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Jahresbericht 2015

Jahresbericht 2015
 
 
Unser Bergjahr beginnt traditionell mit der Jahreshauptversammlung.

Diese eher „trockene“ Veranstaltung erfreut sich immer größerem Interesse, was am bis zum letzten Platz gefüllten Saal erkennbar war. Durch die kurzweilige Moderation, beeindruckende Bildpräsentationen der gemeinsam erlebten Touren, sowie durch die Verlosung von tollen Sachpreisen und geführten Bergtouren kommen jedes Jahr mehr Teilnehmer.

Die „richtigen“ Bergaktivitäten starteten natürlich mit den Schitouren im Hochwinter und Frühjahr. Nicht die alpine Leistung steht hierbei im Vordergrund, sondern die Pflege der Berggemeinschaft und der Spaß (mit Pulverschneegarantie). Die Ziele wurden immer kurzfristig den Schnee- und Wetterverhältnissen angepasst. Wobei wir zweimal im Martelltal beste Bedingungen vorfanden (Köllkuppe und In den Wänden).

Den Frühjahrsklettersteig am Gardasee führte Markus mit 12 Teilnehmer bei herrlichem Wetter auf die Cima SAT oberhalb von Riva.
Zum Abschluss der Frühjahrstouren führte Paul eine gemütliche Familienwanderung zum Partschinser Wasserfall.

Alljährlich ruft der AVS auch zum gemeinsamen Wegeinstandhaltungstag auf. Unser Wegenetz ist sehr groß und wird von Einheimischen und Touristen stark genutzt. Es erstreckt sich von der Talsohle im Eisacktal, bzw. Sarntal bis hinauf aufs Rittner Horn. An diesem einen Tag konnten die 15 Helfer natürlich nur das Allerwichtigste erledigen. Die Instandhaltung des Wegenetzes übers Jahr erledigen mehrere „Wegepaten“, die Mitglieder des Ausschusses und allen voran Sepp Lamprecht, wobei übers Jahr summiert mehr als 500 Arbeitsstunden zusammenkamen. An dieser Stelle sei nochmals allen gedankt.

Nachdem bereits 2014 das Herz-Jesu-Feuer wegen Schlechtwetters nicht stattfinden konnte, legten sich die Helfer dieses Jahr besonders ins Zeug um einen schönen Haufen herzurichten.
Und obwohl es am Sonntag wieder regnete und erst am Abend der Himmel aufklarte wurde das Feuer entfacht. Leider ist festzustellen, dass sich von Jahr zu Jahr weniger Interessierte auf den Weg zur Feuerstelle machen.

Die traditionelle Bergmesse am Schianont Bildstöckl hinterm Rittner Horn hingegen ist immer gut besucht und mit musikalischer Begleitung bietet der Gottesdienst unter freiem Himmel die Gelegenheit dem Schöpfer für die herrliche Bergwelt zu danken. Die umliegenden Alpenvereins-ortsstellen sind natürlich auch immer herzlichst eingeladen, auch die Barbianer.

Das Hüttenlager der Jugend fand dieses Jahr in der AVS Hütte im LandroTal statt. Über 25 Kinder und Jugendliche hatten eine ganze Woche lang Spaß und „Action“ mit Wandern, Spielen, Klettern und Schwimmen im eiskalten See neben der Hütte.

Als Abwechslung zu den Bergtouren organisiert Paul jedes Jahr eine außergewöhnliche Aktion. Heuer war es eine Kanutour im Nonstal. Alle 17 Teilnehmer waren hellauf begeistert und nass bis auf die Knochen.

Die immer überbuchten Hochtouren im Sommer führten uns heuer ins Matschertal auf die Weißkugel und im August auf den Habicht.
An der Tour auf die Weißkugel nahmen 24 Bergsteiger teil. Übernachtet wurde auf der Obretteshütte bei Karin und Edwin, wobei der Hüttenaufstieg über die Saldurseen erfolgte. Nachdem alle Teilnehmer den Gipfel auf über 3.700 mt erreichten wurde Richtung Schnalstal abgestiegen und die Tour anschließend im Braugarten gebührend gefeiert.
Die Tour auf den Habicht vom Gschnitztal aus war wieder mit 20 Teilnehmern ausgebucht. Am Tag des Aufstiegs zur Innbrucker Hütte wollten wir noch über den Klettersteig auf die Illmspitze. Wegen einsetzenden Regens musste am Einstieg jedoch umgekehrt werden.
Zum Glück war Martin mit dabei, ein begnadeter „Ziachorgelspieler“ , und bald schallten unsere Lieder bis spät in die Nacht durch die Gaststube.
Den Gipfel des Habicht erreichten wir dann am folgenden Tag bei halbwegs schönem Wetter. Die durch die Gewitterwarnung frühzeitige Rückkehr auf die Hütte nutzten wir für ein zünftiges Sing- und Tanzfest auf der Hüttenterrasse mit abschließender Polonaise durch die Küche.

Die lange Wanderung der „Sieben Seen Runde“ geführt von Barbara war durch das herrliche Spätsommerwetter und die Fernsicht ein beeindruckendes Erlebnis.

Im September führte Paul noch den Piscadu Klettersteig mit 9 Teilnehmern und Heini eine lange Wanderung durch das Travenanzestal vom Falzaregopass bis nach Cortina. Dieses Dolomitental ist sicherlich eines der schönsten und beeindruckendsten: lang, weit und voller Kriegsschauplätze. Zum Abschluss dann nochmal eng, steil und mit spektakulärer Querung eines Wasserfalls.

Der Sommer 2015 wird allen noch lange in Erinnerung bleiben. Wunderschöne Bergtage konnten noch bis in den Spätherbst hinein genossen werden.
Wir ließen diesen schönen Bergsommer im Oktober mit unserer Törggelewanderung und anschließendem Fest mit Grillwürsten, heissen Erdäpfeln, Speck, Kas und Wein, sowie Kastanien ausklingen.
Martin mit seiner Ziehharmonika durfte natürlich nicht fehlen.



Heini Oberrauch
Jänner 2016



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