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Niedere Seilaufbauten

Niedere Seilaufbauten
 
 
...machen den Kindern Spaß und sind zudem noch pädagogisch wertvoll. Deshalb werden sie auch im Rahmen der Erlebnispädagogik oft eingesetzt.
Wenn ihr das benötigte Material nicht selbst habt, könnt ihr in der Hauptleitung Seesäcke mit Statikseilen, Bandschlingen, Reepschnüre, HMS Karabiner, Gri-Gri,... ausleihen.

Spannen von Seilen:
niedere Seilaufbauten müssen stark gespannt werden, da sie sonst sehr unstabil werden und das Seil bis zum Boden durchhängen kann.
Man muß aber aufpassen, dass man die Seile nicht zu stark spannt, denn bei vertikaler Belastung von horizontal vorgespannten Seilen werden die Zugkräfte im Seil sehr hoch. Z.B. wirken in einem Seil, das mit 80 kg vertikal belastet wird und so auf einer Spannlänge von 10 m nur 20 cm durchhängt erhebliche Kräfte von 10 KN das einem Gewicht von 1 Tonne entsprechen würde.
Deshalb raten wir die Seile entweder ohne Flaschenzug mit ca. 15 Kindern oder mit einem Flaschenzug (also eine lose Umlenkung = doppelte Kraft) und 8 Kindern zu spannen.

Wir empfehlen euch die Seile wie folgt zu spannen:
Befestigung am Baum wo nicht gespannt wird:
Bandschlinge mittels Sackstich am Baum, (die Rinde der bäume sollte geschützt werden z.B. mit einem Stück Teppich) HMS - Karabiner in die Bandschlinge, Halbmastwurf in den HMS - Karabiner, Befestigung mit Schleifknoten und Sicherungsknopf.

Befestigung am Baum wo gespannt wird:
Wie vorher, beim Spannen ist es einfacher wenn man statt den Halbmastwurf einen Gri-Gri verwendet und den dann mit Schleifknoten und Sicherungsknopf fixiert.
Wenn ihr eine lose Umlenkung (Flaschenzug) einbauen wollt verwendet ihr am besten eine Bandschlinge mit dem Kreuzklemmknoten (auch Marschant genannt) und einen Schraubkarabiener.

Sicherheitshinweise:
• Idealer Untergrund: nicht zu steil, keine spitzen Steine oder Äste
• Seile nicht zu hoch spannen, max in Schritthöhe, damit bei einem Abrutschen keine empfindlichen Körperteile verletzt werden
• Kind auf dem Seil soll einen Kletterhelm tragen
• Die an der Übung nicht beteiligten Kinder sollen beim Sichern (spotten) helfen
• Die Kinder, die das Seil spannen sollen sich in einem sicheren Gelände befinden
• keine Materialien verwenden die brechen können (wie z.B. dünne Reepschnüre)
• die verwendeten Bäume müssen standfest sind und mindestens einen Durchmesser von 20 cm haben
• Schraubkarabiner müssen zugedreht werden

Verschiedene Spiele
Die Brücke der Verständigung
Spielbeschreibung:
Ein Statikseil wird in V – Form zwischen drei Bäume gespannt. Die Bäume sollten wie folgt angeordnet sein: Entfernung Baum 1 und Baum 2: 6m; Baum 1 und Baum 3 ebenso 6m; Baum 2 und Baum 3 ca. 2,5 m.
Die Höhe der gespannten Seile sollten unter der Schritthöhe der Teilnehmer sein.
Die Teilnehmer bilden Paare, die an der Spitze des V die Seile besteigen und sich miteinander zum offenen Ende des V fortbewegen. Sie dürfen sich dabei nur gegenseitig stützen, weitere Hilfsmittel sind nicht erlaubt.
Variationen: unter Zeitdruck, die Gruppe kann helfen oder stören indem sie z.B. die Akteure mit Stoffbällen beschmeißt.

Sternengang
Spielbeschreibung:
Ein Statikseil wird zwischen zwei Bäumen (ca. 8 m Entfernung) unter der Schritthöhe der Teilnehmer gespannt. Eine Person zieht einen Hüftgurt an, an dem 4 lange Bandschlingen (mittels Ankerstich) oder Seilstücke direkt am Gurt befestigt werden (nicht an den Materialschlaufen). Der Akteur muß versuchen von einem Baum zum anderen zu kommen und vier Kameradenhelfen ihm dabei mit ihrer Sternförmigen Schwebesicherung. Der balancierende kann seine Kameraden verbal steuern, wichtig ist ein feines Fingerspitzengefühl und eine gute Zusammenarbeit der Sicherungsgruppe.
Variationen: Übung stumm, blind oder im Rückwärtsgang ausführen.

Affenschaukel
Spielbeschreibung:
Zwei Statikseile werden zwischen 2 Bäume die ca. 8 m voneinander entfernt sind in einem horizontalen Abstand zwischen 60 – 80 cm gespannt. Ideal wäre es wenn man Bäume mit diesem Durchmesser finden würde, so kann ein Seil links und das andere rechts angeschlagen werden. (Dazu eignet sich der Wickelknoten). In diese Tragseile werden dann u-Förmig Trittschlingen aus Seilstücken mittels gestecktem Mastwurf befestigt. Der vertikale Abstand zwischen den Tragseilen und den Trittschlingen sollte der Körpergröße der Teilnehmer entsprechen; die Trittschlingen untereinander sollten wiederum nur in Schrittlänge von einander entfernt sein. Unter Belastung sollten sich die Füße der Teilnehmer etwa 50 cm über dem Boden befinden.
Bei der Begehung geht es also darum, die Strecke zwischen den Bäumen unter Benutzung der Trittschlingen zu bewältigen. Die Übung wird schwieriger wenn sich die Teilnehmer nur mehr an den Trittschlingen und nicht mehr an den Tragseilen festhalten dürfen.
Variationen: blind, rückwärts, zu zweit indem man sich kreuzen muß



Niedere Seilaufbauten
 
 
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Julia, 12 Jahre
Ich bin beim AVS, weil es dort toll ist, weil ich viel erleben und lernen kann und ich freu mich jedes Mal, wenn die Jugendführer etwas organisieren....
 


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