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Pilotaktion zur Biotoppflege am Kalterer See

Pilotaktion zur Biotoppflege am Kalterer See
 
 
11.06.2018 -
Dem indischen Springkraut den Garaus machen lautete die Devise der Pilotaktion des Referatsausschusses  am Samstag, den 9. Juni. Das indische Springkraut ist eine fremdländische Problempflanze, welche sich massenhaft ausbreiten kann und dabei die einheimische Vegetation verdrängt. Im Biotop Kalterer See haben sich an den Randbereichen Bestände dieser Pflanze angesiedelt, die immer weiter in das Biotop eindringen. Noch haben sich nicht allzu weit ausgebreitet. Eine frühe Bekämpfung des Krautes führt am ehesten zu einer erfolgreichen Ausrottung.

Kurzinformation zum Indischen Springkraut
Das indische oder drüsige Springkraut (Impatiens glandulifera) gelangte bereits im Jahr 1839 als Gartenpflanze aus dem westlichen Himalaja nach Europa. Die Zierpflanzen dienten auch als Bieneneweide. Das Springkraut gedeiht auf feuchten bis nassen, nährstoffreichen Böden besonders gut. Diese Bedingungen finden sich besonders in Auwäldern (feuchte Wälder an Seen und Flüssen), in Auengebüschen an Bachufern oder an Wegrändern. Diese einjärige Pflanze vermehrt sich nur durch Samen.
Bekämpfung
Die Pflanze soll bekämpft werden, bevor sie Samen bildet, damit die Bildung bzw. Reifung von Samen zu verhindert wird. Der günstigste Bekämpfungszeitpunkt ist zu Beginn der Blütezeit. In Südtirol ist in verschiedenen Biotopen die Bekämpfung des indischen Springkrautes bereits angelaufen, wie z.B. in der Wangerau bei Naturns. Dort konnten gute Erfolge erzielt werden.
Um ein Ausrotten zu erzielen, wäre mehrmaliges Bekämpfen während einer Vegetationsperiode von Juni bis Oktober ideal. Die Maßnahme soll über mehrere Jahre durchgeführt werden, weil die Samen etwa 6 Jahre lang auskeimen können. Die ausgerissenen Pflanzen entweder vor Ort verrotten lassen (dann Stengel zerquetschen, um Neuastrieb zu vermeiden) oder abtransportieren. Bei größeren zusammenhängenden Herden eignet sich auch eine Mahd vor der Blüte als Bekämpfungsstrategie.
Die Aktion
Der Ausschuss arbeitete den ganzen Vormittag lang. Die Pflanzen wurden am Rand des Biotopes aufgehäuft. Ein Besitzer der angrenzenden Obstwiese hat sich freundlicherweise bereit erklärt, über die Pflanzen zu mulchen. Anderen Pflanzen wurden die Wurzeln abgeschnitten und entsorgt, bei wieder andern Häufen, haben wir die Pflanzenwurzeln nur zuerquetscht, einen andern Haufen haben wir nur liegen gelassen. Eine Nachkontrolle wird zeigen, was am besten funktioniert.
Die Aktion wurde mit einem gemütlichen Jause im biologisch-dynamisch bewirtschafteten Rotentorhof im Kalterer Moos bei einem Gläsen guten Wein beendet.



Pilotaktion zur Biotoppflege am Kalterer See
 
 
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Kathrin
Bin schon seit meinem 7. Lebensjahr Mitglied beim AVS und bin noch immer aktiv dabei. Ich habe dadurch die Liebe zu den Bergen, zum Klettern und Bergsteigen entdeckt und dabei viel gelernt. Heute bin ich 23 Jahre und weiß somit meine Freizeit aktiv und sinnvoll zu gestalten....
 


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