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Alpinmesse und Alpinforum 2015

Alpinmesse und Alpinforum 2015
 
 
07.11.2015 -
Am 07. und 08. November 2015 organisiert das Österreichische Kuratorium für alpine Sicherheit in Innsbruck erneut die Alpinmesse und in dessen Rahmen das Alpinforum. Speziell das Alpinforum bietet spannende Vorträge und Workshops rund um Bergsport-Themen, die für alle Bergsportbegeisterten und besonders für AV-Funktionäre interessant sein können.


alpinforum

7. November 2015, 12:30 - 17 Uhr
Forum 2, 2. Stock

Seit Jahren ist das alpinforum der Hotspot für neue Ideen und Erkenntnisse im Alpinsport bzw. um über diese auch herzhaft zu diskutieren.

Nach der lawinentechnisch – für Profis gleichermaßen wie Hobby-Bergsteiger, sehr schwierigen und heiklen Wintersaison 2014/15, widmen wir das diesjährige alpinforum ganz dem „weißen Gold“: Experten aus Österreich, Deutschland, Südtirol und natürlich aus dem „Mekka der Schnee- und Lawinenforschung“, vom SLF in Davos, werden ihre neusten Erkenntnisse präsentieren, aber auch durchaus altbewährtes hinterfragen.

2015 ist erstmals der Eintritt zum Alpinforum beim Messe-Eintritt inkludiert – man braucht also kein Extra-Ticket mehr!
Ermäßigte Alpinmesse-Karten für Bergführer, Canyoningführer, Tiroler Bergwanderführer, Tiroler Bergretter, Alpenvereins- und Naturfreunde-Tourenführer.


Detailiertes Programm des Alpinforums:
12.45 Eröffnung

13.00 Gemeinsam statt einsam: Skitourenlenkungskonzepte
Das alpine Gelände wird immer beansprucht: Jäger, Skitourengeher, Förster, Touristiker, etc. haben zum Teil unterschiedliche Vorstellungen wie diese Nutzung aussehen soll.
Das Land Tirol hat deswegen das Projekt „Bergwelt Tirol – Miteinander erleben“ gestartet, wo ein Dialog zwischen den einzelnen Nutzergruppen in Gang gebracht wird und Lösungen, die von allen Seiten akzeptiert werden, erarbeitet werden.
Vortragender: DI Dr. Dieter Stöhr
anschließend Diskussion

13.30 Entwicklung des Risikos bei Aktivitäten im freien Gelände
Befragungen über das Sportverhalten der Schweizer Wohnbevölkerung zeigen, dass in der Schweiz heute insgesamt wesentlich mehr Winter-Touren unternommen werden als noch vor 15 Jahren. Im gleichen Zeitraum blieb die Anzahl der Lawinenopfer konstant, so dass eine markante Abnahme des durchschnittlichen Lawinenrisikos pro Tourentag resultiert.
Weil zwar das Risiko, nicht aber die Anzahl (medienträchtiger) Lawinenunfälle abgenommen hat, scheint diese erfreuliche Entwicklung von der breiten Öffentlichkeit bisher kaum wahrgenommen worden zu sein. Gründe für das insgesamt kleinere Todesrisiko sind u.a. die schnellere und effizientere Rettung und möglicherweise auch ein stabilerer Schneedeckenaufbau auf viel begangenen Modetouren oder ein verbessertes Lawinenbulletin. Nebst einer Berechnung der Risikos pro Tourentag sind auch Aussagen möglich zu verschiedenen potentiellen Risiko-Faktoren wie z.B. Gefahrenstufe, Gefahrenmuster, Wetter, Alter oder Geschlecht der Tourengeher.
Vortragender: DI Kurt Winkler

14.00 Risiko, Eigenverantwortlichkeit und Fahrlässigkeit
Die rechtliche Aufarbeitung eines Lawinenunfalles bewegt sich im Spannungsfeld von Risikobeurteilung, Eigenverantwortlichkeit und Fahrlässigkeit. Dies gilt im Strafrecht gleichermaßen wie im Zivilrecht. Rechtliche Schwierigkeiten können dadurch entstehen, dass offensichtlich erhebliche Meinungsunterschiede über diese Begrifflichkeiten und deren Übertragung auf das alpine Unfallereignis bestehen.
Bereits die angemessene Bestimmung des alpinen Risikos und die Frage, welche rechtlichen Schlussfolgerungen daraus gezogen werden müssen, kann große Schwierigkeiten bereiten, da es an einem allgemein anerkannten Maßstab für das Eingehen von gesellschaftlich (noch) anerkannten und damit rechtlich zulässigen alpinen Risiken fehlt.
Vortragender: Dr. Stefan Beulke

Pause 15. Min.

14.45 Wieder nichts gelernt?!? Winter 14/15 – eine kritische Analyse
Der vergangene Winter war einer der lawinenintensivsten der vergangenen Jahre: „hinterfotziger“ Schneedeckenaufbau mit einem scheinbar unberechenbaren Altschneeproblem, viel Wind, Neuschnee, uvm. verwandelten den freien Skiraum in ein Minenfeld.
Von Wintersportlern ausgelöste Lawinenabgänge waren mehr die Regel als die Ausnahme und obwohl in Österreich überdurchschnittlich viele Lawinentote zu beklagen waren, endete der überwiegende Teil der Abgänge mit Personenbeteiligung zum Glück glimpflich.
Doch war die Situation wirklich so unberechenbar oder waren viele Lawinenauslösungen quasi angesagt?
Vortragender: Mag. Walter Würtl

15.15 Typische Lawinensituationen, Lawinenprobleme & Gefahrenmuster
Laien wie Profis werden mit Lawinenwissen nahezu überschwemmt: Strategien, Tests, Profile, Lageberichte, Gefahrenmuster, Lawinenproblem, etc.
Doch was ist was und sind diese Ansätze widersprüchlich zueinander oder hängen diese wie Puzzleteile zusammen, und ergeben am Ende ein ganzes Bild?
Vortragender: Dr. Christoph Mitterer

15.45 Fürchtet den Altschnee
Äußerst labile Altschneeschichten hielten vergangenen Winter sowohl Kommissionen als auch Wintersportler und Einsatzkräfte auf Trab: schon bei der kleinsten Störung brachen bereits in sehr flachem Gelände z.T. beachtliche Schneebretter ab und sorgten entsprechend viele Verschüttungen mit Personenbeteiligung.
Ein Update über den aktuellsten Forschungsstand zum Thema Altschnee und die daraus resultierenden Konsequenzen für Wintersportler.
Vortragende: Dr. Jürg Schweizer & Ben Reuter

16.15 Wir haben uns verfahren!
Eine kritische Betrachtung zum aktuellen Stand der strategischen Lawinenausbildung auf Skitouren: geht die Entwicklung in die falsche Richtung, weil dem Lawinenlagebericht in allen modernen Strategien eine Wichtigkeit zugesprochen wird, welcher er nicht gerecht werden kann?
Vortragender: Michi Andres

anschließend Diskussion


Weitere interessante Schwerpunkte bei der Alpinmesse:





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Hubert, 49 Jahre
In der heutigen schnelllebigen Zeit, wo es oft nur um Geld und Leistung geht, schätze ich gerade ein gutes Vereinsleben. Ein Verein sollte niemals als Selbstverständlichkeit angesehen werden, sondern man sollte jeden Verein in seiner Art schätzen und unterstützen. Was wäre ein Dorf ohne Vereine? Ich selbst unterstütze den AVS, weil ich dort meine Interessen wahrnehmen kann!...
 


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