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Begleitschreiben zum Info-Folder "Wandern im Bärengebiet"

Begleitschreiben zum Info-Folder "Wandern im Bärengebiet"
 
 
02.05.2018 -
Das Referat für Natur und Umwelt im Alpenverein Südtirol setzt sich für die Sensibilisierung all jener Naturnutzer ein, die in den Bergen unterwegs sind. Ziel ist es, ein respektvolles Miteinander von Mensch und Wildtieren zu fördern. Dem Referat für Natur und Umwelt geht es in seinen Stellungnahmen und Aktivitäten in Bezug auf die Großen Beutegreifer in keinster Weise um eine Verklärung noch um eine Verdammung der Wildtiere, sondern um eine Versachlichung des komplexen Themenbereiches. Die emotionale und anhaltende Berichterstattung in den heimischen Medien haben zu Unsicherheit und Angst in der Bevölkerung geführt.

Seit einiger Zeit leben Bär und Wolf wieder in Teilen der Alpen. Bären und Wölfe in Europa sind sehr scheu und ziehen sich fast immer zurück, wenn sie Menschen wittern. Unter bestimmten Umständen kann es aber doch zu einer Begegnung mit einem Bären oder Wolf kommen. Mit dem Faltblatt will das Referat für Natur und Umwelt, Wanderer auf mögliche Begegnungen mit einem Bären vorbereiten.
Während der Wolf für Menschen kaum gefährlich ist, ereignen sich mitunter (zum Glück sehr selten!) Unfälle mit Bären. Das Faltblatt geht auf die wichtigsten Verhaltenstipps ein, welche Wanderer und Bergsteiger in Gebieten mit bekannter Bärenpräsenz befolgen sollten. Das Hauptziel ist es, durch das eigene Verhalten eine Begegnung möglichst zu vermeiden.
Hundebesitzer aufgepasst! Die wohl wichtigste Empfehlung richtet sich an die Hundebesitzer: Hunde sollten bei Wanderungen in Gebieten mit möglicher Bärenpräsenz die Leinenpflicht besonders ernst nehmen. Häufig ist der freilaufende Hund nämlich der Grund für eine Bärenbegegnung: Er kann den Geruch eines Bären wittern, seiner Spur folgen und ihn aufstöbern. Üblicherweise läuft der Hund dann zu seinem Besitzer zurück, um sich bei ihm zu verstecken. Folgt ihm der Bär dabei, kommt es unweigerlich zu einer Begegnung zwischen Mensch und Bär.

Haltung des Referats für Natur & Umwelt: Sämtliche politischen Verantwortungsträger werden aufgefordert, realistische und gesetzeskonforme (!) Maßnahmen zu treffen und Erfahrungen aus Gebieten, wo der Wolf und Bär nie ausgestorben waren, für unsere Almwirtschaft und Berglandschaft anzuwenden.
Konkret geht es darum, auch für Südtirol ein zeitgemäßes, den internationalen wildbiologischen Standards entsprechende Großraubtier-Management einzufordern und zu unterstützen, zu dem auch der Abschuss von klar definierten Risikotieren beim Bären bzw. von futterkonditionierten Wölfen gehören.



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Christian Kaufmann
Sektion Welschnofen
Der AVS ist Kindheitserinnerung, Begegnung am Berg und im Tal. Alpenverein bedeutet Ausbildung, Freundschaft und Rücksicht. Er bietet einen Weg zum Berg, Geselligkeit und Wohlgefühl und vermittelt die Hoffnung, dass es hinter jedem Horizont weitergeht …...
 


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