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Ein Bergführerleben: Johann Niederwieser – Stabeler 1853 – 1902

Ein Bergführerleben: Johann Niederwieser – Stabeler  1853 – 1902
 
 
Das Leben des Johann Niederwieser - Stabeler

Die Pionierleistungen um das Jahr 1840 durch Prof. Thurwieser mit Erstbesteigungen am Zillertaler Hauptkamm, der Militärtriangulierung von Tirol um 1850, sowie Unternehmungen berühmter Alpinisten wie Ruthner, Zsigmondy um 1860 waren Anlass für die Erschließung zahlreicher Gipfel unserer Heimatberge. Rasch wuchs der Bekanntheitsgrad unserer Bergwelt über die Grenzen hinaus, der Fremdenverkehr begann als Bergtourismus.

Die Männer der jungen Sektion Taufers erkannten den Puls der Zeit. Bergerfahrene, gehtüchtige Burschen wurden zu Führerkursen geschickt. Der Beruf des Bergführers brachte gutes Einkommen in viele Familien.

Um die Jahrhundertwende 1899/1900 verfügte die Sektion Taufers über 26 (!) Bergführer. Ihre Bescheidenheit, ihr Fachwissen, ihr Humor machten sie überaus beliebt. Größte Berühmtheit erlangte Johann Niederwieser vulgo Stabeler von Sand.

Ungezählt sind seine Erstbegehungen von den Ost- zu den Westalpen bis in die Hohe Tatra. Für immer eingemeißelt bleibt sein Name in die schlanken Felsennadeln der Vajolet-Türme, wo er den nach ihm benannten Stabelerturm am 16. Juli 1892 anlässlich einer Führungstour bestieg. Sein tragischer Absturz am Schaflahnernock unweit der Nevesjochhütte beendete jäh seine große Zeit.

Eine kurze Auswahl seiner größten Führungstouren:

1876: Stabelers erste Führungstour zum Großen Löffler.

1877: Bergführerprüfung bestanden.

1881: Olperer, Tribulaun, Zuckerhütl, Königsspitze, Wildspitze

1888: Grohmannspitze, Innerkoflerturm, Fermeda

1889: Cimone d. Pala, Cima d. Madonna, Sass Maor, Zahnkofel.

1890: Winterbegehung Schwarzenstein und Zsigmondyspitze, weiters Dreischusterspitze, Cima d. Padola, Froppa (Marmole), Hochgall-S-Wand.

1891: Mont Blanc, Dent du Géant, Aiguille du Midi, Grandes Jorasses, Charmoz,
Gran Paradiso.

1892: Vajolet-Türme, Totenkirchl

1899: Hohe Tatra

1901: Matterhorn, Ortler, Zebrù, Thurwieserspitze


Stabelers Erstbesteigungen in der heimischen Bergwelt:

Hochfernerspitze, Zweite Hornspitze, Zsigmondyspitze SW-Kante, Merbspitze, Löffelspitz NW-Grat, Kammüberschreitung vom  Mühlbacher Joch bis zur Wasserfallspitze an einem Tag, Morgenkofel W-Rücken, Fernerköpfl, Hochgall S-Wand, Sagernock S-Grat, Fenner Eck, Lenkstein S-Grat, Fleischbachspitze W-Flanke und NW-Grat.

Ein Bergführerleben: Johann Niederwieser – Stabeler  1853 – 1902
 
 

 



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