenheit aller. Alexandra Ladurner zieht Zwischenbilanz mit vielen Daumen nach oben. „Wir haben tolle Arbeit geleistet,“ meinte die Meranerin mit breitem Lachen, „Diese hat vor zwei Jahren mit der Bewerbung begonnen. Im letzten Jahr gingen wir konkret zur Sache und die letzten drei Monate haben wir mit Peter Unterkofler von der Vertikale intensiv dafür gearbeitet. Für uns war es das erste internationale Event. Ein wichtiger Test für uns war im März der Italiencup, welchen wir  organisiert hatten. Er ermöglichte viele Dinge zu verbessern. Die positive Einstellung der Freiwilligen Mitarbeiter und das ausgezeichnete Catering haben zur guten Stimmung beigetragen. Wenn man bedenkt, die meisten Helfer waren noch nicht volljährig.“ Gibt es weitere Pläne für die Zukunft? „Ja solche gibt es mehrere. So wäre ein Wunsch, einen Weltcup auszutragen, aber der internationale Fachverband IFSC stellt sehr hohe Anforderungen. Wenn jemand mit 100.000 €uro kommen würde, wir wären bereit!“ Also wenn der Landeshauptmann das Geld bereitstellen würde,..Wir wären bereit! Der AVS Brixen hat ausgezeichnet gearbeitet und war bestens gerüstet. Im Alpenverein hat Sportklettern einen hohen Stellenwert. Es ist eine junge und gesunde Sportart.“ Note 10 mit Auszeichnung geht auch an die Kletterhalle Vertikale, welche zur Zeit umgebaut und vergrößert wird. Mit neuen Kletterwänden und zwei genormten Speedrouten.
Alle Ergebnisse im Überblick
Finale Youth B männlich
1 Roberts Toby GBR; 2 Gruzitis Edvards LAT; 3 Mele Alessandro ITA; 4 Bloem Thorben Perry GER; 5 Vályi Gergő HUN; 6 Macià Llobet Lluc ESP
Finale Youth B weiblich
1 Bertone Oriane FRA; 2 Avezou Zélia FRA; 3 Janošová Markéta CZE; 4 Kempf Lea AUT; 5 Copar Sara SLO; 6 Flockhart Louise GBR
 Finale Youth A männlich
1 Jenft Paul FRA; 2 Bazan Martín Héctor ESP; 3 Ginés López Alberto ESP; 4 Bogeschdorfer Lawrence AUT; 5 Burtin Louison FRA; 6 Polak Andrej SLO
Finale Youth A weiblich
1 Meignan Naile FRA; 2 Fogu Miriam ITA; 3 Michalkova Vanda SVK; 4 Sautier Lola FRA; 5 Kulagina Polina RUS; 6 Iltis Kintana FRA
Finale Junior männlich
1 Scherz Stefan AUT; 2 Uznik Nicolai AUT; 3 Milne Maximillian GBR; 4 Martin Nathan FRA; 5 Favot leo FRA; 6 Zajc Ziga SLO
Finale Junior weiblich
1 Lettner Sandra AUT; 2 Moroni Camilla ITA; 3 Cohaut Flavy FRA; 4 Kerem Ayala ISR; 5 Saurel Lucile FRA; 6 Dörffel Lucia GER



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ehem. Erster Vorsitzender des AVS
Oft frage ich mich, was wäre anders, was würde fehlen in unseren Tälern, Dörfern und Städten, wenn es den Alpenverein nicht gäbe. Die Antwort kann wohl nur sein, dass alle ärmer wären....
 


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