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Markierungsrichtlinien

Südtirols einheitliche Wanderwegebeschilderung
Südtirol verfügt heute über ein vollständig markiertes und laufend gewartetes Wegenetz von rund 16.000 km. Erhalt und Pflege dieser Wegstrecke stellen eine große Herausforderung dar und sind mit einem erheblichen Aufwand an zeitlichen und finanziellen Ressourcen verbunden. Die einwandfreie Markierung der Wanderwege ist für Südtirol eine Verpflichtung.
Eine lückenlose Markierung dient in erster Linie der sicheren Orientierung. Sie muss aber auch dafür sorgen, dass die Natur vor übermäßiger Belastung durch den Menschen geschützt ist. Die Markierung der Routen wird durch den Alpenverein Südtirol, die Südtiroler Tourismusvereine, die Naturparke, den Club Alpino Italiano – Alto Adige und den Nationalpark Stilfser Joch gewährleistet. Um Fehlmarkierungen und Missbrauch für Zwecke Einzelner beim Wegenetz zu verhindern, bedarf es zur Betreuung der Weganlagen klarer Richtlinien mit genauen Beschreibungen und grafischen Darstellungen.
Diese Richtlinien für die Markierung der Wege in Südtirol enthalten wichtige Grundsätze, klare Begriffe, erprobte Methoden und praktische Hinweise. Sie sollen dazu beitragen, die Markierung der Wege in ganz Südtirol einheitlich zu gestalten. Somit sind sie ein wichtiges Element der Infrastrukturen Südtirols.




Die Zusatzbeschilderung für Mountainbike-Strecken in Südtirol
Die Zusatzbeschilderung für Mountainbike-Strecken ist der Grundbeschilderung des Südtiroler Wanderwegenetzes untergeordnet. Wir weisen darauf hin, dass alles, was nicht explizit in diesem Handbuch des neuen Südtiroler Mountainbike-Leitsystem definiert und beschrieben ist, den Richtlinien der Wanderwegebeschilderung unterliegt. Ebenfalls zu berücksichtigen sind die entsprechenden Ergänzungen der Richtlinien, die sich aus der Entwicklung der letzten Jahre ergeben haben.
Bei Mehrfachnutzung von Wegen ist darauf zu achten, dass der Wegehalter in den gesamten Prozess der Planung und Umsetzung eingebunden ist. Die Entscheidung darüber, wer die Zusatzschilder montiert, liegt beim Wegehalter, der als Besitzer des Pfostens der Wanderwegsbeschilderung aufscheint. Damit keine Konflikte entstehen, müssen die Beteiligten diesen Arbeitsschritt bereits bei der Planung – also vor der Fertigung der Zusatzschilder – gemeinsam besprechen und definieren. Dies gewährleistet, dass die Schilder des MTB-Leitsystems korrekt montiert werden.






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Hajo Philippi, 52 Jahre
Auslandsmitglied aus Trier, Deutschland
Ich bin Auslandsmitglied beim AVS weil ich seit 35 Jahren in Südtirol Urlaub verbringe. Deshalb unterstütze ich den AVS!...
 


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