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Skitour mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Skitour mit öffentlichen Verkehrsmitteln
 
 
24.02.2011 -
Zwei Traminer, drei Brixner, ein Kameramann und eine Redakteurin wagten den Versuch, auf Skitour mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu gehen. Das Ziel: eine Überschreitung von St. Magdalena/Villnöß nach St. Ulrich/Gröden, und das alles ohne eigenem Auto.

Die weiteste Anreise hatten die beiden Traminer. Um 8.20 Uhr startete der Citybus in Tramin nach Auer, von dort stiegen sie in den Zug, der sie nach Klausen brachte. In Klausen wartete um 9.32 Uhr der Bus nach Villnöss. In Mittermühl hieß es noch einmal umsteigen, wobei die Busse aufeinander abgestimmt sind. Dort trafen Annika und Stefan auf die drei Brixner.
Punkt 10 Uhr ging es in Ranui los: Die Tourenschuhe sind schon alle angezogen, der Rucksack gepackt und die LVS- Geräte sind in Windeseile im Einsatz. Nach einer längeren Anreise konnte hiermit gegenüber der Anreise mit dem Auto schon wieder einiges an Zeit eingespart werden: die Begrüßung der einzelnen Gruppenteilnehmer hatten wir schon im Bus hinter uns gebracht, ebenso die Tourenplanung des Tages. Einzig auf den morgendlichen Starter-Kaffee musste verzichtet werden.
Von Ranui in St. Magdalena ging es auf die Broglesalm. Nachdem es erst vor kurzem geschneit hatte, konnten wir durch wunderschönen Pulver unsere eigenen Spuren setzen. Kein Mensch weit und breit in Sicht, nur die wunderschöne Naturlandschaft der Villnösser Geisler.  Nachdem anfangs das Wetter noch gut aussah, verschlechterte es sich während des Aufstiegs und auf der Scharte fing es gar wieder an zu schneien. Ein guter Zeitpunkt, unsere Tourenplanung noch einmal zu überdenken. Der AVS-Tourenleiter Matthias Chizzali überprüfte noch mal unsere Tour auf der Karte. Wir überlegten gemeinsam, ob wir wieder auf der Aufstiegsspur nach Villnöss abfahren, oder ob wir an unserem Plan der Überschreiitung festhalten. Da nirgends ein Auto geparkt war, konnten wir frei entscheiden! Glücklicherweise verzog sich der Nebel noch während unseren Gesprächs und wir konnten die Abfahrt nach Gröden wagen! Bei schönstem Sonnenschein fanden wir ein paar wunderbare Pulverhänge, mit Schnee bis zu den Oberschenkeln!
Einen Kulturschock erlebten wir, als wir in Gröden auf die Skipiste kamen. Nachdem wir den ganzen Tag nur zwei weiteren einsamen Skitourengehern begegnet waren, trafen wir nun auf Unmengen von Skifahrern. Ein Blick in den Fahrplan verriet uns, dass wir auf einer Hütte noch ein kleines Weizenbier trinken konnten. Auch hier zeigte sich wieder ein Vorteil: das Bierchen konnten wir alle gemeinsam genießen, da sich keiner hinters Steuer setzen musste!
Die Abfahrt nach Gröden war dann nicht mehr so ganz unser Geschmack, da wir uns wieder auf überfüllten Pisten bewegten. Zum Glück stand der Bus nach Klausen schon bereit und wir konnten direkt einsteigen.

Fazit:
Skitouren mit öffentlichen Verkehrsmitteln kann durchaus eine gute Wahl sein!
Die Planung im Vorfeld ist aufwändiger, da Fahrpläne studiert werden wollen. Unter der Woche ist die Auswahl sehr groß, am Sonn- und Feiertagen fallen einige Busse und Züge weg, wodurch sich die Wartezeiten verlängern können. Eine gute Planung und mit der Uhr im Blickfeld sollte es aber möglich sein. Klar im Vorteil sind hier die Städter, da von dort aus die Auswahl für Touren und Verbindungen mit öffentlichen Verkehrsmitteln sicher am größten sind. Von weiter außerhalb, in unserem Fall die Traminer, muss man wesentlich längere Anreisezeiten in Kauf nehmen. Zudem ist der zeitliche Faktor nicht zu unterschätzen: im Hochwinter hat man bekanntlicherweise am Nachmittag länger Zeit für die Abfahrt, im Frühjahr müssen Touren allerdings wesentlich früher gestartet werden, wodurch die Auswahl eingeschränkt wird. Andererseits ist man nicht gezwungen, wieder an den Ausgangspunkt zurückzukehren, weil dort das Auto steht: Am Gipfel, nachdem man beim Aufstieg die Schneeverhältnisse kennengelernt hat, kann man kurzfristig entscheiden, auf welcher Talseite abgefahren wird: gibt es pulvrige Nordhänge oder doch lieber die südliche Firnabfahrt wählen? Preislich ist die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln indiskutabel günstig, vor allem für Schüler und Rentner, die mit dem ABO+ sehr günstig mit Bus und Bahn fahren können.

Für alle Nachahmer hier die Abfahrtszeiten:

Von Bozen:                                                Von Brixen:
9.00 Uhr Zug  Bozen                                  9.25 Uhr Brixen Bus ab
9.25 Uhr Klausen an
9.32 Klausen ab
9.44 Uhr Miittermühl an                            9.44 Mittermühl an (kein Umsteigen, Treffen mit Bozner Tourengeher)
9.45 Uhr Mittermühl ab                            9.45 Mittermühl ab                     
10.00 Uhr St. Magdalena an                  10.00 St Magdalena an
Wegverlauf:
St.Magdalena – Rodelbahn (Weg 28) nach Brogles – Mittelstation -  St. Ulrich (Grobplanung)
Bus ab St. Ulrich nach Klausen:
Immer um x.34 und x.04 Uhr
Anschlüsse in Klausen nach Bozen oder Brixen halbstündlich.

Den Fernsehbericht findet ihr hier. Viel Spaß beim Schauen und Ausprobieren!

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Lydia
Sektion Welschnofen
Mutter von 2 Kindern, seit über 25 Jahren Mitglied im AVS, weil ich mir meine Freizeit nicht ohne Natur, Berge, Wasser, Wetter, Menschen, Gefühle, Spaß, Hetz, vorstellen kann! ...
 


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