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Fiebermessen, Rucksack packen und los geht's - Hüttenlager im Corona-Sommer 2020

Fiebermessen, Rucksack packen und los geht's - Hüttenlager im Corona-Sommer 2020
 
 
20.08.2020 -
Lange Zeit war unklar ob und unter welchen Voraussetzungen die zahlreichen, geplanten Hüttenlager der AVS Jugend- und Familiengruppen heuer stattfinden können. Die durch den Sanitätsbetrieb kostenlos durchgeführten PCR-Tests vor Lagerbeginn haben die vielen Sommerlager der Südtiroler Jugendvereine schließlich erfreulicherweise möglich gemacht. Die AVS-Jugendgruppe Kurtatsch Margreid erzählt uns, wie ihr Hüttenlager im heurigen Corona-Sommer abgelaufen ist.

Fiebermessen, Rucksack packen und los geht’s

Negative Testergebnisse als Voraussetzung
Das Hüttenlager der AVS-Jugendgruppe Kurtatsch/Margreid mit 13 TeilnehmerInnen zwischen acht und 15 Jahren, fünf JugendführerInnen und zwei Köchen vom 26. bis 1. August im AVS-Bergheim Friedl-Mutschlechner musste nach den geltenden Corona-Auflagen organisiert werden. Diese sind aber durchaus umsetzbar und es war super, dass wir eine Woche zusammen verbringen konnten. Die Bedingung für die Teilnahme war ein negativer Corona-Abstrich, bezahlt vom Sanitätsbetrieb, zu dem alle (auch die Köche und die JugendführerInnen) eingeladen wurden. Nachdem alle Testergebnisse negativ waren, konnte es am Sonntag losgehen.

Von Fiebermessen und Mund-und-Nasenschutz ...
Die lange Fahrt nach Innervillgraten hat sich eindeutig gelohnt. Am Montag unternahmen wir nur eine kleine Wanderung, um die Kinder und Jugendlichen und ihre Gehgewohnheiten besser kennenzulernen. Auf dem Dammweg spazierten wir zur Alfenalm und kehrten auf einem Waldsteig wieder ins Bergheim zurück. Am Abend wurden noch der Spielplatz und die dazugehörige Kneippanlage in der Nähe erkundet. Das Fiebermessen am Morgen wurde bald zur Routine und es gab glücklicherweise keinen Zwischenfall. Am Berg waren allgemein wenig Leute unterwegs, weshalb sich das Tragen der Maske erübrigte. Trotzdem hatten alle immer eine im Rucksack dabei. Untereinander mussten wir, da alle vor dem Hüttenlager negativ auf das Virus getestet, keine Abstands- und Maskenregeln einhalten.

Unvergessliche Bergeerlebnisse
Am Dienstag machten sich die Größeren auf zum Roten Kinkele, während die Kleineren eine Almenrunde in der Nähe von Innervillgraten unternahmen. Für den nächsten Tag war schlechtes Wetter vorhergesagt, weshalb wir einen Spiele- und Rasttag einplanten. Der Wetterbericht lag falsch und die Sonne schien den ganzen Tag, worauf wir im Freien bei der Schatzsuche den Dammweg rauf- und runterrennen, Volleyball spielen und uns die Sonne auf den Bauch scheinen lassen konnten. Am Abend versuchten sich viele von uns am Tischbouldern.

Am Donnerstag wanderten die älter TeilnehmerInnen auf den Gabesittenhang. Die Kesseltaler Seen unterhalb des Gipfels luden zum Schwimmen ein. Die jüngeren TeilnehmerInnen machten an diesem Tag ihre weiteste Wanderung: Sie marschierten zuerst im Wald, dann auf Almen an Kuhherden vorbei in Richtung Hochrast und gelangten bis auf den Grat, der eine wunderbare Aussicht bot. Für den letzten Tag wollten sie eigentlich noch auf die Kamelisenalm, aber die sengende Hitze und der steile Anstieg bis zur Bergletalm machten ihnen einen Strich durch die Rechnung. Dafür wurde der späte Nachmittag, nach der Ankunft bei der Hütte, noch genutzt, um die Wasserrutsche aufzubauen. Auch die Älteren kamen dafür rechtzeitig vom Hochrast zurück - ihr dritter Gipfel in dieser Woche. Zur Feier des Tages bereiteten die Köche Knödel und als Nachtisch Buchteln mit Vanillesoße zu. Wie auch das ganze restliche Essen schmeckte es fantastisch: an dieser Stelle ein großes Dankeschön an die Köche!

"Ferien von der Pandemie"
Der Samstagvormittag wurde dem Putzen und Aufräumen gewidmet. Eine beachtliche Aufgabe bei so einem großen Haus, es mussten nämlich im Schlafsaal alle 28 Leintücher, Decken und Kissen ausgebettet, ausgeschüttelt und wieder eingebettet werden.Mit den Eltern kam schließlich auch die „normale“ Welt zurück und wir stellten fest, dass wir unbewusst „Ferien von der Pandemie" gemacht hatten. Es tat so gut, sich zu umarmen und ohne Maske wie früher miteinander spielen zu können. Es war eine Woche voller schöner Wanderungen, Wasserschlachten, verschiedener Spielen und Gipfelerlebnissen.

Ein Dankeschön geht auch noch an die JugendführerInnen, die immer mit viel Motivation und Geduld dabei sind!
                                                                                                                                                                                                               Sofie Terzer                                                                                                                                       (Jugendführer-Anwärterin Ortsstelle Kurtatsch/ Margreid)


Information zu den Sommerlagern: die Regeln, Maßnahmen und Voraussetzungen, die für Sommerferienwochen mit Jugendlichen samt Übernachtung in Selbstversorgerhütten, Bildungshäusern und Zeltlagern gelten, können der aktualisierten Anlage A (Punkt II.G-5.) vom 13.08.2020 des Landesgesetzes Nr. 4 vom 08. Mai 2020 entnommen werden (siehe Download unten).

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Oft frage ich mich, was wäre anders, was würde fehlen in unseren Tälern, Dörfern und Städten, wenn es den Alpenverein nicht gäbe. Die Antwort kann wohl nur sein, dass alle ärmer wären....
 


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