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Schwitzhütte

Bau einer Schwitzhütte
Während der Wintermonate haben sich in unserem Körper Giftstoffe angehäuft. Die Ursache liegt einerseits am Bewegungsmangel, am größeren Appetit, am eingeschränkten Verzehr von Obst und Gemüse, an den vielen Festmählern (Weihnachtszeit) aber vielleicht auch am übermäßigen Alkoholkonsum während der Faschingszeit.
Die Auswirkungen der Giftstoffe in unserem Körper äußern sich in der bekannten Frühjahrsmüdigkeit. Um dieser entgegenzuwirken machen die Menschen schon seit langer Zeit Entgiftungs- und Entschlackungskuren. Nicht umsonst schreibt uns das Christentum die Fastenzeit vor.
Saunabesuche eignen sich sehr gut um den Körper zu entgiften und Entschlackungsprozesse zu unterstützen oder einzuleiten. Für uns AVS Jugendführer stellt die Schwitzhütte die ideale Variante eines Saunabesuchs dar. Demnächst könnt ihr bei der Hauptleitung auch eine Schwitzhütte ausleihen.

Ursprung:
Der Ursprung der Schwitzhütten kommt aus der indianischen Tradition.
Es war ein bestimmtes Ritual der Reinigung des Körpers und der Seele.
Dieses Ritual war sehr stark mit dem Loslassen verbunden. Indem vom Alten losgelassen wird, wird Platz für neues geschaffen.
Auch physisch (in unserem Körper ) läuft dabei ähnliches ab. Durch das Schwitzen kann sich unser Körper von Giftstoffen trennen, die sich infolge der Stoffwechselprozesse in unserem Organismus angesammelt haben.

Auswahl des geeigneten Platzes:
Wir müssen uns zuerst einen geeigneten Platz aussuchen, wo wir ungestört ein Feuer machen dürfen und dabei auch niemanden stören. Geignet sind dabei Feuerstellen neben Bächen oder Seen (Achtung keine reißenden Gewässer) damit wir uns auch schön abkühlen können.
Wenn wir unseren Platz gefunden haben, sollten wir der Bozner Berufsfeuerwehr (Tel: 0471 557777 oder 115) Bescheid sagen, dass wir ein Lagerfeuer machen, damit uns ein Tanklöschfahrzeug unser feuriges Vorhaben nicht verhindert.

Bau einer Schwitzhütte für 8 Personen:
Wir machen einen Kreis mit 2 m Durchmesser in den Boden. In der Mitte graben wir ein Loch in der Form einer Halbkugel (D = 50 cm) und pflastern es mit flachen Steinen aus. Hier kommen später heiße Steine hinein, die uns die benötigte Wärme abgeben.
Jetzt bauen wir auf dem vorher angezeichneten Kreis das Grundgerüst eines Igluzeltes. Es sollte max. 1, 5 m hoch sein. Dazu können wir entweder elastische Äste oder Zeltstangen verwenden. Mit alten Decken, Planen und Zweigen können wir unser Zelt isolieren. Es ist sehr wichtig, dass unsere Schwitzhütte überall gleich gut abgedichtet wurde. Innen soll die Hütte entweder mit alten Brettern oder aufgerollten Decken Ausgekleidet werden, damit uns beim Schwitzen nicht unser Hintern abfriert. (Achtung, dass die Decken oder Bretter nicht die später kommenden glühenden Steine berühren) Es sollte sich auch ein Wassertopf mit einer Kelle in unserer Schwitzhütte befinden, damit wir auch kräftig aufgießen können.
Unsere Steine müssen wir zuerst in einem Feuer erhitzen. Wir können die Steine einfach in ein brennendes Lagerfeuer schmeißen geeigneter ist es aber Holz und Steine abwechselnd zu schichten (1 m hoch) und erst dann anzuzünden, warten bis das Holz abgebrannt ist, um dann mit einer Eisenschaufel nacheinander die glühend, heißen Steine aus der Glut zu nehmen und in die Mulde der Schwitzhütte zu geben.
Das Feuer sollten wir aber nicht ausgehen lassen, damit wir uns nach dem Schwitzgang wieder aufwärmen können.
Jetzt kann unser Saunagang beginnen.
Das Schwitzhüttenritual kann sich die Gruppe zuerst selbst ausdenken.



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Georg Simeoni
Präsident des AVS
Die Liebe zu den Bergen, zur Natur, zu unserem Brauchtum und ganz besonders die Liebe zu unserer Heimat haben mich mit 20 Jahren bewogen, beim AVS Mitglied zu werden....
 


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