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Kletterlegende Kurt Albert verstorben

Kletterlegende Kurt Albert verstorben
 
 
29.09.2010 -
Am Dienstag, 28. September, um 20.45 Uhr erlag Kurt Albert den Verletzungen, die er sich zwei Tage zuvor bei einem Absturz vom "Höhenglück"-Klettersteig in der  Fränkischen Schweiz zugezogen hatte.

Kurt Albert (* 1954) war einer der Gründerväter des Freikletterns. Schon 1973 begann er, im Frankenjura technisch gekletterte Routen ohne Hakenhilfe zu klettern und markierte sie mit einem roten Punkt am Einstieg - "Rotpunkt" ist heute weltweit als Begriff für diesen hochwertigen  Begehungsstil etabliert. Seine Routen aus den frühen 1980er Jahren wie  "Erazerhead" (VIII+), "Sautanz" (IX-) und "Magnet" (IX) waren Marksteine und  sind heute noch zeitlose Klassiker. In seinem Buch "Fight Gravity" (2005)  dokumentierte er die Entwicklung des fränkischen Kletterns von den Anfängen bis  heute. Mit "Locker vom Hocker" (VIII, Schüsselkarspitze, Erstbegehung 1981 mit  Wolfgang Güllich) und "Hasse-Brandler" (VIII+, Große Zinne, erste freie Begehung  1987 mit Gerold Sprachmann) übertrug er die Sportkletterkunst auch auf  Alpenwände.

Mehr noch als seine Leistungen aber zählt Kurts Persönlichkeit. Er war der Inbegriff des modernen kletternden Bergvagabunden. Statt als Mathematiklehrer zu arbeiten, finanzierte er aus Vortragshonoraren seine inspirierenden Klettertrips. Für die Kletterszene war er Identifikations- und Symbolfigur. Die legendäre Wohngemeinschaft in Oberschöllenbach mit Wolfgang Güllich und anderen, besucht von Spitzenkletterern aus aller Welt, war Brutstätte der Leistungsexplosion der frühen 1980er Jahre, Kurts trockener Humor der Treibstoff. Seine Streiche und Grimassen, aber auch das berühmte Bild mit Maßkrug und Lederhose, einarmig am Griffhenkel der Route "Devil's Crack" hängend, gaben dem ernsten Sport Klettern den nötigen Schuss Selbstironie und bewiesen: Der beste Kletterer ist der, der am meisten Spaß hat. Kurt war Weltspitze.

Am vergangenen Sonntag stürzte Kurt Albert in den Mittagsstunden im Klettersteig "Höhenglücksteig" bei Hirschbach in Deutschland 18 Meter in die Tiefe. Trotz schnellem Eingreifen der Bergrettung und des Notarztes verstarb die Kletterlegende im Krankenhaus.

Der Alpenverein Südtirol spricht den Angehörigen und Freunden sein tiefstes Mitgefühl aus und trauert um den sympathischen Kletterpionier.

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Hubert, 49 Jahre
In der heutigen schnelllebigen Zeit, wo es oft nur um Geld und Leistung geht, schätze ich gerade ein gutes Vereinsleben. Ein Verein sollte niemals als Selbstverständlichkeit angesehen werden, sondern man sollte jeden Verein in seiner Art schätzen und unterstützen. Was wäre ein Dorf ohne Vereine? Ich selbst unterstütze den AVS, weil ich dort meine Interessen wahrnehmen kann!...
 


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