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Kurtatsch und Oberfennberg

Kurtatsch und Oberfennberg
 
 
Kurtatsch wird zu Recht "der Sonnenbalkon vom Unterland" genannt und bietet mit seinen steilen Weinleiten die besten Voraussetzungen für anspruchsvolle Qualitätsweine. Der Stolz der Kurtatscher Bürger ist die im Jahre 1928 im Jugendstil erbaute Kellereigenossenschaft. Architekt und Baumeister war damals der Neumarkter Franz Bonatti. Die Kellerei ist ein wichtiges Standbein für die Kurtatscher Wirtschaft und hat sich unter der bewährten fachkundigen Führung im In- und Ausland einen sehr guten Ruf erworben.
Seinen Gästen bietet das noch bäuerlich erhaltene Dorf mit seinem sanften Tourismus Entspannung und Erholung. Ein besonderer Anziehungspunkt sind die vielen tausend blühenden Obstbäume in der Talsohle, welche in der Osterzeit ihren betörenden Duft verströmen. Wie verschwenderisch die Natur ist, kann nur der begreifen, der diese Blütenpracht an Ort und Stelle selbst erlebt. Man bedenke, dass nur 5 % eines vollblühenden Baumes zu reifen Früchten werden. Die Restblüten haben nur den alleinigen Zweck, Bienen und andere Insekten zur Befruchtung anzuziehen und das menschliche Auge zu erfreuen.

Dem Gast, der Kurtatsch besucht, fallen die vielen altehrwürdigen Weinhöfe und Ansitze auf.
Gleich an der Dorfeinfahrt zeigen sich die Ansitze Strehlburg und Ortenburg.

Die dem Hl. Vigilius geweihte Pfarrkirche ist zugleich auch ein vielbesuchter Marienwallfahrtsort.

Im Jahre 2000 kam Kurtatsch auf 2000 Einwohner.

Besonders erwähnenswert sind die vielen verschiedenen Wandermöglichkeiten.
Für die gemütlichen Genießer besteht die Möglichkeit, zu den einzelnen Fraktionen zu wandern, z.B. nach Graun, wo nach Wunsch bodenständige Köstlichkeiten angeboten werden, oder nach Penon, wo man sogar einen Blick in den Himmel werfen kann, denn dort gibt es einen Gasthof mit dem klingenden Namen "die Himmelspforte". Die dritte Fraktion - Entiklar - erreicht man vom Dorf bergab in einer knappen halben Stunde.

Wer etwas höher hinaus will, verlässt das Wein- und Obstgebiet und wandert über den hoch über Penon gelegenen Ansitz Fennhals zur Fraktion Oberfennberg, wo wir etwas länger verweilen.

Der höchstgelegene Ansitz von Kurtatsch ist die Ulmburg, ein stattliches Sommerfrisch-Schloss in schlichtem Renaissancestil. Bis 1934 stand die Ulmburg im Besitz des Barons Alfons von Widmann, welcher als Hauptbürge für die damals überschuldete Kellereigenossenschaft Kurtatsch einstand und somit den gesamten Besitz in Oberfennberg - ca. 300 ha. hochwertiger Wald und Eigenjagd samt Ulmburg - verkaufen musste. Heute ist das Anwesen im Besitz der Familie von Pretz aus Mittewald im Wipptal.

Südlich der Ulmburg war früher ein kleiner See, der in den letzten Jahrzehnten austrocknete und verlandete. Im Herbst 2000 wurde dieser See durch die allzu reichlichen Niederschläge wieder bis zum Rand gefüllt.

Der idyllische Ort wird durch die reizvolle Mariahilf-Kirche aus dem 17. Jahrhundert vervollständigt.
Als einzige Zufahrt dient die 1960 erbaute Straße Kurtatsch - Fennberg (ca. 10 km vom Ortskern Kurtatsch). Nach weiteren 4 km kommt man auf derselben Straße nach Unterfennberg (Fraktion der Gemeinde Margreid). Dem Grauner Bauern Weger Seppl gelang es mit einfachsten selbstgemachten Messgeräten, die beste Trassenführung zu finden. Die Straße wurde unter dem damaligen Fraktionsvorsteher von Unterfennberg Peter Stimpfl verwirklicht.

Auch auf Schusters Rappen kann man über den Kirchsteig in 15 Minuten von Oberfennberg nach Unterfennberg gelangen.

Wer wirklich ganz hoch hinaus will, schlägt in Oberfennberg den Wanderweg Nr. 3 zum Fennerjöchl ein (südlichster Ausläufer des Mendelzuges), geht weiter zum Fennhalser Sattel und überschreitet den gesamten Kamm (Markierung B) Richtung Battallionskopf (Gipfelkreuz) - St. Barbara (kleines Holzbildstöckl) bis zum Kuhleger (höchster Punkt 1.850 m, bei Bedarf und Schlechtwetter Notunterkunft). Für den Abstieg gibt es zwei Möglichkeiten: entweder nordwärts bis zum Grauner Joch und dann über den alten Jochweg Nr. 1a zum Bärenleger (Forsthütte) - oder zurück zu St. Barbara und über den wildromantischen ausgesetzten Schönleitensteig zum Bärenleger. Von hier der Markierung Nr. 1 folgend hinunter nach Graun.

Kurtatsch und Oberfennberg
 
 
Kurtatsch und Oberfennberg
 
 
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