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Hoffnungsfunken Villnöss

Hoffnungsfunken Villnöss
 
 
Das Villnösser Tal ist eines der wenigen Täler in Südtirol, das auf eine nachhaltige, sanfte Entwicklung setzt und auch weiterhin setzen will –  im Herzen der Dolomiten. Doch die Dolomiten und auch Villnöss haben zuletzt stark unter dem Massenansturm auf beliebte Fotomotive wie das Ranui-Kirchlein oder St. Magdalena mit der Geislergruppe im Hintergrund, Stichwort: Instagramability, sowie unter dem Hotspot-Tourismus gelitten. 
 


Das Wanderparadies Villnöss ist auch im Winter sehr beliebt bei Winterwanderern, Skitourengehern und Rodlern. Doch das allein schien zuletzt einigen nicht mehr zu genügen. 2016 gründeten Wirtschafts- und Tourismustreibende des Tales den Verein „Zukunft Villnöss“, um den schwächelnden Wintertourismus anzukurbeln. Sie träumten wie schon andere zuvor vom skitechnischen Anschluss des Villnösser Tals an das „Skital“ Gröden. Die Aufstiegsanlagen und Pisten auf Villnösser Seite wären von St. Magdalena – über die Brogles-Alm – direkt westlich der Geisler Spitzen zum Skigebiet Seceda geplant. Die Trasse der geplanten Umlaufbahn würde im obersten Bereich gleich drei Schutzzonen berühren: den Naturpark Puez-Geisler, ein Natura-2000-Gebiet und das Dolomiten UNESCO Welterbe. Aufgrund der geltenden Gesetzesgrundlagen ist es verboten in diesen Schutzzonen neue Skipisten und neue Aufstiegsanlagen zu errichten. Nichtsdestotrotz wurde vom Verein „Zukunft Villnöss“ eine Machbarkeitsstudie beauftragt, welchen den Villnössern im November 2019 präsentiert wurde. Dort äußerte sich die AVS Sektion Villnöss klar gegen die Verbindung. Auch Extrembergsteiger Reinhold Messner äußerte sich öffentlich gegen die Skiverbindung. Für die Gegner war klar: Villnöss soll zu keinem Parkplatz für Gröden werden, auswärtige Investoren und noch mehr Verkehr anlocken. Es dauerte nicht lange, schon wurde auf Druck einiger Gemeinderäte die Machbarkeitsstudie im Februar 2020 noch schnell vor den Gemeindewahlen im Mai zur Abstimmung gebracht. Es stand eine Entscheidung mit großer Tragweite bevor, denn bei einer Zustimmung würde die Gemeinde das Verfahren offiziell einleiten und den Ball an die Südtiroler Landesregierung weiterspielen. Doch die Villnösser bewiesen Verantwortung für ihr Tal und seine einzigartige Berglandschaft: Mit knapper Mehrheit sprach sich der Villnösser Gemeinderat gegen die Skiverbindung aus. Ein kleiner Hoffnungsfunken, der da in Villnöss aufglüht, und vielleicht noch größere Feuer in der Südtiroler Gemeindepolitik gegen die unersättliche Skitourismuswirtschaft entfacht.





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Hubert, 49 Jahre
In der heutigen schnelllebigen Zeit, wo es oft nur um Geld und Leistung geht, schätze ich gerade ein gutes Vereinsleben. Ein Verein sollte niemals als Selbstverständlichkeit angesehen werden, sondern man sollte jeden Verein in seiner Art schätzen und unterstützen. Was wäre ein Dorf ohne Vereine? Ich selbst unterstütze den AVS, weil ich dort meine Interessen wahrnehmen kann!...
 


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