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Naturpark Junior Ranger - Eine Nacht im selbstgebauten Iglu

Naturpark Junior Ranger -  Eine Nacht im selbstgebauten Iglu
 
 
04.03.2015 -
Eingepackt im dicken Schlafsack, mit Wollmütze und Stirnlampe auf dem Kopf in einer selbstgebauten Schneehütte übernachten - ein Abenteuer der besonderen Art, zu dem auch ein nächtlicher Fuchsbesuch mit einer nicht alltäglichen Überraschung am Morgen beigetragen hat ...

Eigentlich haben die zehn teilnehmenden Jungs ihre Ausbildungs zum Naturpark Junior Ranger, ein Gemeinschaftsprojekt des Amtes für Naturparke und des Alpenvereins Südtirol, bereits vor zwei Jahren abgeschlossen. Doch das Abenteuer einer Iglu-Übernachtung auf der 2.000 m hoch gelegenen Plätzwiese in den Pragser Dolomiten wollte sich, als Nachfolgeaktion, keiner von ihnen entgehen lassen.

Wer Mitten im Winter dort oben in einer Schneehütte schlafen und bei eisigen Außentemperaturen nicht erfrieren möchte, auf den wartet allerdings jede Menge Arbeit. Ein Iglu zu bauen, dass dann auch tatsächlich sicher ist und (warm)hält, ist kein Klacks. Welche Techniken, Werkzeuge, Hilfsmittel und Vorgehensweisen hierfür benötigt werden, erfuhren die jungen Junior Rangers von ihrem "Bauleiter" Peter Morandell, Erlebnispädagoge und ehemaliger Mitarbeiter im Alpenverein Südtirol.

Richtig gebaut, herrschen im Innenraum eines Iglus zwar 0 - 4°C, eine gute kältetaugliche Ausrüstung braucht es für eine angenehme Nachtruhe aber freilich dennoch: warmer Schlafsack, Isomatte, die vor der Bodenkälte schützt, sowie eine Wollmütze (und Stirnlampe) auf dem Kopf. Für den Notfall gehört in jedes Iglu auch eine Lawinenschaufel. 100%ige Sicherheit gibt es nie, auch wenn die bis zu 80cm dicken Igluwände beim gemeinsamen Gruppenfoto sogar dem Gewicht von 15 Personen standhielten.

Obwohl drei Teams gemeinsam schaufelten, dauerte es vom späten Vormittag bis kurz vor Sonnenuntergang, bis die drei Schneebehausungen bezugsfähig waren. Der Iglubau hatte, neben dem besonderen Erlebnis an sich, auch einen pädagogischen Hintergrund. So sollte den Teilnehmern anhand der mühevollen Arbeit auf spielerische Weise vermittelt werden, mit welchen Überlebensstrategien und Mühen heimische Wildtiere konfrontiert sind, um Kälte und Hunger während der kalten Jahreszeit zu überstehen.

Hungern mussten die teilnehmenden Junior Rangers zwar nicht, aber genau passend zu diesem Lernthema, die mitgebrachten Nahrungsmittel zu ihrer Überraschung mit ganz besonderen Gästen teilen. Schon bei der Rückkehr vom Abendessen im nahegelgenen Berhotel Hohe Gaisl war von einer Schachtel Kekse nur noch die zerrissene Verpackung übrig. Die Spuren im Schnee verrieten den oder die diebischen Füchse. Obwohl im Schnee vergraben und mit Schneeplatten zugedeckt, war über Nacht dann auch noch das Depot mit dem gemeinsamen Frühstück nach den besten Zutaten durchwühlt.

Diese Begegnung verlieh dem Abentuer Iglu-Nacht nicht nur zusätzliche Würze, sondern trug mit Sicherheit auch dazu bei, den Bezug der Kinder zu den Tieren in unseren Bergen zu stärken.

Die Ausbildung zum Junior Ranger gibt's auch im Sommer 2015 wieder in folgenden beiden Naturparks:
Naturpark Drei Zinnen
Naturpark Rieserferner Ahrn


Mehr Bilder vom Iglubauen ...

Naturpark Junior Ranger -  Eine Nacht im selbstgebauten Iglu
 
 
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Ivone Stimpfl
Schriftführerin Ortsstelle Leifers
Habe auf Einladung von Freunden an Veranstaltungen und Wanderungen des AVS teilgenommen. Das gute Verhältnis, die nette Aufnahme und die stets freundliche Runde haben mich dazu bewogen Mitglied zu werden. Die Natur im Kreise von netten Menschen zu genießen ist sehr schön und entspannend. Ich kann jedem raten es einmal zu versuchen und ich bin sicher, er wird es nicht bereuen. Schade, dass ich nicht schon früher AVS-Mitglied war....
 


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