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Giro 5 Laghi

Giro 5 Laghi
 
 
29.06.2019 -
Giro dei 5 Laghi
Die Anfahrt durch das Nonstal und das Soletal ging flott voran. Plötzlich, bevor es bergauf Richtung Passo Campo Magno ging, stockte es. Vor, mit und hinter uns fuhren die Teilnehmer der Trans Alp und die armen Radfahrer mussten die Abgase der Auto- und Buskolonne schlucken. Mit einer Stunde Verspätung starteten wir von der Ortschaft Patascoss (1750) und wanderten zur Pancùgolhütte (2064 m), wo der „Giro dei 5 Laghi“ beginnt. Auf dem Weg dorthin, stellten wir fest, wie toll die Skipisten angelegt sind und dass sich ein Skiausflug nach Madonna di Campiglio sicher lohnen würde.
Auf der Höhenwanderung zum Lago Ritorto (2055 m) freuten wir uns über den zu blühen beginnenden Türkenbund, bis wir um einen Felsvorsprung bogen und erschraken: vor uns war eine Kolonne von Wanderern. Stau am Berg! Wer hat das schon einmal erlebt? Da half kein Drängen und kein Schieben. Geduldig schlängelten wir uns bis vor dem See, wo wir kurzerhand über die Böschung kraxelten und den See mitsamt der Menschenmenge von oben betrachten konnten. Der Anblick des ruhigen tiefblauen Wassers und der blühenden Alpenrosen, tröstete uns über das Stauerlebnis hinweg und wir schritten flott voran bis zum Passo Ritort. Von dort sieht man bereits den letzten See unseres Ausfluges, aber bis dahin war es noch ein weiter Weg. Die Temperatur war angenehm, nur gegenüber im Brentagebirge hingen Gewitterwolken und so konnten wir es nicht in seiner vollen Pracht sehen. Im angenehmen Auf und Ab, über Stein, Geröll und manchmal auch Schnee gelangen wir zum Lago Lambin (2329 m), zum Lago Seròdoli (2370 m) und schließlich zum Lago Gelato (2393 m), dem höchstem Punkt unserer Wanderung. Auf den großen Steinplatten konnten wir unsere Jause genießen und ein kurzes Mittagsschläfchen ging sich auch noch aus. Der Abstieg erfolgte über die Alm Buca dei Cavalli zum letzten See, dem malerischen Lago di Nambino (1768 m), wo wir alle wohlbehalten im gleichnamigen Schutzhaus einkehrten, bevor wir die halbe Stunde zum Ausgangspunkt zurückwanderten. Ein Schild wies uns dort auf die Anwesenheit von Bären hin. Waren es tatsächlich Bärenspuren, die wir im Schnee beim Lago Gelato gesehen hatten? Mit dieser Frage beschäftigten wir uns auf der staufreien Heimfahrt und konnten bis heute nicht das Rätsel lösen.



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