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Tagung der AVS-Wegewarte in Dorf Tirol

Tagung der AVS-Wegewarte in Dorf Tirol
 
 
21.03.2013 -
Circa 60 AVS-Wegewarte und Ausschussmitglieder aus ganz Südtirol trafen sich am Samstag, 23. März, in Dorf Tirol zur jährlichen Tagung der AVS-Wegereferenten, um sich weiterzubilden und sich auszutauschen. Themen waren dieses Jahr Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation und Zusammenarbeit im Wegebereich.

Auch die AVS-Wegewarte haben Anliegen, die an den Mann bzw. die Frau gebracht werden sollen. Schließlich arbeiten sie 8.000 freiwillige Stunden pro Jahr, um das Wanderwegenetz für die Allgemeinheit in Schuss zu halten. Da die gut gepflegten Wanderwege aber vielfach als selbstverständlich hingenommen werden, ist es notwendig, die durchgeführten Arbeiten auch entsprechend bekannt zu machen. Dass das nicht immer ganz so einfach ist, zeigte der Journalist Eberhard Daum in seinem Vortrag auf. Nach dem Motto „Kompliziert ist einfach, aber einfach ist ganz schön kompliziert“ vermittelte er mit anschaulichen Beispielen die grundlegenden Regeln für Presseaussendungen. Und weckte damit das Interesse der Anwesenden.

Den Schwerpunkt der Tagung bildete die anschließende Podiumsdiskussion mit dem Titel „Wegebetreuung: gegeneinander, nebeneinander, miteinander?“. Verschiedene Vereine, Institutionen und Privatpersonen stehen in engem Bezug zum Wegenetz. Sie sind Grundbesitzer, Instandhalter oder Vermarkter. Dabei verfolgt jeder seine eigenen Interessen, hat seinen eigenen Blickwinkel, sodass die Bedürfnisse der anderen Betroffenen häufig übersehen werden.
Unter der Moderation von Eberhard Daum diskutierten Georg Simeoni (AVS), Alfred Prenn (Tourismus), Florian Haas (Bauernbund), Peter Klotz (Forstwirtschaft) und Anton Egger (Naturparke). Dabei wurden als Hauptprobleme die Rechtsunsicherheit sowie die ungleich verfügbaren Finanzmittel ausgemacht. Gerade Tourismusvereine und öffentliche Institutionen haben heute Zugriff auf EU-Mittel, wodurch für Einzelprojekte beachtliche Gelder zur Verfügung stehen, die „Grundlagenarbeit“ der alpinen Vereine aber nicht berücksichtigt wird. Auch fehlt der ehrenamtlichen Arbeit häufig die Wertschätzung, welche zukünftig für den Erhalt des Ehrenamtes von grundlegender Bedeutung sein wird. Einig war man sich darin, dass nur gegenseitiger Respekt und die Einbeziehung aller Akteure in geplante Projekte und Initiativen von Anfang an langfristig zu zufriedenstellenden Ergebnissen führen können.

Am Nachmittag führte Peter Klotz vom Forstinspektorat Meran die Teilnehmer im Rahmen einer Exkursion zum „Herrschaftsweg“. Gemeinsam wurde dieses von der Abteilung Forstwirtschaft umgesetzte Wegeprojekt begutachtet. Dabei verwies Klotz auf die mit viel Feingefühl geführte Trassierung und auf die zahlreichen, in Handarbeit durchgeführten Strukturarbeiten, wie den Bau von Trockenmauern sowie die Verwendung von vorwiegend lokalen Materialen. Feingefühl bewiesen die Forstmitarbeiter auch am Ende des Weges, wo die Teilnehmer mit einer Marend und einem Glasl Rotwein herzlich verabschiedet wurden!


Tagung der AVS-Wegewarte in Dorf Tirol
 
 
Tagung der AVS-Wegewarte in Dorf Tirol
 
 

 



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Hubert, 49 Jahre
In der heutigen schnelllebigen Zeit, wo es oft nur um Geld und Leistung geht, schätze ich gerade ein gutes Vereinsleben. Ein Verein sollte niemals als Selbstverständlichkeit angesehen werden, sondern man sollte jeden Verein in seiner Art schätzen und unterstützen. Was wäre ein Dorf ohne Vereine? Ich selbst unterstütze den AVS, weil ich dort meine Interessen wahrnehmen kann!...
 


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