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Simon Gietl: Fühl dich stark aber nicht unsterblich

Simon Gietl: Fühl dich stark aber nicht unsterblich
 
 
06.09.2016 -
In seiner Multivisionsshow erzählt Simon Gietl über sein Leben, das Klettern als seine Berufung und die Erlebnisse am Berg. Beginn der Vortragsreihe, die quer durch Südtirol geht,  ist der 13. September 2016 in Innichen.
Alle weiteren Termine hier!



Termine: Fühl dich stark aber nicht unsterblich

  • Dienstag 13.09 Innichen – Josef Reschhaus
Ticket & Info: TV-Innichen T. 0474 913149
  • Mittwoch 14.09 Vahrn – Haus Voitsberg
Ticket & Info: SPORTLER Brixen Erhardgasse 8a, Am Sonnentor T. 0472 802001
  • Donnerstag 15.09 Bozen – Waltherhaus
Ticket & Info: SPORTLER Alpin Bozen Lauben 37 T. 0471 974033
  • Freitag 16.09 Naturns – Bürger- und Rathaus/Raiffeisensaal
Ticket & Info: SPORTLER Alpin Meran Lauben 60 T. 0473 270724 und TV-Naturns T. 0473 666077
  • Samstag 17.09 Seis am Schlern – Kulturhaus Oswald von Wolkenstein
Ticket & Info: TV-Seis am Schlern T. 0471 707 024
  • Sonntag 18.09 St. Georgen-Bruneck – Vereinshaus
Ticket & Info: SPORTLER Alpin Bruneck Stadtgasse 48 T. 0474 552368

Beginn jeweils um 20 Uhr - Ticketpreis 15€
Keine Kartenreservierungen möglich – Infos: 335/6380203


Simon Gietl, 1984 geboren, wuchs er im Schatten des Rammelsteins auf, dem kantigen Hausberg von Oberwielenbach aber auch dem Tor zur Rieserfernergruppe.
Und auch wenn er seit seiner Kindheit die schönsten Gipfel zum Greifen nahe hatte, deutete zunächst nichts darauf hin, dass Berge einmal zu seinem Lebensinhalt werden sollten.

Er schlug den Weg der Tischlerlehre ein und war schon 18 Jahre alt bzw. jung, als ihn das Bergfieber packte – und seither nicht mehr los ließ. „Nach 3 Jahren in der Welt der Vertikalen erkannte ich, dass Tischler zwar mein Beruf jedoch nicht meine Berufung war“, sagt Simon von sich selber. Seither ging er konsequent den Weg in Richtung Bergführer, vor allem aber auf bis heute nicht enden wollende Entdeckungsreise nach immer neuen Zielen. „Am liebsten widme ich mich alpinen Fels- und Eisrouten, insbesondere solchen, die sowohl hohe Ansprüche an den Körper als auch an den Kopf stellen. Getreu Wolfgang Güllichs Aussage “Der Kopf ist der wichtigste Muskel beim Klettern”, trainiere ich Körper und Geist auch mit dem Anspruch, eigene Spuren in alpinen Wänden zu hinterlassen“, erklärt Simon diese innere Unruhe, die ihn antreibt.
Die ersten Jahre nach Simons Sinneswandel, den soliden Tischlerberuf gegen das untriebige Leben in den Bergen zu wechseln, fuhr Simon Brötchen für einen Bäckereibetrieb aus – sprang um 4 aus dem Bett, beeilte sich und hatte dann, wenn sich der Großteil der Menschen auf den Weg zur Arbeit macht, seinen Job getan. Was blieb, war viel Zeit für Fels und Eis.

Inzwischen ist Simon Profi und wohnt in Luttach, gemeinsam mit seiner Partnerin Sandra und seinen zwei kleinen Söhnen Iano und Jarin. Er ist Mitglied des internationalen alpineXtrem Teams von Salewa, übrigens genauso wie sein Schweizer Freund und Seilgefährte bei vielen seiner Touren, Roger Schäli. Mit Schäli war er 2009 am Fitz Roy in Patagonien – sicher einer der Höhepunkte im abenteuerlichen Leben Simon Gietls. Seit diesem Erfolg im Jahr 2009 folgten viele weitere und Simons Erfolge bleiben nicht unbemerkt.

Wenn Simon nicht gerade irgendwo zwischen den Dolomiten und den verschiedensten Wänden in der Welt unterwegs ist, vornehmlich in Grönland, Patagonien, Indien, Himalaya oder Alaska, testet er auch neues Material.
Simon ist ein Abenteurer und deshalb ist es auch nicht unbedingt der Gipfel, der ihn antreibt, sondern das Gesamtpaket der Expedition. Ein- bis zweimal im Jahr hält ihn auch seine kleine Familie nicht mehr in Luttach, er muss hinaus in die Welt.

Im Frühjahr 2009 wurde er für seine alpinistischen Leistungen mit dem alpinen Förderpreis des AVS ausgezeichnet; 2010 bekam er die „Silla Ghedina Apollonio Meneardi“-Auszeichnung und Anfang 2016 bekommt er in Anerkennung seiner Leistungen, vor allem aber auch seines stets „sauberen alpinen Stils“, mit dem er modernen Bergsteigen auf höchstem Niveau betreibt, dabei neue Linien in den Dolomiten, in bekannten Wänden wie dem Eiger, oder an weniger bekannten Bergen geöffnet hat, den renommierten Preis „Grignetta d’Oro” als Alpinist Italiens 2016.

Unterstützt von:
Tageszeitung Dolomiten, Zöggeler Bau – Tramin, AVS – Südtirol, Sportler – Best in the Alps, NEOLIT, Seilbahnen Speikboden, Spezialbierbrauerei FORST, Komperdell, Nic Nac’s, Kraxl Board, V. Gasser – Uhrenmacher/Juwelier, Bäckerei Harrasser Bruneck

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