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Jahresbericht 2016

Jahresbericht 2016
 
 
„Rittner Hexe fliegt so gern auf ihrem Besen bis zum Schlern. Hab mein Herz an ihr verlorn, ich armer Hirt vom Rittner Horn…“

Das Jahr 2016 stand am Ritten ganz im Zeichen der Hexen und Zauberer und auch wir vom Alpenverein waren mit zwei Veranstaltungen mit dabei.
Doch der Reihe nach.
Bei der jährlichen Hauptversammlung im Februar standen Neuwahlen an und der erneuerte Ausschuss unter der bewährten und soliden Führung von Markus Chiusole wurde von der Vollversammlung einstimmig bestätigt.
Das Tourenprogramm startete wie gewohnt mit den Schitouren im Februar und März, denn der Schnee ließ lange auf sich warten und fiel erst im Jänner.
Im Frühling zieht es uns immer gen Süden an den Gardasee mit seinen blühenden Wiesen und Bäumen. Der Klettersteig auf die Cima Capi war sehr gut besucht und trotz wechselhaftem Wetter ein Spaß für alle 17 Kletterer.
Wie bereits angedeutet fand im Mai eine Hexenwanderung auf den Spuren der Pachlerzottl nach Windlahn mit der Geschichtenerzählerin Heike Vigl statt, die die vielen Kinder und Erwachsenen zu begeistern verstand.
Einmal im Jahr ruft der AVS zum gemeinsamen Weginstandhaltungstag auf. Am 28. Mai haben sich 14 Freiwillige daran beteiligt. Auf verschiedenen Wanderwegen von Atzwang bis Rittnerhorn, von Klobenstein über Tann bis Bad Siess und vom Unterhorn Haus über Gissmann bis Windlahn wurden Arbeiten durchgeführt. Da unser Wegenetz sehr weitläufig und lang ist, konnten an diesem Tag nur die wichtigsten Arbeiten erledigt werden. Um die Instandhaltung zu gewährleisten arbeiten mehrere AVSler und Wegepaten übers gesamte Jahr am Rittner Wegenetz, das sicherlich zu einem der bestgepflegten des ganzen Landes gehört.
Unser fleißiger Wegewart Sepp Lamprecht legte mit Ende 2016 die Schaufel und den Markierpinsel aus der Hand und wird uns nur noch beratend zur Seite stehen. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich für seine wertvolle Arbeit für die Wanderwege und als vorbildlicher Organisator und Leiter der Hoch- und Gletschertouren bedanken.
Von seinen geplanten Hochtouren konnte aber aufgrund schlechter Wetterverhältnisse nur die Tour auf die Schnee- und Weißwandspitze durchgeführt werden. Wie immer war die Tour ausgebucht.
Über 100 Teilnehmer waren auch bei der sommerlichen Bergmesse am „Schianont“ Bildstock und machen den Gottesdienst vor der großartigen Bergkulisse und dem 360 Grad Rundblick vom Rittner Horn aus jedes Jahr zum Erlebnis.
Eine Woche Spaß und Abenteuer garantierte auch das Hüttenlager der jungen Bergsteiger auf der Peitler Knappenhütte. Wieder waren an die 20 Kinder mit Begeisterung und Einsatz dabei.
Ende August führte uns eine lange Wanderung in die Palagruppe auf die Cima della Fradusta. Die eindrucksvolle steinige Hochebene mit dem kleinen Gletscherrest unterhalb des Gipfels und der Aussicht fast bis nach Venedig entschädigte für die doch lange und kurvenreise Anreise.
Eine etwas kürzere Anreise hatten wir bei der Begehung des neu errichteten und sehr beliebten „Heini-Holzer-Klettersteigs“ auf den Ifinger. Beim Aufstieg gab es daher auch etwas Stau am Stahlseil. Beim Abstieg zeigte sich die Natur dann auch noch von ihrer wilden Seite und ein Gewitter weichte uns ordentlich ein.
Der Herbst wird bei uns traditionell mit dem Törggelefest abgeschlossen. So auch diesmal. Es waren wieder viele bei der Wanderung dabei und genossen nachher die vom Ausschuss vorbereiteten Köstlichkeiten aus Küche und Keller bei Musik und Tanz.
Doch ganz war das AVS Bergjahr noch nicht abgeschlossen. Im Spätherbst wurde der Klettergarten „Grindlegg“ von Grund auf saniert. In mühsamer Arbeit an den senkrechten Wänden wurden die alten Bohrhaken durch neue Klebehaken ersetzt. An dieser Stelle ein Dank an alle Beteiligten.
Natürlich darf die gesamte und vor allem die junge Kletterszene nicht vergessen werden. Durch die Aufbauarbeit von Ploner Robert und die Trainertätigkeit von Berthold Gamper gibt es ein aufstrebendes und stetig wachsendes Kletterteam Ritten, das seit 2016 mit Erfolg an Wettkämpfen teilnimmt. Die Kletterszene allgemein hat sich in den letzten Jahren durch die Errichtung eines Boulderraumes und den Ausbau von zwei Klettergärten gewaltig belebt. Dadurch konnten wieder viele junge Mitglieder für den Alpenverein begeistert werden.
Denn wir müssen auf jeden Fall darauf schauen, daß den genauso aktiven „Mittigwonderern“ der Nachwuchs nicht ausgeht … aber bei über 1.000 AVS Mitgliedern wird das so schnell nicht der Fall sein.
Berg Heil
Heini Oberrauch
Jänner 2017



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